Freitag, 1. Juni 1979

Zum ersten Endspiel morgen in Pfullingen:

Eine gute Ausgangsbasis ist das Ziel der VfL-Handball-Mädchen

Die Truppe von Trainer Ulli Meyer reist schon heute zum Südmeister

(mth) Daß dem Erfolgreichen nichts geschenkt wird, und er sich seine Sporen durch Fleiß und rastloses Schaffen verdienen muß, ist nicht nur im Sport keine ganz neue Weisheit. Auch der weiblichen Handball-A-Jugend des VfL Oldesloe, zur Zeit sportliches Paradestück des Stormarner Sports schlechthin, wird keine Atempause gegönnt. Nicht einmal acht Tage nach dem Triumpf im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft über den Westmeister RSV Mülheim steigt am Sonnabend um 20 Uhr in Pfullingen bereits das erste von zwei Endspielen.

Eine Woche später – genau am Sonntag. dem 10. Juni um 10.30 Uhr – wird sich dann wohl die Stormarnhalle als zu klein erweisen, wenn im Rückspiel die endgültige Entscheidung über den Deutschen Meister der weiblichen Handball-A-Jugend fällt.

Die Truppe von Trainer Ulli Meyer tritt die Reise nach Pfullingen – einem kleinen Ort in unmittelbarer Nähe von Reutlingen – unter den gleichen Voraussetzungen an wie zuletzt nach Berlin oder nach Mülheim. Der Süddeutsche Meister, der sich im Halbfinale knapp gegen den Südwestmeister TG Niederroden durchsetzte – PfulIingen verlor das erste Spiel mit 11:12, gewann die zweite Begegnung mit 8:7 und kam nur wegen der Regel, daß auswärts erzielte Tore bei Punkt- und Torgleichheit höher eingestuft werden, in das Finale – ist für die Stormarnerinnen ein ebenso unbeschriebenes Blatt, wie es die Reinickendorfer Füchse und der RSV Mülheim vor der ersten Begegnung waren.

Illusionen gibt man sich dabei im VfL-Lager nicht hin. Wer in ein Endspiel um eine Deutsche Meisterschaft einzieht, muß schon etwas „auf dem Kasten“ haben, und nur in bester Form und bei voller Konzentration wird man gegen einen solchen Gegner eine Chance haben.

Ziel der Spielerinnen um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg ist natürlich die Schaffung einer möglichst guten Ausgangsbasis für das Rückspiel. Ein Sieg, in welcher Höhe auch immer, ist natürlich das höchste Ziel aller Wünsche, mit einem Remis wäre man hei den Verantwortlichen des VfL sicherlich auch noch sehr zufrieden, und sollte sich der Gegner als zu stark erweisen. hofft man natürlich, eine eventuelle Niederlage so knapp halten zu können, daß sie eine Woche später für die Oldesloer Mädchen vor eigenem Publikum noch aufzuholen ist.

Trainer Ulli Meyer kann im ersten Finale aller Voraussicht nach auf seine Stammbesetzung zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Christiane Buck steht noch ein kleines Fragezeichen. Es steht noch nicht fest, ob Christiane die gemeinsame Anreise – Abfahrt ist heute um 14 Uhr von der Stormarnhalle – mitmachen kann, weil sie eventuell von ihrem Arbeitgeber nicht freigestellt wird. In diesem Fall soll sie aber, wie uns Trainer Ulli Meyer versicherte, nachgereist kommen.

Nicht ganz glücklich ist man bei den Oldesloern über die Terminfestlegung. Viel lieber hätte man erst am Sonntag gespielt. Dann hätte man am Sonnabend in aller Ruhe anreisen können und den „dicksten“ Pfingstverkehr vermieden. Ein Einspruch gegen den von den Pfullingern festgesetzten Termin erwies sich aber als erfolglos, da der Deutsche Handballbund ihn schon abgesegnet hatte.

Hoffen wir, daß die Oldesloer Mädchen bis zum Spielbeginn die Reisestrapazen abgeschüttelt haben und ohne Beeinträchtigung zu ihrem Spiel finden, Dann ist uns um ein ehrenvolles Abschneiden des prachtvollen Teams um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg nicht bange.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.6.1979

 

Sonnabend, 2. Juni 1979

VfL Pfullingen – VfL Oldesloe wJA 15:16 (9:9)

Der Meistertitel ist jetzt greifbar nahe:

VfL-Mädchen bestanden auch in der „Höhle des Löwen“

16:15 Sieg

Die Truppe von Trainer Ulli Meyer zeigte in Pfullingen einen tollen Kampf

Rückspiel verspricht Spannung

(mth) Das kleine Städtchen Pfullingen in der schwäbischen Alb in unmittelbarer Nachbarschaft von Reutlingen ist vor allem, wie deren Bürgermeister Kurt App auf einem Empfang für die beiden Finalistinnen der Deutschen Meisterschaft der weiblichen Handball-A-Jugend betonte, für seine Tropfsteinhöhlen bekannt, die zu den größten in Deutschland zählen. Die größte und schönste davon ist die „Bärenhöhle“. Aber die Mädchen des VfL Oldesloe hatten ihre strapaziöse Reise in den Süden ja nicht aus touristischen Ambitionen angetreten.

