Saison 1981 - 82 - Rückrunde

Donnerstag, 31. Dezember 1981

VfL-Damen erwarten mit Mölln den härtesten Verfolger

(mth) Nur kurz währt für die erste Damen- und Herrenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe die Punktspielpause über die Festtage. Bereits am kommenden Sonntag müssen beide Mannschaften in ihren Bezirksligen wieder ran. Die Oldesloer Damen genießen dabei Heimrecht in der Stormarnhalle, während die Herren nach Ratekau reisen müssen.

Gegner der VfL-Damen ist am Sonntag um 15 Uhr mit dem Möllner SV ausgerechnet die Mannschaft, die mit der Truppe von Trainer Ulli Meyer bislang noch am besten mithalten konnte. Der VfL führt die Tabelle zur Zeit mit 18:0 Punkten an, die Möllnerinnen haben die gleiche Anzahl von Pluspunkten erreicht, haben aber auch schon zwei Minuspunkte auf dem Buckel.

Beide Mannschaften haben sich im bisherigen Verlauf der Saison noch nicht gegenübergestanden, obwohl eigentlich schon die Rückrunde eingeläutet ist. Aber die Oldesloerinnen sind, vor allem wegen ihres erfolgreichen Abschneidens im Pokalwettbewerb mit ihren Punktspielen ein wenig in Rückstand geraten.

Eigentlich hatte auch die Begegnung gegen die Möllnerinnen schon auf dem Programm gestanden, mußte aber wegen der Pokalverpflichtungen verschoben werden. So sehr man natürlich sich beim VfL über das erfolgreiche Abschneiden im Pokal freut – für die erste Runde auf Regionalebene Mitte Januar hofft man auf einen möglichst attraktiven Gegner in der Stormarnhalle – so sehr steht aber auch fest, daß die Punktspiele in der Bezirksliga eindeutig Vorrang genießen müssen, denn im Pokal ist zwar das Image aufzubessern, der angestrebte Aufstieg in die schleswig-holsteinische Oberliga aber läßt sich natürlich nur über ein erfolgreiches Abschneiden in der Bezirksliga erreichen.

Und bislang hat die Truppe um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg und Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig in dieser Beziehung ja auch nichts anbrennen lassen. Auch wenn die Mannschaft nicht in allen Spielen Glanzleistungen ablieferte – wer wollte das nach dem Exodus inmitten der Saison (mehrere Stammspielerinnen verließen bekanntlich Knall auf Fall, kaum hatte die Saison richtig begonnen, den Verein) auch verlangen – so hat sie dennoch alle Spiele mit Erfolg überstanden und lief eigentlich nie Gefahr, auch nur einen Punkt abzugeben.

Kann die Truppe von Trainer Ulli Meyer nun am Sonntag auch noch den Möllner SV schlagen, darf sie der zweiten Saisonhälfte mit großer Gelassenheit entgegensehen. Sie hätte dann, wenigstens nach Minuspunkten gerechnet, vor allen anderen Mannschaften einen Vorsprung von mindestens vier Punkten, und könnte sich dann sogar den einen oder anderen Ausrutscher leisten, ohne deshalb den Spitzenplatz in Gefahr zu bringen.

Aber vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, und davon werden die Oldesloerinnen gegen den Möllner SV sicher eine Menge vergießen müssen, denn die Möllnerinnen stehen nicht von ungefähr so weit oben in der Tabelle und müssen in jedem Fall sehr ernst genommen werden.

