1977/78 -   VfL Oldesloe Handball -  Weibliche Jugend A

 

Sonnabend, 16. Juli 1977

Achter Turniersieg der weiblichen Jugend A

(st) Weiterhin ungeschlagen in dieser Saison bleibt die weibliche Jugend A des VfL Oldesloe. Bei dem Kleinfeld-Handballturnier des TSV Duwo 08 Hamburg belegten sie den ersten Platz.

Gleich im ersten Spiel setzten sie sich gegen SV Bergstedt mit 7:2 durch. Gegen TuS Holstein Quickborn tat sie sich in der ersten Halbzeit schwer, aber durch drei Tore in der zweiten Spielhälfte gewann sie noch verdient. Dann folgten ein 6:1 über TSV Moorburg, 2:1 gegen TSV Duwo 08 und 2:0 gegen Wandsbek 81.

Im letzten Spiel standen die Mädchen dem TH Eilbek gegenüber. Durch Tore von Silke Lauschke und Ackermann führten sie bereits mit 2:0, mußten aber zur Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen. Wiederum Lauschke und Moßner warfen dann die entscheidenden Tore zum 4:2-Endspielsieg. Weiter spielten: Gudrun Noack (Tor), K????? Henning, Wiebke Rickert, Margret Richter, Kerstin Peters, S????? Stahl und Silke Herrmann.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.7.1977

 

Freitag, 16. September 1977

Peter Nogly überreicht die Pokale

Sechstes Hallenhandballturnier des VfL Oldesloe

(st) Die Handballabteilung des VfL Oldesloe führt an diesem Wochenende in der Stormarnhalle ihr sechstes Internationales Hallenhandballturnier der weiblichen A-Jugend durch.

Als Gäste erwartet der VfL Mannschaften aus Alsonderup (Dänemark), vom SC Langenhagen, vom PSV Niedersachsen-Döhren, vom VfL Hameln (alle Niedersachsen), vom TSV Hohenhorst (Hamburg) und vom ATSV Stockelsdorf.

Der Titelverteidiger, die Reinickendorfer Füchse aus Berlin, fehlt in diesem Jahr leider, da er einige Spielerinnen für seine Landesauswahl abstellen muß.

Turnierbeginn ist am Sonnabend um 14 Uhr. Am Sonntag werden die Spiele um 8.15 Uhr aufgenommen. Die Spielzeit beim Austragung Modus „jeder gegen jeden“ beträgt jeweils zweimal zehn Minuten.

Der Mannschaftskapitän der Fußball-Bundesligamannschaft des Hamburger SV, Peter Nogly, wird bei der Siegerehrung am Sonntagmittag den drei besten Mannschaften Pokale überreichen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.9.1977

 

Sonntag, 18. September 1977

Dänische Gäste sind nicht zu schlagen

Überlegene Sieger beim Oldesloer Hallenhandballturnier

(st) Ein großer Erfolg war das sechste internationale Hallenhandballturnier am Wochenende in der Stormarnhalle. Insgesamt sieben weibliche Jugend-A-Mannschaften kämpften um den Doris-Schumacher-Gedächtnis-Pokal. Die dänische Mannschaft aus Alsonderup gewann alle Spiele und wurde überlegener Turniersieger mit 12:0 Punkten vor VfL Hameln (10:2), ATSV Stockelsdorf (8:4), TSV Hohenhorst (5:7), VfL Oldesloe (4:8), SpVg Niedersachsen Hannover-Döhren (3:9) und SC Langenhagen (0:12).

Zu dem fünften Platz der Oldesloerinnen muß man bemerken, daß sie vier Spiele nur mit jeweils einem Tor verloren, gegen SC Langenhagen 8:5 und gegen Döhren 8:4 gewannen. Die Mannschaft mußte acht Spielerinnen ersetzen, die sich zur Zeit auf einer Klassenfahrt im Schwarzwald befinden.