Wenn die Zeit es zugelassen hätte, hätten sie der „Bärenhöhle“ sicher gern einen Besuch abgestattet, aber da dieses nicht möglich war, blieb nur das Gastspiel in der „Höhle des Löwen“, der Sporthalle in Pfullingen, wo das erste Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den Südmeister VfL Pfullingen stattfand.

Der bildliche Begriff „Höhle des Löwen“ erscheint da nicht einmal übertrieben, denn noch nie hatte die Truppe von Trainer Ulli Meyer gegen eine solch starke Mannschaft antreten müssen und noch nie hatte sie in fremder Halle vor einer solchen Zuschauerkulisse – es waren gut 500 Zuschauer in der modernen Sporthalle, die begeistert mit ihrer Mannschaft mitgingen – spielen müssen.

Aber das prächtige Team um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg überstand auch dieses sportliche "Fegefeuer" mit Glanz und Gloria. Nach der mit Abstand besten Leistung dieser an Höhepunkten für sie ja nicht gerade armen Saison holten sich die Oldesloerinnen nach einer glänzenden Mannschaftsleistung einen 16:15 Erfolg, der ihnen für das Rückspiel am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr in der Stormarnhalle eine glänzende Ausgangsposition beschert.

Anders als in den letzten Begegnungen geriet der Nordmeister nicht unmittelbar nach Spielbeginn in einen Rückstand. Im Gegenteil: Schon der erste Angriff führte durch Andrea Hasenberg zum Erfolg. Aber dieser 1:0-Vorsprung sollte für lange Zeit der letzte für den VfL gewesen sein.

Angetrieben von der mit Abstand besten Spielerin ihrer Mannschaft, Jugendnationalspielerin Marion Schnurnberger, übernahmen die Süddeutschen dann eindeutig das Kommando. Bis zur 6. Minute hatten die Pfullingerinnen aus dem Rückstand einen 3:1-Vorsprung gemacht, wobei die Oldesloerinnen zwischenzeitlich mit einem Lattenwurf von Jeanette Müller viel Pech entwickelten.

Und die Gastgeber behaupteten diesen Vorsprung hartnäckig. Dem Anschlußtreffer von Anja Müller ließ Marion Schnurnberger mit ihrem dritten Treffer in kürzester Zeit das 4:2 folgen und auch der von Andrea Struppek sicher zum 3:4 verwandelte Siebenmeter wurde prompt mit einem weiteren Gegentor beantwortet. Als die eingewechselte Antje Schütt in der 13. Minute mit ihrem ersten Wurfversuch gleich auf 4:5 verkürzte, kam bei den gut 30 Oldesloer Schlachtenbummlern, die sich mit pausenlosen Sprechchören gegen die Pfullinger Übermacht behaupteten, wieder neue Hoffnung auf.

Aber schon zu diesem Zeitpunkt war erkennbar, daß es in der Abwehr der Truppe von Trainer Ulli Meyer in der ersten Halbzeit nicht zum besten bestellt war. Torhüterin Gudrun Noack war gänzlich von der Rolle, die gelegentlich eingewechselte Nachwuchstorhüterin Martina Pusch machte deutlich, daß sie in solchen Spielen noch überfordert ist, und auch sonst gab es in der VfL-Abwehr (Andrea Güldenpfennig) besonders auf den Außenpositionen Lücken. So zogen die Gastgeberinnen bis zur 16. Minute auf 7:4 davon und auch die folgenden Gegentore durch Renate Warncke und Antje Schütt wurden wieder prompt mit Treffern auf der anderen Seite beantwortet.

Der Drei-Tore-Rückstand in der 20. Minute (6:9) ließ Böses ahnen, aber die Oldesloerinnen dachten einfach nicht daran, aufzustecken. Antje Schütt und Andrea Struppek, die wiederum einen Siebenmeter verwandelte, verkürzten innerhalb von zwei Minuten auf 9:8 und eine Minute vor dem Halbzeitpfiff bot sich mit einem Siebenmeter die Ausgleichschance. Antje Schütt trat zur Exekution an, scheiterte mit ihrem Wurf aber an der gegnerischen Torhüterin. Bei dem abgeprallten Ball zeigte Renate Warncke die beste Reaktion, ihr versuchter Torwurf wurde aber durch ein erneutes Foul unterbunden. Das ausgezeichnete Schiedsrichtergespann Hoffmann/Brause (Offenburg) zögerte keine Sekunde, erneut auf Siebenmeter zu entscheiden.