Dennoch: Mit der nötigen Zuschauerunterstützung trauen wir den Oldesloer Damen, von denen wir in den meisten ihrer Spiele den Eindruck hatten, sie hätten, wenn es hart auf hart käme, noch einiges zuzusetzen, auch gegen den ärgsten Verfolger einen Sieg zu, zumal Trainer Ulli Meyer voraussichtlich auf sämtliche seiner Stammspielerinnen zurückgreifen kann. …

STORMARNER TAGEBLLATT vom 31.12.1981

 

Sonntag, 3. Januar 1982

Ohne Andrea Güldenpfennig lief bei den VfL-Damen nichts zusammen

Klare Niederlage gegen Mölln

(mth) Mit unerwarteten Ergebnissen begann das neue Jahr für die beiden Bezirksliga-Mannschaften des VfL Oldesloe. Die bisher noch ungeschlagene Damenmannschaft bezog in der Stormarnhalle gegen den Meisterschaftskonkurrenten SV Mölln eine deutliche 9:14 (4:7)- Niederlage, während sich die in Abstiegsgefahr schwebende Herrenmannschaft beim TSV Ratekau nicht weniger unerwartet mit 17:14 (8:9) durchsetzen konnte.

Für die VfL-Damen waren die Voraussetzungen schon vor der Begegnung gegen die Möllnerinnen nicht sonderlich günstig. Entgegen unserer Vorschau konnte Trainer Ulli Meyer gegen den hartnäckigsten Verfolger doch nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Mit Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig (Urlaub) fehlte der Truppe ausgerechnet die entscheidende Leistungsträgerin.

Dieses Manko konnten die Stormarnerinnen eigentlich zu keinem Zeitpunkt überdecken. Andrea Güldenpfennig fehlte der Mannschaft nicht nur als Werferin der entscheidenden Tore – sie hatte in den bisherigen Spielen jeweils wenigstens ein halbes Dutzend Treffer erzielt –, sie war auch als Anspielerin, Spielmacherin und eiskalte Verwerterin von Siebenmeterwürfen nicht zu ersetzen.

Insgesamt verwarf der VfL in dieser Begegnung nicht weniger als sechs Siebenmeter, womit schon einer der Hauptgründe für die erste Saisonniederlage genannt ist.

Die 1:0-Führung der Gäste aus der sechsten Spielminute konnte der VfL durch Wiebke Rickert und Susanne Paetz (mit Siebenmeter) zwar schnell in eine 2:1-Führung umwandeln, aber niemand konnte ahnen, daß dieses bereits die letzte Führung für die Oldesloerinnen in diesem Spiel war. Ein weiterer Siebenmeter von Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg, den die ausgezeichnete Gäste-Torhüterin abwehren konnte, leitete dann die Wende zugunsten der Möllnerinnen ein.

Der VfL mußte nun wieder lange auf seinen nächsten Treffer warten und als dieser schließlich Susanne Paetz gelang, war zwischenzeitlich der Möllner SV mit 4:2 in Führung gegangen. Bis zum Seitenwechsel gelang nun nur noch Margret Richter ein Treffer für den VfL, so daß die Gäste ihren Vorsprung auf 7:4 ausdehnen konnten. Susanne Paetz, Andrea Struppek und Jeanette Müller waren in dieser Spielphase auch noch jeweils einmal mit einem Siebenmeter gescheitert. Auf der anderen Seite konnte Gudrun Noack mit einem abgewehrten Siebenmeter eine noch höhere Führung der Gäste verhindern.

Trotz des Rückstandes aber hatte sich der VfL noch nicht aufgegeben. In der ersten Phase nach der Halbzeit bäumte man sich noch einmal energisch gegen die drohende erste Niederlage auf. Zunächst blieb zwar alles beim Alten, als Susanne Paetz erneut einen Siebenmeter nur an den Pfosten warf, aber als dann Wiebke Rickert mit einem verwandelten Siebenmeter auf 5:7 verkürzen konnte, schien zunächst einmal der Bann gebrochen. Andrea Hasenberg mußte zwar anschließend eine Zwei-Minuten-Strafe in Kauf nehmen, aber ausgerechnet in Unterzahl fand der VfL nun plötzlich besser zum Spiel und glich durch Treffer von Andrea Struppek und Susanne Paetz auf 7:7 aus.