Die Siegerehrung nahm der HSV-Kapitän Peter Nogly vor. Für die besten drei Mannschaften gab es Pokale. Zur besten Torhüterin des Turniers wurde die jugoslawische Torhüterin des VfL Hameln gewählt. Auf dem Discoabend im Jugendzentrum mit Peter Meyers Rollender Discothek hatten alle Aktiven viel Spaß beim Feiern.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.9.1977

 

28. September 1977

TuS Lübeck – VfL Oldesloe wJA 7:10 (1:5)

(st) Im ersten Punktspiel der neuen Saison taten sich die Oldesloerinnen sehr schwer. Sie vergaben insgesamt sieben Siebenmeter. Bis zur Halbzeit wurde ein 5:1-Vorsprung herausgeworfen. In der zweiten Spielhälfte kam TuS Lübeck noch einmal bedrohlich nahe auf 7:9 heran. Einen Tempoangriff zwei Minuten vor dem Spielende verwandelte Martina Scheel sicher zum 10:7-Endstand. Für den VfL spielten: Cornelia Totz (Tor), Annegret Brockmann (4 Tore), Martina Scheel (2), Susanne Müller, Andrea Hasenberg, Anja Müller, Christiane Buck (je 1), Jeanette Müller, Birgit Horn und Renate Warncke.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.9.1977

 

5. Oktober 1977

VfL Oldesloe wJA – SV Todesfelde 14:8

(st) Die Oldesloer Mädchen gingen schnell mit 3:0 in Führung, zeigten aber nach zwei verworfenen Siebenmetern zuviel Respekt vor der gegnerischen Deckung. Die Todesfelder, die in der Vorwoche den Meisterschaftsfavoriten VfL Bad Schwartau geschlagen hatten, brachten die Oldesloer immer wieder in Verlegenheit. Jeanette Müller verwandelte jedoch die nächsten drei Siebenmeter sehr sicher, so daß das Spiel noch überlegen mit 14:8 gewonnen wurde. Für den VfL spielten: Cornelia Totz (Tor), Martina Scheel, Susanne Müller, Annegret Brockmann, Jeanette Müller (je 3 Tore), Renate Warncke (2), Birgit Horn, Andrea Hasenberg und Christiane Buck.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.10.1977

 

????? Vor 10. November 1977

SC Buntekuh – VfL Oldesloe wJA 5:6 (3:3)

(st) In dem Spitzenspiel der Bezirksklasse schafften es die Oldesloerinnen durch diesen knappen Sieg in der Meesenhalle (Lübeck) Tabellenführer SC Buntekuh zu stürzen. Der Gegner ließ durch seine Spielweise die Oldesloer Mädchen kaum an den Ball kommen. So stand es zur Pause nur 3:3. Zudem vergaben die Oldesloerinnen in der zweiten Spielhälfte noch vier Siebenmeter. Am Ende hatten sie aber das Spiel mit 6:5 gewonnen. Die Tore für den VfL warfen: Martina Scheel (3), Christiane Buck (2) und Jeanette Müller.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.11.1977

 

Freitag, 18. November 1977

VfL Oldesloe wJA – TSV Siems 14:7 (6:5)

Weibliche A-Jugend marschiert

(st) Das Spiel begann für den VfL sehr gut. Die Mädchen führten schnell mit 4:0. Dann geriet die Abwehr sehr durcheinander. Es wurde nicht mehr konsequent gedeckt, so daß Siems sogar bis zur Pause auf 5:6 herankommen konnte. Nach der Standpauke in der Halbzeitpause besannen sich die Oldesloerinnen wieder auf ihr Spiel. Mit Tempogegenangriffen wurde ein deutlicher 14:7-Sieg herausgeworfen. Die Tore für den VfL warfen: Renate Warncke (6), Martina Scheel (3), Annegret Brockmann, Christiane Buck (je 2) und Jeanette Müller.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.11.1977

 

Sonntag, 20. November 1977

Kaltenkirchener TS – VfL Oldesloe wJA 6:27 (3:14)

(st) Die Oldesloerinnen waren in Kaltenkirchen ganz auf Sieg eingestellt. Sie starteten einen Tempolauf nach dem anderen und führten schon nach zehn Minuten mit 7:0. Bis zur Halbzeit konnten sie noch auf 14:3 erhöhen. In der zweiten Spielhälfte stellten die Kaltenkirchenerinnen ihre Deckung um. Es änderte sich nicht viel. Dor VfL konnte die Führung immer weiter ausbauen und gewann verdient mit 27:6. Für den VfL spielten: Cornelia Totz (im Tor), Martina Scheel, Christiane Buck (je 5 Tore). Annegret Brockmann (4), Renate Warncke, Anja Müller, Birgit Horn (je 3). Andrea Hasenberg und Jeanette Müller (je 2).