Trainer Ulli Meyer wollte nun erneut Andrea Struppek mit der Ausführung betrauen, er drang in dem Lärm in der Halle mit seiner Anweisung aber nicht durch. So griff sich erneut Antje Schütt das Leder und mit der ganzen Wut über den zuvor verworfenen Siebenmeter warf sie so energisch, daß der Ball zum 9:9-Halbzeitstand im Netz zappelte.

In der Halbzeitpause war es erste Aufgabe von Trainer Ulli Meyer, seiner Torhüterin neues Selbstvertrauen einzuflößen und auch sonst nach Möglichkeiten zu suchen, die Abwehrarbeit zu stabilisieren. Beides gelang ihm, wie sich nach Wiederanpfiff zeigte, ausgezeichnet. Gudrun Noack hatte nun endlich Normalform und die Abwehrkette ließ dem Gegner kaum noch aussichtsreiche Schussmöglichkeiten.

Bis zur 31. Minute waren die Pfullinger dann zwar doch wieder auf 11:9 davongezogen, aber die Stormarnerinnen ließen sich dadurch nicht mehr aus dem Spielrhythmus bringen. Andrea Güldenpfennig, die sich nach verbesserter Abwehrleistung nun auch im Angriff mehr zutraute, und Andrea Hasenberg glichen bis zur 35 Minute aus und Andrea Güldenpfennig brachte nach der erneuten Führung der Gastgeberinnen durch zwei weitere Tore hintereinander den VfL Oldesloe erstmals mit 13:12 wieder in Front. Wiederum Andrea Hasenberg baute diesen Vorsprung in der 42. Minute sogar auf 14:12 aus.

Erst in der 46 Minute erzielten die Pfullingerinnen durch einen verwandelte Siebenmeter wieder einen Treffer, den Renate Warncke aber postwendend mit dem 15:13 beantwortete. In den beiden letzten Spielminuten wurde es dann noch hochdramatisch. Die Gastgeberinnen schalteten nun auf Manndeckung um und erzielten innerhalb von 60 Sekunden den Ausgleich. Renate Warncke, die schon im Halbfinale den letzten entscheidenden Treffer erzielt hatte, ließ sich dadurch aber nicht beirren und warf in der 49. Minute zum 16:15-Endstand ein.

Aufregung gab es dann noch im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Schlußpfiff. Dieser erfolgte ohnehin schon 15 Sekunden zu spät, und als er schon ertönt war, warfen die Pfullingerinnen noch einmal auf das Tor von Gudrun Noack. Diese hielt zunächst den Ball, ließ ihn dann aber, weil sie die Schlusssirene gehört hatte, wieder fallen, um sich dem Jubel ihrer Mitstreiterinnen anzuschließen. Der Ball rollte dann ins Tor und auf Seiten der Gastgeberinnen wollte man es so gar nicht verstehen, dass die Unparteiischen solch einen „Treffer“ nicht mehr anerkannte.

Die leichte Aufregung darüber aber war der einzige kleine Schatten, der auf die Begegnung fiel. Alles andere viel ganz eindeutig unter die Rubrik „erfreulich“. Das Spiel war jederzeit vier und anständig – ganz im Gegensatz zu den Halbfinalspielen des VfL Oldesloe gegen den RSV Mülheim – und stand sportlich auf einem hohen Niveau. Hier standen sich wirklich die beiden besten Handball-Nachwuchsmannschaften Deutschlands gegenüber.

Trotz des auswärts erzielten Erfolges darf sich die Truppe von Trainer Ulli Meyer noch keineswegs schon jetzt als Deutscher Meister fühlen. Auch im Rückspiel am kommenden Sonntag wird der prächtigen Truppe ganz sicher noch einmal alles abverlangt werden. Wie aber auch immer das zweite Endspiel in Bad Oldesloe ausgehen mag – wir wollen uns hier keineswegs als Zweckpessimisten ausgeben und glauben an eine gute Chance für die Stormarnerinnen –, wer die Mannschaft in Pfullingen hat spielen und kämpfen sehen, kann vor ihr nur den Hut ziehen. Neben den schon genannten Spielerinnen waren auch Christiane Buck, Susanne Paetz und Martina Ivens mit von der Partie.