Wieder vollzählig aber riß bei den Oldesloerinnen dann wieder der Faden und als der Gast dann vier Tore in Serie erzielen konnte, war bei einer 11:7-Führung die Begegnung gelaufen. Obwohl die Oldesloerinnen sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben, konnten sie an diesem Vorsprung nun nicht mehr rütteln. Margret Richter konnte bis zum Schlußpfiff des nicht immer sicheren Schiedsrichters noch zwei Treffer erzielen, wobei sie auch mit einem Siebenmeter Erfolg hatte, mit einem weiteren aber scheiterte, aber die Möllnerinnen hatten dem noch drei weitere Treffer entgegenzusetzen, so daß ihr Sieg nie mehr in Gefahr geriet.

Trotz der Niederlage aber besteht für die VfL-Damen kein Grund, den Kopf nun etwa hängen zu lassen. Die Mannschaft liegt mit den Möllnerinnen nach Minuspunkten nun gleichauf, und mit Andrea Güldenpfennig, die zum Rückspiel sicher wieder zur Verfügung stehen wird, darf sie sich auch gegen die starken Möllnerinnen etwas ausrechnen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.1.1982

 

Freitag, 8. Januar 1981

(mth) … Am Sonnabend trifft um 17.30 Uhr die Damenmannschaft des VfL in der Bezirksliga auf den VfB Lübeck. Durch die Niederlage am letzten Wochenende im Spitzenspiel gegen den Möllner SV ist der VfL mit nun 16:2 Punkten vorerst auf den dritten Tabellenplatz zurückgefallen. Außer den Möllnerinnen (18:2 Punkte) konnte auch der FSV Lübeck (17:5) an den Oldesloerinnen vorbeiziehen. Weitere Punktverluste wollen die Oldesloerinnen nun unbedingt vermeiden, um auch weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben.

Gegen den Tabellenneunten VfB Lübeck trauen wir dem VfL auch unbedingt wieder einen Punktgewinn zu, zumal Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig, die beim Spitzenspiel gegen die Möllnerinnen doch sehr schmerzlich vermißt wurde, wieder mit von der Partie ist. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.1.1982

 

Sonnabend, 9. Januar 1982

Die Damen waren von der Rolle

(mth) … Die Damen enttäuschten gegen den V[B Lübeck auf der ganzen Linie und bezogen eine völlig unerwartete und auch völlig unnötige 15:16-Niederlage. …

Wieder mit Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig schien die VfL-Damenmannschaft gegen den VfB Lübeck, der zuvor in der Tabelle nur den neunten Rang belegte, nicht in Gefahr. Die Mannschaft ging nach einem 0:1-Rückstand dann auch schnell mit 2:1, 3:2 und 4:3 in Führung und alles schien seinen normalen Verlauf zu nehmen. Beim VfL war man auch nicht sonderlich beeindruckt, als die für ihre bescheidenen Verhältnisse fast optimal operierenden Lübeckerinnen plötzlich den Spieß umdrehten und ihrerseits über 7:5 plötzlich mit 9:6 in Führung gingen. Man nahm den Gegner noch immer nicht recht ernst und war guter Hoffnung, den 7:9-Halbzeitrückstand im zweiten Durchgang noch wettmachen zu können.

Diese mit Einschränkung überhebliche Einstellung sollte dem VfL schließlich zum Verhängnis werden. Auch in der zweiten Spielhälfte glaubt man lange Zeit, den Gegner „mit links“ noch packen zu können und unversehens sah man sich plötzlich wenige Minuten vor Schluß mit 10:16 schier aussichtslos im Rückstand.

Fehler wurden vom VfL dabei nicht nur auf dem Spielfeld produziert. Auch auf der Bank reagierte man nicht sonderlich konsequent. Trainer Ulli Meyer hätte spätestens nach dem 8:12 die sichtlich überforderte Birgit Horn wieder durch Stammtorhüterin Gudrun Noack ersetzen müssen.