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.11.1977

 

7. Dezember 1977

VfL Oldesloe wJA – Oldenburger SV 21:2 (9:1)

(st) Die Oldesloerinnen begannen sehr gut. Bereits nach zehn Minuten stand es 6:0. Das erste Gegentor der Oldenburgerinnen brachte sie jedoch einigermaßen aus dem Konzept. Viele Angriffe wurden zu überhastet vorgetragen. Nach dem Pausenstand von 9:1 marschierten sie unaufhaltsam zum Sieg. Das druckvolle Spiel brachte sie immer wieder in gute Wurfpositionen, die nur durch Fouls gestoppt werden konnten. So erhielten die Oldesloerinnen insgesamt zehn Siebenmeter, von denen neun genutzt werden konnten. Nach diesem hohen 21:2-Sieg nehmen die Oldesloerinnen mit 12:0 Punkten den zweiten Tabellenplatz ein. Die Tore für den VfL warfen: Martina Scheel (8), Christiane Buck (4), Renate Warncke (3), Annegret Brockmann, Jeanette Müller und Andrea Hasenberg (je 2).

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.12.1977

 

14. Dezember 1977

VfL Oldesloe wJA – TuS Lübeck 93 18:8 (10:3)

(st) Die Oldesloerinnen gingen bereits nach 15 Sekunden in Führung und konnten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 10:3 ausbauen. Besonderen Anteil daran hatte Torhüterin Cornelia Totz, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht weniger als vier Siebenmeter hielt. Auch nach dem Seitenwechsel konnte sie noch zwei Strafwürfe der Lübeckerinnen parieren. Auch im zweiten Spielabschnitt war der Sieg der Oldesloer Mädchen, für die Martina Scheel (6), Jeanette Müller (3), Birgit Horn, Christiane Buck, Annegret Brockmann (je 2), Andrea Hasenberg, Renate Warncke und Susanne Müller die Tore warfen, nie in Gefahr.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.12.1977

 

Sonnabend, 17. Dezember 1977

VfL Oldesloe wJA – TSV Malente 15:9 (7:4)

Ungeschlagener Herbstmeister

Weibliche A-Jugend der VfL-Handballer weiter erfolgreich

(st) Die Oldesloerinnen brauchten eine recht lange Anlaufzeit, ehe sie zum gewohnten Spiel fanden. Einen anfänglichen 0:2-Rückstand konnten sie aber noch bis zum Seitenwechsel in eine 7:4-Führung umwandeln. In der zweiten Spielhälfte bekam das Spiel auf beiden Seiten einen Knacks, als sich Birgit Horn (VfL) so schwer verletzte, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Am sicheren Sieg der Oldesloerinnen, für die Andrea Hasenberg, Renate Warncke (je 3), Annegret Brockmann, Jeanette Brockmann, Tina Scheel (je 2), Christiane Buck ‚Susanne und Anja Müller die Tore warfen, konnte diese Tatsache aber nichts mehr ändern.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.12.1977

 

Sonntag, 8. Januar 1978

SV Todesfelde – VfL Oldesloe wJA 10:11 (8:6)

VfL-Mädchen mußten zittern

Erst in letzter Minute gelang Sieg über Todesfelde

(st) Obwohl die Oldesloerinnen sich sorgfältige auf dieses Spiel vorbereitet hatten, lief es zu Beginn der Begegnung für sie überhaupt nicht. Die Gastgeberinnen führten sehr schnell mit 4:0 und behaupteten bis zum Seitenwechsel einen 8:6-Vorsprung. Trotz einer Standpauke in der Halbzeitpause war auch in der zweiten Halbzeit lange Zeit Sand im Getriebe des VfL-Spiels. Als die Todesfelderinnen zehn Minuten vor Schluß der Begegnung mit 10:7 führten, schien die erste Saisonniederlage der Oldesloerinnen perfekt. Gegen die kräftemäßig nachlassenden Gastgeberinnen raffte sich der VfL aber zu einem rasanten Endspurt auf und kam noch zu einem knappen und glücklichen Erfolg. Annegret Brockmann (5), Martina Scheel (3), Susanne Müller, Christiane Buck und Renate Warncke warfen die Tore für den VfL, der mit 18:0 Punkten weiter die Tabelle anführt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.1.1978