Zu Christiane Buck noch eine Bemerkung zu unserem Vorbericht am Freitag, der zu einem Mißverständnis geführt hatte. Christiane Buck konnte am Freitag in der Tat die gemeinsame Anreise mit der Mannschaft nicht mitmachen. Sie war von ihrem Arbeitgeber für den Sonnabend, an dem sie sonst auch hätte arbeiten müssen, freundlicherweise freigestellt worden. Am Freitagnachmittag, so versicherte uns Christiane, sei eine solche Freistellung aus ihr völlig verständlichen Gründen nicht möglich gewesen. Eine böse Absicht von irgendeiner Seite – wie interpretiert wurde – habe also nicht vorgelegen. Sie erreichte das Ziel – ein Hotel in Reutlingen – im übrigen in einem privaten Pkw nur zehn Minuten nach der Mannschaft, obwohl sie erst vier Stunden später hatte aufbrechen können.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.6.1979

 

Freitag, 8. Juni 1979

Am Sonntag muß die Entscheidung fallen

Reicht ein Tor Vorsprung den VfL-Mädchen zur Meisterschaft?

Zum Rückspiel gegen VfL Pfullingen werden 800 Zuschauer in der Stormarnhalle erwartet

(mth) Die Handballfreunde in Bad Oldesloe sind von der weiblichen A-Jugendmannschaft des VfL Oldesloe ja nun wirklich verwöhnt worden. Erst verteidigte die Truppe um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg nach einer imponierenden Serie erfolgreich ihren Landesmeistertitel, dann sicherte sie sich nach hochdramatischen Spielen gegen TuS Bergen und TSV Sasel den Nordmeistertitel und schließlich schaffte sie durch Erfolge nach nicht weniger dramatischen Spielen über die Reinickendorfer Füchse und den RSV Mülheim den Einzug in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den Südmeister VfL Pfullingen, bei dem sie am Pfingstsonnabend im Hinspiel ihren bisherigen Erfolgen die Krone mit einem 16:15-Sieg aufsetzte. Am Sonntag könnte nun diese beispiellose Erfolgsserie in der Stormarnhalle ihren Höhepunkt erfahren, wenn um 10.30 Uhr das alles entscheidende Rückspiel angepfiffen wird.

Die Ausgangslage für dieses Rückspiel ist klar: Bei jedem Sieg, bei jedem Unentschieden und sogar bei Niederlagen mit nur einem Tor Differenz – sofern die Pfullingerinnen nicht mehr als 15 Tore werfen – heißt der Deutsche Meister der weiblichen Handball-A-Jugend VfL Oldesloe!

Nun sollte niemand in den Fehler verfallen, aus dem knappen Hinspiel-Sieg der Stormarnerinnen den voreiligen Schluß zu ziehen, der Mannschaft von Trainer Ulli Meyer könnte nun in eigener Halle und vor eigenem Publikum nichts mehr passieren. Das Spiel in Pfullingen hat deutlich gemacht, daß sich im Finale zwei absolut gleichwertige Mannschaften gegenüberstehen, so daß der Ausgang noch völlig offen ist.

Gewiß, nach dem 16:15-Erfolg im Hinspiel hat der VfL Oldesloe ein paar Trümpfe mehr in der Hand, aber jeder, der sich im Handballsport ein wenig auskennt, weiß, wie leicht ein Tor aufgeholt werden kann und wieviele Unwägbarkeiten ein Spiel, in dem die Nerven der jungen Mädchen eine große Rolle spielen, beeinflußen können.

Beide Trainer haben aus dem Hinspiel mit Sicherheit ihre Schlüsse gezogen und werden versuchen, das Spiel ihrer Mannschaft noch besser auf den Gegner einzustellen. Ulli Meyer, der mit seinen Schützlingen am Mittwoch und Donnerstag noch intensiv trainiert hat, baut natürlich darauf, daß seine Truppe im Spiel am Sonntag insbesondere in der Abwehr an die geschlossene Leistung aus der zweiten Spielhälfte anknüpfen kann.

Er wird sein Hauptaugenmerk sicher darauf richten, die mit Abstand beste Gäste-Spielerin, Marion Schnurnberger, weitgehend zu neutralisieren, aber auch Monika Winker und Sonja Friz, die seinem Team in Pfullingen oft zu schaffen machten, verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Bei den Oldesloerinnen sind alle Spielerinnen „an Bord“, so daß Ulli Meyer mit Gudrun Noack, Marion Pusch, Susanne Paetz, Renate Warncke, Martina Ivens, Andrea Hasenberg, Anja Müller, Andrea Güldenpfennig, Jeanette Müller, Christiane Buck, Antje Schütt und Andrea Struppek seine Stammformation auf das Feld schicken kann.