Als sich der VfL in den letzten Minuten dann endlich aufraffte, war es zu spät. Fünf der sechs Tore Rückstand konnte man zwar nun noch aufholen, aber zum Remis, das den Oldesloerinnen zweifellos auch sehr geschmeichelt hätte, reichte es nicht mehr. Andrea Güldenpfennigs letzter Torwurf kam dafür um zwei, drei Sekunden zu spät.

Mit sechs Toren war sie dennoch die erfolgreichste Torschützin, ohne allerdings ihrer Bestform schon wieder nahe zu kommen. Susanne Paetz (4), Andrea Hasenberg (3), Jeanette Müller und Wiebke Rickert warfen die restlichen Tore für die enttäuschende VfL-Mannschaft, die es in dieser Verfassung schwer haben wird, den angestrebten Meistertitel doch noch zu holen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.1.1982

 

Freitag, 22. Januar 1982

Wieder ein Spitzenspiel für die VfL-Damen

(mth) In der Damenhandball-Bezirksliga kommt es am Sonnabend um 17.30 Uhr in der Oldesloer Stormarnhalle schon wieder zu einem Spitzenspiel. Der VfL Oldesloe erwartet den Tabellenzweiten VfL Bad Schwartau II und will mit einem doppelten Punktgewinn Anschluß an die Tabellenspitze behalten. Mit zur Zeit 16:4 Punkten nehmen die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer in der Tabelle zur Zeit nur den fünften Rang ein, nach Minuspunkten aber liegen sie zusammen mit Spitzenreiter SV Mölln (20:4) noch immer am besten im Rennen.

Die Stormarnerinnen aber haben mit nur zehn ausgetragenen Spielen die wenigsten Begegnungen in der ganzen Klasse auf dem Buckel, was zum großen Teil aus ihrem erfolgreichen Abschneiden im Pokalwettbewerb, aus dem sie ja erst am letzten Wochenende nach großartiger Leistung gegen den Regionalligisten TSV Nord-Harrislee ausschieden. Außer dem Möllner SV liegen zur Zelt noch der FSV Lübeck (18:8 Punkte) und der MTV Henstedt (19:9) und eben der morgige Gegner, VfL Bad Schwartau II (20:6) vor dem VfL.

Das neue Jahr ist für die Oldesloer Damen bislang gar nicht nach Wunsch gelaufen. Gegen den Möllner SV und dann sogar gegen den VfB Lübeck mußten die ersten Punktspielniederlagen in dieser Saison eingesteckt werden und vor allem im Spiel gegen die Hansestädterinnen waren deutliche Anzeichen einer Formkrise unverkennbar. Diese aber glaubt man nun nach der hervorragenden Leistung am letzten Sonnabend im Pokal schnell wieder überwunden zu haben und das daraus gewonnene Selbstvertrauen soll nun die Truppe aus Schwartau zu spüren bekommen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.1.1982

 

Sonnabend., 23. Januar 1982

(mth) … Die Damenmannschaft faßte nach zwei Punktspielniederlagen und einer Pokalniederlage (mit allerdings vorzüglicher Leistung) im neuen Jahr endlich wieder Tritt und entschied das Bezirksliga-Spitzenspiel gegen die zweite Mannschaft des VfL Bad Schwartau mit 12:9 für sich.

Die VfL-Damenmannschaft hatte einen außerordentlich schlechten Start. Die Mannschaft wirkte nervös und unkonzentriert. Erst nach sieben Minuten konnte Andrea Güldenpfennig den ersten Treffer für die Stormarnerinnen erzielen. Zu diesem Zeitpunkt aber führten die Gäste schon mit 3:0 und als sie dann auch noch prompt das 4:1 erzielten, fühlten sich viele der Zuschauer schon an die wenig schmeichelhafte Niederlage gegen den VfB Lübeck erinnert.