 

Sonntag, 22. Januar 1978

VfL Oldesloe wJA – Kaltenkirchener TS 22:5 (10:2)

Weiblich A-Jugend gewann

(st) Obwohl zu Spielbeginn einige Tempoangriffe überhastet vergeben wurden, geriet der VfL in dieser Begegnung nie ernsthaft in Gefahr. Schon zur Halbzeit führten die Oldesloerinnen uneinholbar mit 10:2. Die zweite Spielhälfte war für den VfL dann nur noch reine Formsache. Martina Scheel (6), Annegret Brockmann, Jeanette Müller, Anja Müller (je 4), Susanne Müller (2), Renate Warncke und Andrea Hasenberg warfen die Tore für die Oldesloerinnen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.1.1978

 

Sonntag, 29. Januar 1978

TSV Maqlente – VfL Oldesloe wJA 7:21

VfL-Mädchen nicht zu stoppen

Die Oldesloer Mädchen begannen sehr konzentriert und führten schnell mit 4:0. Zur Pause war der elfte Sieg der Oldesloerinnen im elften Spiel bei einem 9:2-Zwischenstand nicht mehr in Gefahr. Auch im zweiten Spielabschnitt spielte der VfL mit voller Pulle und baute den Vorsprung noch erheblich aus. Martina Scheel (9), Jeanette Müller, Renate Warncke (je 3), Birgt Horn, Susanne Müller, Andrea Hasenberg, Annegret Brockmann, Anja Müller und Christiane Buck warfen die Tore für die Stormarnerinnen, die mit 22:0 Punkten und einem Torverhältnis von 179:74 weiterhin die Tabelle anführen.

STORMARNER TAGEBLLATT vom 1.2.1978

 

Sonntag, 12. Februar 1978

VfL Oldesloe wJA – SC Buntekuh 15:12

Der Siegeszug dauert an

Weibliche Handball-A-Jugend des VfL schlug auch Buntekuh

(st) Die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe setzte auch am vergangenen Wochenende ihre Erfolgsserie mit einem 15:12-Erfolg über den SC Buntekuh fort.

Die Oldesloerinnen gingen in dieser Begegnung schnell mit 3:0 in Führung, ein nach ihrer Ansicht ungerechtfertigter Siebenmeter gab der Mannschaft dann aber einen großen Knacks. Auch in der Folgezeit fühlten sich die Stormarnerinnen von den Schiedsrichtern übervorteilt, was zur Folge hatte, daß die Gäste zehn Minuten vor dem Schlußpflff mit 12:10 führten. Mit einem furiosen Endspurt riß der VfL, für den Jeanette Müller, Renate Warncke, Andrea Hasenberg (je 3), Martina Scheel, Christiane Buck (je 2), Susanne und Anja Müller die Tore warfen, das Spiel noch aus dem Feuer.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.2.1978

 

Sonntag, 5. März 1978

VfL Bezirksmeister gegen Schwartau

 

Sonntag, 12. März 1978

Ungeschlagen zum Titelgewinn

(st) – Die weibliche A-Jugend-Handballmannschaft des VfL Oldesloe hat einen riesengroßen Erfolg zu verbuchen. In Neustadt gewann die Truppe von Trainer Ulli Meyer ungeschlagen den Titel eines schleswig-holsteinischen Landesmeisters vor dem amtierenden Deutschen Vizemeister und Titelverteidiger TSV Altenholz (Bezirk Ost), dem TSV Kremperheide (Bezirk West) und dem TSV Nord Harrislee (Bezirk Nord). Der Landesmeistertitel berechtigt den VfL zur Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft. Das erste Spiel hierzu findet am 1. April um 17 Uhr in der Stormarnhalle gegen den noch nicht feststehenden Hamburger Landesmeister statt.

In Neustadt führte der VfL in seinem ersten Spiel gegen TSV Nord Harrislee zur Halbzeit bereits mit 4:1, mußte dann aber um den Sieg noch einmal bangen, als die Gegnerinnen auf 4:5 herankamen. Mit einem energischen Endspurt wurde dann aber doch ein 7:5-Sieg sichergestellt.