Schiedsrichter der Begegnung in der Stormarnhalle werden die erfahrenen Bundesliga-Schiedsrichter Reimers und Schunke aus Hamburg sein. Hoffen wir, daß das Spiel ähnlich fair und sportlich verläuft wie das Hinspiel in Pfullingen, so daß sie nicht übermäßig viel Arbeit bekommen,

Die Vorbereitungen organisatorischer Art für dieses Spiel sind die ganze Woche auf Hochtouren gelaufen. Durch Ausräumen der Geräteunterstände wird man das Fassungsvermögen der Stormarnhalle auf knapp 800 Plätze erweitern. Man ist sich im Lager des VfL sicher, daß diese Zuschauerzahl leicht erreicht wird, denn das Interesse an diesem Spiel ist riesengroß.

Einen Kartenvorverkauf gibt es wie schon zu allen Spielen zuvor nicht. Wer also sicher sein will, dem Spiel beiwohnen zu können, wird gut daran tun, den Weg in die Stormarnhalle rechtzeitig anzutreten. Zu langweilen braucht er sich auch diesmal nicht, denn ab 8.30 Uhr, wenn die männliche A-Jugend des VfL Oldesloe gegen eine Stormarner Kreisauswahl antritt, ist etwas los in der Halle. Anschließend werden noch die Minimädchen des VfL Oldesloe und des SV Rümpel Proben ihres Könnens abgeben.

Der VfL erwartet auch eine Reihe prominenter Ehrengäste. Bundesmädelwartin Marga Ohse (Cuxhaven), Landesmädelwartin Eva Moers (Kiel) haben ihre Anwesenheit ebenso zugesagt, wie zahlreiche Vertreter vom Kreis, von der Stadt, vom KSV und vom Kreishandballverband.

Last not least wird auch das NDR-Fernsehen in der Stormarnhalle erwartet. NDR-Redakteur Gert Girschkowski, in Oldesloe ja kein ganz unbekannter Mann, war schon beim Mittwochtraining mit einem Kamerateam in der Halle, um für den Bericht, der am Montag ab 18 Uhr in der Sportschau der Nordschau gesendet werden soll, erste Aufnahmen zu schießen.

Oldesloes Bürgermeister Gottfried Baethge wird nach dem Endspiel in der Stormarnhalle für die Pfullinger Gäste – vom Südmeister hat sich eine rund 50köpfige Delegation angesagt, die am Sonnabend in der Stormarner Kreisstadt eintreffen wird – und die VfL-Mannschaft einen Empfang geben. Im Gegensatz zu seinem Pfullinger Amtskollegen, der einen Empfang vor dem Hinspiel für beide Teams gab, hat Baethge den Vorteil, den Deutschen Meister dann schon zu kennen. Er kann dann einem frischgebackenen Titelträger seine Glückwünsche aussprechen, von dem bisher nur feststeht, daß er „VfL“ heißen wird.

Wie man ein Endspiel gewinnt. davon können sich die Oldesloer Mädchen heute in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg überzeugen. Auf Einladung des Finalisten Grün-Weiß Dankersen werden sie heute Zuschauer beim Pokalspiel der Männer zwischen dem THW Kiel und eben Grün-Weiß Dankersen sein,

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.6.1972

 

Sonnabend, 9. Juni 1979

Die Spannung vor dem Finale wächst weiter

(mth) Nun sind es kaum noch 24 Stunden, dann wird sich entschieden haben, ob die Oldesloer Handballmädchen ihre tolle Erfolgsserie mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft krönen können. Das Spiel in der Stormarnhalle gegen den Südmeister VfL Pfullingen beginnt – wie schon mehrfach berichtet – um 10.30 Uhr. Da kein Kartenvorverkauf besteht, wiederholen wir unseren Ratschlag für alle Zuschauer, sich möglichst rechtzeitig in die Stormarnhalle zu begeben, denn es ist mit einem ausverkauften Hans zu rechnen. Zu den schon angekündigten Ehrengästen wird sich im übrigen neben Mädelwartin Marga Ohse auch der Männerspielwart Heinz Jacobsen (Kiel) gesellen. Der Plan, auch noch den Kapitän des frischgebackenen Deutschen Fußballmeisters HSV, Peter Nogly, der ja schon häufiger bei Spielen der VfL-Mädchen zu Gast war, für das Finale zu gewinnen, mußte leider aufgegeben werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.6.1979

 

Sonntag, 10. Juni 1979

VfL Oldesloe wJA – VfL Pfullingen 13:9 (9:2)

Es ist geschafft:

Die Oldesloer Handballmädchen sind Deutscher Meister

(mth) „Wegen seiner überragenden Leistung in der ersten Halbzeit ist der VfL Oldesloe ein verdienter und würdiger Deutscher Meister und wegen des furiosen Endspurts in der zweiten Halbzeit trotz eines deprimierenden Rückstandes ist der VfL Pfullingen ein nicht weniger würdiger Vizemeister.“ Mit diesen kurzen Sätzen traf der Spielwart des Deutschen Handball-Bundes, Heinz Jacobsen (Kiel), der die Siegerehrung vornahm, den Nagel auf den Kopf. In der mit gut 800 Zuschauern restlos ausverkauften Stormarnhalle gewann die weibliche Jugend A der Handballabteilung des VfL Oldesloe auch das zweite Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den Südmeister VfL Pfullingen mit 13:9 (9:2) Toren und holte nach dem 16:15 im Hinspiel sicherer als erwartet den Deutschen Meistertitel an die Trave.