Aber anders als im Spiel gegen die Lübeckerinnen, als man erst in den Schlußminuten voll aufdrehte, fing man sich in dieser Begegnung wesentlich früher und schon bis zum Seitenwechsel hatte man auf 6:6 ausgeglichen. Nach der Pause hatten die Schwartauerinnen dann dem VfL kaum noch Entscheidendes entgegenzusetzen. Mit drei Treffern in Folge besorgte Andrea Güldenpfennig, die anfangs auch ungeahnte Fehler machte, einen 9:6-Vorsprung, der die Partie praktisch entschied. Diesen Drei-Tore-Vorsprung konnte der VfL dann ruhig bis ins Ziel schaukeln. Mit sieben Treffern war Andrea Güldenpfennig einmal mehr erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft. Wiebke Rickert, Jeanette Müller (je 2) und Petra Payka, die insbesondere in der Abwehreihe hervorragende Leistung zeigte, warfen die restlichen Tore. Außerdem kamen noch Andrea Hasenberg, Andrea Struppek, Gudrun Noack, Margret Richter, Petra Butschkau und Susanne Paetz zum Einsatz.

In der Tabelle belegt der VfL mit 18:4 Punkten weiterhin den fünften Rang, ist aber nach Verlust punkten gleichauf mit Spitzenreiter SV Mölln (22:4). …

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.1.1982

 

Freitag, 29. Januar 1982

Damen bereits heute

(mth) In der Damenhandball-Bezirksliga hat der VfL Oldesloe heute (Freitag) um 20.15 Uhr in der Stormarnhalle den Tabellenzweiten FSV Lübeck zu Gast. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer nimmt zur Zeit mit 18:4 Punkten in der Tabelle den fünften Rang ein, liegt nach Minuspunkten gerechnet zusammen mit Spitzenreiter SV Mölln aber weiter am günstigsten im Rennen. Diese Position wollen die Oldesloerinnen natürlich auch gegen die Lübeckerinnen behaupten. Unterschätzen aber dürfen sie den Gegner auf keinem Fall, zumal Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg unter Umständen wegen einer Oberschenkelverletzung nicht zur Verfügung steht. Das Hinspiel konnte der VfL sicher mit 14:8 für sich entscheiden. Allerdings hatte der FSV zu dieser Begegnung nicht seine Bestformation zur Stelle. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.1.1982

 

Freitag, 29. Januar 1982

Die VfL-Damen sind nun schon wieder Zweiter

Mühsamer 9:7-Erfolg über den FSV Lübeck

(mth) In der Damen-Handballbezirksliga hat sich die Vertretung des VfL Oldesloe mit einem 9:7-Erfolg über den FSV Lübeck wieder auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet. Nach Minuspunkten liegen die Oldesloerinnen weiterhin gleichauf mit Spitzenreiter SV Mölln, der sich beim VfB Lübeck nur mühsam mit 13:12 durchsetzte. …

Für die Oldesloer Damen begann das Spitzenspiel in der Stormarnhalle ganz nach Wunsch. Susanne Paetz, die einen Siebenmeter verwandelte, und Andrea Güldenpfennig warfen schnell einen 2:0-Vorsprung heraus, der eigentlich dem Spiel der Stormarnerinnen Sicherheit geben sollte.

Aber es kam anders. Nach dem Anschlußtreffer der Lübeckerinnen war plötzlich Sand im Getriebe des VfL-Spiels, was sicher nicht zuletzt darin seine Ursache hatte, daß sich Andrea Güldenpfennig verletzte und nicht mehr mit voller Kraft weiterspielen konnte. Ganze 18 Minuten dauerte es, ehe Jeanette Müller mit einem Distanzwurf zum 3:1 für den VfL einwerfen konnte. Die restlichen Oldesloer Tore bis zum 6:3-Halbzeitstand erzielte dann Andrea Güldenpfennig mit drei verwandelten Siebenmetern.

In der zweiten Spielhälfte wurde dann Torhüterin Gudrun Noack zum großen Rückhalt für ihre Mannschaft. Sie wehrte unter anderem zwei Siebenmeter erfolgreich ab, konnte aber auch nicht verhindern, daß die Lübeckerinnen gegen einen doch reichlich konfus wirkenden VfL noch einmal bedrohlich aufkamen (5:6).