Der nächste Gegner der Oldesloerinnen, TSV Kremperheide, hatte in seinem ersten Spiel gegen TSV Altenholz ein überraschendes 7:7-Unentschieden erreicht, machte dem VfL aber nicht sonderlich viel Mühe. Über einen 3:1-Halbzeitstand kamen die Oldesloer Mädchen zu einem sicheren 11:5-Erfolg. Renate Warncke, die die stärkste Spielerin des Gegners durch konsequente Manndeckung fast völlig ausschaltete, hatte daran erheblichen Anteil.

Das Endspiel gegen den TSV Altenholz nahm dann einen äußerst spannenden Verlauf. Die Altenholzerinnen gingen zwar mit 1:0 in Führung, aber postwendend gelang dem VfL der Ausgleich. Bis zum Pausenstand von 3:2 hatte der VfL nur leichte Vorteile. Beruhigender war da schon der 5:3- bzw. 6:4-Vorsprung, den Christiane Buck durch zwei verwandelte Siebenmeter und Martina Scheel in der zweiten Halbzeit herausgeworfen hatten. Grund zum Jubel gab es aber erst, als Andrea Hasenberg eine Minute vor dem Abpfiff den 7:5-Endstand herstellte.

Zur Truppe des schleswig-holsteinischen Landesmeisters gehören: Gudrun Noack, Mannschaftsführerin Martina Scheel (mit 6 Toren erfolgreichste Werferin des VfL in Neustadt), Jeanette Müller, Renate Warncke (5 Tore), Cornelia Totz, Christiane Buck (4 Tore), Annegret Brockmann (3 Tore), Birgit Horn (1 Tor), Anja Müller, Andrea Hasenberg (3 Tore), Susanne Müller (3 Tore) und Andrea Struppek.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.3.1978

 

Freitag, 31. März 1978

Gelingt den VfL-Handballmädchen nun auch der ganz große Wurf?

TSG Bergedorf morgen 17 Uhr erster Gegner

(st) Am Sonnabend findet um 17 Uhr in der Stormarnhalle das erste Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft der weiblichen Handball-A-Jugend statt. Der ungeschlagene Landesmeister Schleswig-Holstein, VfL Oldesloe, trifft auf den Hamburger Meister TSG Bergedorf 85. Die Hamburgerinnen konnten sich am letzten Wochenende qualifizieren. Außerdem kommt es am Sonntag um 11 Uhr in Oldenburg (Niedersachsen) zu der Begegnung VfL Oldenburg gegen SV Werder Bremen.

Leider wird bei den Oldesloerinnen die Stammtorhüterin Cornelia Totz nicht mit von der Partie sein, da sie zur Zeit ihre Ferien in Bayern verbringt. Ansonsten rechnet Trainer und Betreuer Ulli Meyer mit folgender Aufstellung: Gudrun Noack (Tor), Martina Scheel, Renate Warncke, Jeanette Müller, Susanne Müller, Christiane Buck, Anja Müller (Aufbauspielerinnen), Annegret Brockmann, Andrea Hasenberg, Andrea Struppek und Birgit Horn (Kreisläuferinnen). Die Mannschaft hofft auf lautstarke Unterstützung der hoffentlich recht zahlreichen Zuschauer.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.3.1978

 

Sonnabend, 1. April 1978

VfL Oldesloe wJA – Bergedorf 85 23:9 (10:3)

VfL-Handballmädchen wieder erfolgreich

(mth) Die weibliche A-Jugend der Handballabteilung des VfL Oldesloe marschiert weiterhin auf Erfolgskurs. Im ersten Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft kam der schleswig-holsteinische Landesmeister Sonnabend in der Stormarnhalle zu einem überzeugenden 23:9-Erfolg über den Hamburger Meister ASV Bergedorf 85. … In der zweiten Begegnung schlug der Oldenburger SV Werder Bremen 9:5.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.4.1978

 

Freitag, 14. April 1978

Nun geht es an die Weser

VfL-Handballmädchen Sonntag bei Werder Bremen

(mth) In ihrem zweiten Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft der weiblichen Handball A-Jugend tritt die Mannschaft des VfL Oldesloe am Sonntag um 15 Uhr beim Bremer Meister SV Werder an. Die Meisterschaft wird in einer einfachen Punktrunde zwischen den Meistern aus Niedersachsen (VfL Oldenburg), Hamburg (ASV Bergedorf 85), Bremen (SV Werder) und Schleswig-Holstein (VfL Oldesloe) entschieden, mit je einem Heim-, einem Auswärts- und einem Spiel auf neutralem Platz für jede Mannschaft.