Nach dem Schlußpfiff des Schiedsrichtergespannes Reimers/Schunke (Hamburg) kannte der Jubel in der Stormarnhalle natürlich keine Grenzen mehr. Die prächtige Truppe um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg krönte mit diesem Erfolg ihre tolle Siegesserie. Sie hatte sich den Titel mit phantastischen Leistungen – nicht nur in den beiden Endspielen – redlich verdient.

Die ersten Handballfans erkennen sich schon vor acht Uhr, also mehr als zweieinhalb Stunden vor Beginn des Endspiels, auf den Weg in die Stormarnhalle gemacht. Während der beiden Vorspiele – VfL-A-Jugend (männlich) gegen eine Stormarner Kreisauswahl (5:15) und VfL- Minimädchen gegen SV Rümpel (5:3) – stieg in der Halle die Stimmung und die Spannung.

Gegen zehn Uhr ging für die immer noch anströmenden Zuschauermengen nichts mehr. In die Stormarnhalle paßte nun keine Maus mehr hinein. Viele der Spätankommer wußten aber einen Ausweg. Sie stellten sich an die Glasfront außerhalb der Halle und konnten so, wie sie uns versicherten, doch das Spiel in allen Einzelheiten verfolgen. Zum Anpfiff des Spiels konnte man mit Fug und Recht von 1000 Zuschauern sprechen, die Augenzeuge eines begeisternden Handballspiels wurden.

Doch nun zum Spiel selbst. Der Truppe von Trainer Ulli Meyer gelang ein Start nach Maß. Schon der erste Angriff wurde von Jeanette Müller mit dem Treffer zum 1:0 abgeschlossen. Das gab den Stormarnerinnen mächtig Auftrieb und vor allen Dingen Jeanette Müller, die in den letzten Spielen als Torschützin ein wenig glücklos geblieben war, wußte sich glänzend in Szene zu setzen.

Die Pfullingerinnen dagegen fanden einfach nicht zu ihrem Spiel. Auch die Tatsache, daß Andrea Struppek in der 2. Minute einen Siebenmeter nicht verwerten konnte – sie warf den Ball an den Pfosten – gab ihnen keinen Auftrieb. Die Oldesloerinnen aber ließen sich in ihrer Spiellaune von dem vergebenen Siebenmeter nicht aus der Bahn werfen. Renate Warncke erhöhte in der 4. Minute den Vorsprung auf 2:0 und dann war wieder Jeanette Müller an der Reihe. Mit zwei Treffern innerhalb von 60 Sekunden, darunter ein sicher verwandelt er Siebenmeter, schraubte sie den Vorsprung bis zur 7. Minute auf 4:0 und als zwei Minuten später Andrea Güldenpfennig sogar das 5:0 erzielte, konnte man getrost schon von einer Vorentscheidung sprechen.

Aber die VfL-Mädchen ließen es damit noch lange nicht genug sein. Erwähnung verdient allerdings nicht nur ihr zügiges und temporeiches Angriffsspiel, auch die Abwehrarbeit klappte vorzüglich. Angefangen bei Torhüterin Gudrun Noack, die im Gegensatz zum Hinspiel sofort voll im Bilde war, erwies sich die Oldesloer Deckung als ein dichter Sperrriegel, durch den es für die Süddeutschen kein Durchkommen gab. Sie hatten ihr Spiel allerdings zu sehr auf ihre beste Spielerin Marion Schnurnberger ausgerichtet, so daß sie vergleichsweise gut auszurechnen waren. In der 13. Minute konnte Andrea Güldenpfennig nach einem Pfostenwurf von Jeanette Müller den Vorsprung auf 6:0 ausdehnen, ehe eine Minute später den Gästen durch Schnurnberger dann endlich der erste Gegentreffer gelang.

Sieben Minuten lang wogte das Spiel dann hin und her. Die Pfullingerinnen hatten sich nun besser auf den Angriffswirbel der Stormarnerinnen eingestellt, ihr eigener Angriff allerdings wurde auch weiterhin erfolgreich abgeblockt. Dem 7:1 von Jeanette Müller in der 21. Minute ließen die Gäste durch Susanne Rösch in der 22. Minute zwar das zweite Gegentor folgen, die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder ganz und gar dem VfL Oldesloe. Andrea Güldenpfennig warf mit ihrem dritten Treffer das 8:2 heraus und unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff schraubte Antje Schütt den Vorsprung gar auf 9:2.