Für die Oldesloe Medien hatte die Runde vor 14 Tagen in der Stormarnhalle mit einem sensationell hohen 23:9-Erfolg über die Bergedorferinnen überaus gut begonnen. Gegen den SV Werder Bremen, da ist sich VfL-Trainer Ulli Meyer sicher, wird es für die Stormarnerinnen sicherlich erheblich schwerer werden.

Meyer hat die Bremerinnen in deren erster Begegnung (5:9 beim VfL Oldenburg) beobachtet und hat seine Mannschaft auf ein Team eingestellt, das mit großem körperlichen Einsatz spielt und zwei überragende Einzelkönnerinnen in seinen Reihen hat. Der VfL fährt in bester Besetzung an die Weser. Auch Stammtorhüterin Cornelia Totz, die im ersten Spiel wegen einer Klassenreise nicht eingesetzt werden konnte, ist wieder mit von der Partie.

Trotz des hohen Sieges im ersten Spiel ist man beim VfL „auf dem Teppich“ geblieben. Man erwartet von der Mannschaft nun nicht pausenlos Wunderdinge, ist aber fest entschlossen, sich in Bremen und eine Woche später in Segeberg gegen VfL Oldenburg so teuer wie möglich zu verkaufen.

Die Mannschaft wird am Sonntag um 11.30 Uhr von der Stormarnhalle nach Bremen ab. Interessenten können gegen einen Unkostenbeitrag von zwölf Mark mitfahren. Sie sollten sich umgehend in der Stormarnhalle oder in der Gaststätte „Hansa-Stube“ in der Besttorstraße anmelden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.4.1978

 

Sonntag, 16. April 1978

Werder Bremen – VfL Oldesloe wJA 9:8

In letzter Sekunde knapp gescheitert

(mth) Es hat nicht sollen sein! Die weibliche A-Jugend der Handballabteilung des VfL Oldesloe verlor ihr zweites Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft beim SV Werder Bremen in letzter Sekunde mit 8:9. Noch zehn Minuten vor dem Abpfiff hatten die Oldesloerinnen, für die Christiane Buck (4), Andrea Hasenberg (2), Annegret Brockmann und Martina Scheel die Tore warfen, mit 8:5 geführt, mit einem gewaltigen Schlußspurt aber rissen die Gastgeberinnen das Spiel noch aus dem Feuer.

In der zweiten Begegnung kam der VfL Oldenburg bei ASV Bergedorf 85 zu einem ungefährdeten 20:13-Erfolg. Die Entscheidung über die Meisterschaft fällt nun am kommenden Sonntag in Bad Segeberg, wo der VfL Oldesloe auf den VfL Oldenburg trifft. In der zweiten Begegnung spielen Werder Bremen und Bergedorf 85 gegeneinander. Sollten zwei oder mehr Mannschaften punktgleich die Runde abschließen, findet eine Woche später an einem noch nicht bestimmten Ort eine Entscheidungsrunde statt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.4.1978

 

Sonntag, 23. April 1978

VfL Oldesloe wJA – VfL Oldenburg 12:14

VfL-Mädchen haben es nicht geschafft

(st) Die weibliche A-Jugend-Handballmannschaft des VfL Oldesloe hat ihr großes Ziel nicht erreichen können. Im dritten Spiel um die Norddeutsche Meisterschaft unterlagen die Oldesloer Mädchen in Bad Segeberg dem Niedersachsenmeister VfL Oldenburg knapp mit 12:14. Die Oldenburgerinnen sicherten sich damit ohne Punktverlust den Meistertitel und nehmen nun an den Spielen um die Deutsche Meisterschaft teil. Hinter dem SV Werder Bremen, der gegen ASV Bergedorf gewann, belegte die Truppe von Trainer Ulli Meyer den dritten Platz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.4.1978

 

Sonntag, 14. Mai 1978

Neuformation schlug gut ein

Weibliche Handball-A-Jugend des VfL gewann Turnier

(st) Die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe kam in Berlin bei einem Turnier des TSV Tempelhof-Mariendorf unter 16 Mannschaften auf den ersten Platz.