Zusammen mit dem Ein-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel hatte die Truppe von Ulli Meyer für die letzten 25 Minuten ein Polster von acht Toren Vorsprung angesammelt und jeder war sich darüber im klaren, daß nun nur noch ein Wunder oder ein völliger Zusammenbruch ihr den Titel würde nehmen können. Die Pfullingerinnen allerdings hat sich mit ihrem Los, nur zweiter Sieger zu sein, noch keineswegs abgefunden. Trotz des deprimierenden Rückstandes gingen sie mit vollem Elan in die zweite Spielhälfte. Sie zeigten eine unglaublich gute Moral und waren zu keiner Minute bereit aufzustecken.

Nach dem 9:3 durch Marion Schnurnberger in der 26. Minute konnte Antje Schütt in der 28. Minute den Halbzeitstand zwar noch einmal wieder herstellen, dann aber wurde der Vorsprung der Oldesloerinnen langsam aber doch geringer. Susanne Rösch mit einem verwandelten Siebenmeter und noch einmal Marion Schnurnberger verkürzten bis zur 31. Minute auf 10:5 und nach dem 11:5, das wiederum Jeanette Müller mit einem Siebenmeter erzielte, kam umgehend das 11:6 durch Marion Löffler.

Die Truppe um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg mußte nun zwar ein wenig ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen, ernsthaft in Gefahr aber, den Vorsprung noch gänzlich zu verlieren, geriet sie nie. Der 12:6-Führungstreffer von Antje Schütt in der 38. Minute machte dieses deutlich, auch wenn anschließend bis zur 45. Minute die Gäste durch zwei Treffer von Marion Löffler und einem verwandelten Siebenmeter von Susanne Rösch drei Tore hintereinander erzielte. Bei nur noch drei Toren Vorsprung hätte es für die letzten fünf Minuten vielleicht doch noch einmal spannend werden können, aber Anja Müllers Treffer zum 13:9 beruhigte die Gemüter dann doch wieder.

In der Schlußphase fiel dann auf beiden Seiten kein Treffer mehr. In der 47. Minute mußte Marion Schnurnberger, die von allen Spielerinnen die wohl größte physische Leistung vollbracht hatte, für ein eher harmlos Foul auf die Strafbank, worüber man auf Pfullinger Seite zu Recht ein wenig erbost war, aber spielentscheidend war die Entscheidung der sonst souveränen Unparteiischen ebenso wenig, wie der von Susanne Rösch in der Schlußminute verworfene Siebenmeter. Pech hatte auf der anderen Seite die gerade erstmals eingewechselte Christiane Buck, die mit einem herrlichen Wurf beide Pfosten des gegnerischen Tores traf, ohne daß der Ball die Torlinie überschritt.

Nach dem Schlußpfiff kannte der Jubel bei den Oldesloer Mädchen und den Zuschauern keine Grenzen mehr. Anders als am Vortag im Volksparkstadion aber bewahrten die Anhänger eine lobenswerte Disziplin, so daß auch die Siegerehrung, die von DHB-Spielwart Heinz Jacobsen und der DHB-Mädelwartin Marga Ohse (Cuxhaven) vorgenommen wurde, in geordneten Bahnen vor sich ging. Wir können uns den vielen Glückwünschen, die der Mannschaft nach dem Spiel ausgesprochen wurden, nur anschließen.

Die Mannschaft mit Gudrun Noack, Susanne Paetz, Renate Warncke, Martina Ivens, Andrea Hasenberg, Anja Müller, Andrea Güldenpfennig, Jeanette Müller, Christine Buck, Antje Schütt, Martina Pusch, Andrea Struppek und ihr Trainer Ulli Meyer, dessen Anteil am Erfolg gar nicht zu unterschätzen ist, hat sich diesen Triumph wahrlich redlich verdient. Der VfL Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe können, und dieses wurde auf einem Empfang von Bürgermeister Gottfried Baethge und dem VfL-Vorsitzenden Walter Busch unmittelbar nach dem Spiel hervorgehoben, stolz auf diese prächtige Truppe sein.

Stolz dürfen aber auch die Pfullingerinnen auf ihre Mannschaft sein. Die Art und Weise, wie die Mannschaft in Bad Oldesloe aufgetreten ist und mit welch prächtiger Moral sie in der zweiten Halbzeit trotz des aussichtslosen Rückstands gekämpft hat, hat mächtig imponiert. Auch sie, daran kann kein Zweifel bestehen, wären ein würdiger Deutscher Meister geworden.