Die Oldesloerinnen, die erstmals in der Neuformation für die nächste Serie antraten, hatten in der Vorrunde mit ihren Gegnerinnen keine Mühe. SV Blau-Weiß Spandau (6:0), TSV Schmieden (10:0) und TSV Rünigen (9:3) wurden jeweils klar in die Schranken verwiesen.

Auch in der Zwischenrunde war der VfL dann niemals ernsthaft in Gefahr. Durch Siege über TV Oberneuland (5:2) und SpVgg Niedersachsen Hannover (10:2) wurde das Endspiel gegen Gastgeber TSV Tempelhof-Mariendorf erreicht.

Im Finale lagen die Oldesloerinnen zur Halbzeit dann mit 0:2 im Rückstand, aber im zweiten Durchgang gelang durch einen mächtigen Zwischenspurt der 3:3-Gleichstand. In der notwendig gewordenen Verlängerung gingen die Berlinerinnen dann zwar zunächst erneut mit einem Treffer in Führung, durch zwei Tore in der Schlußphase riß der VfL das Steuer aber noch einmal herum.

Als Belohnung gab es für die Oldesloerinnen einen Pokal, T-Shirts und eine große Flasche Sekt. Annegret Brockmann (10 Treffer), Christiane Buck, Renate Warncke (je 7), Anja Müller (6), Andrea Hasenberg (5), Andrea Güldenpfennig (4), Jeanette Müller, Susanne Paetz (2) und Andrea Struppek warfen in diesem Turnier die Tore für den VfL, der in bewährter Weise von Ulli Meyer betreut wurde.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.5.1978

 

Sonntag, 28. Mai 1978

Gudrun war die halbe Miete

Weibliche VIL-A-Jugend gewann Turnier

(st) Großartige Spiele erlebten die Zuschauer am Wochenende in der Oldesloer Stormarnhalle, in der das siebte Internationale Hallenhandballturnier durchgeführt wurde. An dem Turnier, das über zwei Tage ausgetragen wurde, beteiligten sich 14 Mannschaften. Für die weibliche A-Jugend des VfL Oldesloe wurde es zu einem großen Erfolg.

Bereits in der Vorrunde kam die erste Mannschaft des VfL zu deutlichen Siegen gegen SG Jarplund-Weding (5:1), TSV Süderbrarup (9:4), TSV Hohenhorst (5:2), TSV Bremervörde (3:1) und SSVG Emmerthal (10:3). Die zweite Mannschaft des VfL siegte gegen TSV Sasel (5:4), SV Jenfeld (3:1) und SC Langenhagen (3:1). Damit belegte sie im Gesamtergebnis den achten Platz.

In der Zwischenrunde setzte sich TSV Sasel gegen Lorbeer mit 5:3 durch, während die Oldesloerinnen gegen den Nord-Bezirksmeister TSV Nord Harrislee mit 5:2 gewannen. Im Spiel um Platz fünf gewann der VfB Lübeck gegen Jarplund-Weding mit 4:3. Den dritten Platz erkämpfte sich Harrislee mit einem Kantersieg (8:1) gegen Lorbeer.

Im Endspiel standen sich dann die Mädchen von Bad Oldesloe und Sasel gegenüber. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2, was ohne Frage auf das Konto der Oldesloer Torhüterin Gudrun Noack gegangen war, die neben anderen Glanzparaden zwei Siebenmeter gehalten hatte. In der Verlängerung setzten sich die Oldesloer Mädchen durch und erzielten noch drei Tore, so daß es am Ende 5:2 für den VfL stand.

Die von Trainer Ulli Meyer betreute Mannschaft spielte in folgender Aufstellung: Annegret Brockmann (9 Tore), Jeanette Müller, Renate Warncke (je 7), Christiane Buck (6), Andrea Hasenberg (5), Anja Müller (4), Andrea Struppek, Susanne Paetz (je 2) und Birgit Horn.

Der Wanderpokal bleibt somit für ein Jahr in Bad Oldesloe. Den Gäste-Mannschaften gefiel es übrigens sehr in der Stadt, und sie wollen im nächsten Jahr alle wiederkommen. Vielleicht auch deshalb: Am Sonnabend hatte nämlich ein Discoabend mit „Meyers Rollender Disco“ stattgefunden, der Gelegenheit bot, sich näher kennenzulernen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.5.1978

 

Sonntag, 11. Juni 1978

Schon wieder ein Turniersieg

Weibliche Handball-A-Jugend des VfL in Holland erfolgreich

(st) Zu einem neuen großen Erfolg kam am Wochenende die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Im niederländischen Hengelo gewann die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer ein gut besetztes Turnier.

Durch zwei Siege über WVV Hengelo (5:0) und den Gastgeber Hercules Hengelo (3:1) und ein 2:2-Unentschieden gegen Halo Lonnecker sicherten sich die Oldesloerinnen ganz klar den Sieg in ihrer Vorrundengruppe.

Auch das Endspiel gegen BWO Hengelo schien eine klare Angelegenheit für den VfL zu werden. Zur Halbzeit führten die Stormarnerinnen schon glatt mit 5:0. Als dann jedoch Andrea Hasenberg verletzt ausscheiden mußte, riß der Faden völlig und die Holländerinnen kamen bis eine Minute vor dem Abpfiff auf 5:5 heran. Ein von Renate Warncke verwandelter Siebenmeter bescherte dem VfL dann aber doch noch den Turniersieg, an dem auch Torhüterin Gudrun Noack großen Anteil hatte, die allein im Endspiel zwei Siebenmeter abwehrte.

Neben Gudrun Noack setzte Trainer Ulli Meyer in dem Turnier Renate Warncke (6), Jeanette Müller, Annegret Brockmann (je 3), Andrea Hasenberg (2). Christiane Buck, Anja Müller (je 1), Susanne Paetz. Birgit Horn und Andrea Struppek ein.

Begeistert waren die Oldesloer Sportler von der großen Gastfreundschaft der Holländer. Alle wurden in privaten Quartieren untergebracht und viele neue Freundschaften wurden geschlossen. Der VfL hofft, die Holländer im nächsten Jahr beim eigenen Turnier an der Trave begrüßen zu können.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.6.1978

 

Sonntag, 18. Juni 1978

Auch mit Ersatz sehr stark

Weibliche Handball-A-Jugend des VfL in Hameln Zweite

(st) Zu einem großen Erfolg für den VfL Oldesloe wurde das internationale Hallenhandballturnier für weibliche A-Jugendmannschaften des VfL Hameln, Obwohl Trainer Ulli Meyer lediglich vier Spielerinnen aus der Landesmeistermannschaft einsetzen konnte, belegten die Oldesloerinnen einen hervorragenden zweiten Platz.

In der Vorrunde besiegte der VfL zunächst den TSV Bremerode mit 14:3 und hatte auch mit dem ASV Nienburg beim 10:4-Sieg nicht viel Mühe. Auch die Zwischenrunde bedeutete für die Stormarnerinnen kein großes Problem. HV Merefeldia (Holland) wurde glatt mit 15:5 geschlagen.

Im Endspiel trafen die Oldesloerinnen wie schon Im Vorjahr auf den-Gastgeber VfL Hameln. Die Gastgeberinnen gingen zunächst mit 2:0 in Führung, doch bis zum Seitenwechsel konnte der VfL auf 2:2 ausgleichen. Nach der Pause spielten die Oldesloerinnen dann ganz klar überlegen und sahen bei einem 6:2-Vorsprung schon wie der sichere Turniersieger aus. In den letzten fünf Spielminuten aber verließ die VfL-Spielerinnen die Kraft, und die Hamelerinnen, die inzwischen auf offene Manndeckung umgeschaltet hatten, erreichten bis zum Schlußpfiff den 6:6-Ausgleich. In der notwendig gewordenen Verlängerung erzielten zunächst die Gastgeberinnen drei Tore in Folge, denen der VfL, der plötzlich seine zweite Luft bekam, im Endspurt noch zwei Tore entgegensetzen konnte.

Jeanette Müller und Anja Müller waren mit 20 und zehn Treffern die herausragenden Spielerinnen des VfL in diesem Turnier. Silke Lauschke (8), Susanne Paetz (6), Wiebke Rickert und Silke Herrmann (je 1) steuerten den Rest der Tore zu diesem unerwarteten Erfolg bei. Kerstin Peters, Margret Richter und Tohüterin Gudrun Noack, die im Endspiel zwei Siebenmeter abwehrte, zählten ferner zum Aufgebot des VfL.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.6.1978

 

 

 

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