Wer keine Gelegenheit hatte, das hervorragende Finale in der Stormarnhalle direkt mitzuerleben – zahlreiche prominente Gäste, unter ihnen Landrat Dr. Hans-Henning Becker-Birck, Kreis Präsident Hubert Priemel, Bürgermeister Gottfried Baethge, der Vorsitzende des Kreissportverbandes Stormarn, Hansjoachim Berg, und viele, viele andere hatten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen –, kann dieses heute in Ausschnitten nachholen. In der Sportschau der Nordschau im Ersten Fernsehprogramm wird heute ab 18 Uhr ein Bericht über das Spiel gezeigt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.6.1979

 

Dienstag, 19. Juni 1979

Die Zukunft hat schon begonnen

VfL-Handball-A-Jugend gewann Turnier in Eutin

(mth) Was kümmert uns der Schnee von gestern, interessant ist nur noch die Zukunft. Nach diesem Motto verfährt die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Nur eine Woche nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft beteiligte sich das Team am letzten Wochenende an einem Turnier der TS Riemann Eutin. Trainer Ulli Meyer setzte dabei nur die Spielerinnen ein, die ihm von der Meistermannschaft auch im nächsten Jahr zur Verfügung stehen.

Mit Renate Warncke, Christiane Buck, Jeanette Müller und Andrea Hasenberg wechseln nämlich vier Stammspielerinnen in die Damenklasse über. Renate Warncke und Christiane Buck werden in der nächsten Saison die Damenmannschaft des VfL verstärken, Jeanette Müller und Andrea Hasenberg wechseln zum Bundesligisten Union Hamburg, wo sie ihre ehemalige Mannschaftskameradin Martina Scheel wiedertreffen.

Aber auch mit der neuformierten Mannschaft, die sich für die im September beginnende Saison noch durch einige Neuzugänge aus anderen Vereinen verstärken wird, schlugen sich die Oldesloerinnen gegen allerdings nicht übermäßig starke Konkurrenz prächtig. Durch Siege über MTV Ahrensbök (17:1) und VfB Lübeck (5:2) qualifizierte sich die Truppe von Trainer Ulli Meyer sicher für das Endspiel, in dem der Gastgeber Riemann Eutin, der in der nächsten Saison in der schleswigholsteinischen Oberliga mitspielen wird, der Gegner war. Die Eutinerinnen gingen zwar zunächst mit 3:1 in Führung. doch noch bis zum Halbzeitpfiff konnte der VfL ausgleichen. Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Stormarnerinnen um die überragende Andrea Güldenpfennig ganz eindeutig und gewannen noch sicher mit 9:4.

An der Torausbeute waren mit Andrea Güldenpfennlg (11), Anja Müller (6), Susanne Paetz (4), Antje Schütt (3), Birgit Kelch, Andrea Struppek, Wiebke Rickert (2) und Martina Ivens alle eingesetzten Feldspielerinnen beteiligt. Im Tor wechselten sich Gudrun Noack und Martina Pusch ab.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.6.1979

 

Freitag, 29. Juni 1979

VfL-Handballer zahlen am Ende doch nichts

Benutzungsentgelte werden als Zuschuß gewährt

(rr) Bekanntlich ist die weibliche Handball-A-Jugend des VfL Oldesloe Deutscher Meister geworden. Eine Seltenheit für Bad Oldesloe, derart Geehrte in den städtischen Mauern zu wissen. Um so erstaunlicher war es, daß dem VfL für die Benutzung der Stormarnhalle für Spiele um die Norddeutsche und Deutsche Meisterschaft eine saftige Gebührenrechnung der Stadt ins Haus flatterte.

Im Kassieren sei die Stadt noch schneller als beim Gratulieren, meinten manche, und nahmen krumm. Am Mittwoch beschloß der Magistrat, bevor der Vorgang Stoff für weitere Glossen liefern konnte, die Benutzungsentgelte dem Verein in Form eines Zuschusses zu gewähren. Das gilt auch für die Benutzung der Festhalle anläßlich des HandbalIer-Festballs.

Auf diese Weise ist der Satzung Genüge getan, aber der Verein braucht unter dem Strich nichts zu zahlen. Der Interpretation, daß Spiele um regionale und nationale Meisterschaften die logische Folge eines guten Abschneidens bei den Punktspielen sind, konnte der Magistrat sich nicht anschließen, was – wie Bürgermeister Baethge sagte – auch der VfL akzeptiere.

Im übrigen kündigte der Bürgermeister geheimnisvoll ein Ehrengeschenk für die Handballerinnen an, das während des Festballs überreicht werden soll.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.6.1979

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