Erst fünf Minuten vor Spielschluß erzielte Andrea Güldenpfennig dann das erlösende 7:5. Die gleiche Spielerin warf dann auch wieder die restlichen Treffer für die Truppe von Trainer Ulli Meyer zum 9:7-Sieg. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.2.1982

 

Dienstag, 2. Februar 1982

(mth) … In den kommenden Spielen werden die Oldesloerinnen ihre Form gewiß steigern müssen, wenn sie weiterhin dem Möllner SV auf den Fersen bleiben wollen. Schon morgen (Mittwoch) muß die Truppe beim MTV Henstedt in einem Nachholspiel sehr viel konzentrierter zu Werke gehen müssen, wenn sie eine unangenehme Überraschung vermeiden will. In einem Pokalsieg im Herbst konnten die Oldesloerinnen diesen Gegner zwar mit 17:15 schlagen, aber bekanntlich spielen sie in Punktspielen ja nicht so unbekümmert auf, so daß in Henstedt große Vorsicht geboten ist, zumal mit Wiebke Rickert eine Stammspielerin verletzt ausfällt. Das Spiel in Henstedt beginnt morgen um 20.15 Uhr.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.2.1982

 

Mittwoch, 3. Februar 1982

11:10-Erfolg Im Nachholspiel

Die VfL-Damen mußten bis zum Schlußpfiff bangen

Titelambitionen in Henstedt unterstrichen

(mth) Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe wahrte in der Bezirksliga ihre Chance auf den Gewinn der Meisterschaft. In einem Nachholspiel kam die Truppe von Trainer Ulli Meyer beim MTV Henstedt nach einer bis zum Schluß spannenden Begegnung zu einem 11:10 (7:5)-Erfolg und schloß damit bis auf zwei Punkte zu Spitzenreiter SV Mölln auf. Die Stormarnerinnen haben nun ein Punktekonto von 22:4 gegenüber 24:4 der Möllnerinnen.

Das Spiel in Henstedt litt sehr unter einer ausgesprochen schwachen Schiedsrichterleistung. Insbesondere die Oldesloerinnen fühlten sich von dem Unparteiischen stark benachteiligt. Ganz besonders haderte VfL-Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg mit ihrem Schicksal, denn sie wurde am Kreis sehr oft hart genommen und dafür dann noch mit Freiwürfen gegen sich bestraft.

Dennoch gab der VfL das Heft eigentlich nie aus der Hand. Nur ein einziges Mal beim Stande von 4:3 gingen die Gastgeberinnen in Führung, ansonsten war es stets der VfL der mit einem, mehrfach sogar mit zwei Treffern In Führung lag, In der ersten Halbzeit profitierten die Oldesloerinnen dabei besonders von einstudierten Freistoßtricks. Durch Petra Payka (2) und Jeanette Müller wurden dadurch nicht weniger als drei Treffer erzielt. Zusätzlich verhinderten im ersten Spielabschnitt noch dreimal Pfosten und Latte Torerfolge über die Stormarnerinnen aus diesen Standardsituationen.

Auch in der zweiten Spielhälfte trafen die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer noch mehrfach das Holz des gegnerischen Gehäuses. Mit ein wenig mehr Glück hätte der Sieg für den VfL leicht wesentlich höher ausfallen können. So aber mußte fast bis zum letzten Augenblick um den doppelten Punktgewinn gebangt werden. Erst als Andrea Güldenpfennig, die mit sechs Treffern einmal mehr herausragende Torschützin ihrer Mannschaft war, eine Minute vor dem Abpfiff das 11:9 erzielte, war das Spiel für den VfL gelaufen. Der Treffer zum 11:10 in der Schlußsekunde war dann nicht mehr als ein Schönheitsfehler.

Die restlichen Treffer für die Stormarnerinnen erzielten Petra Payka, Jeanette Müller (je 2) und Andrea Hasenberg. Außerdem kamen noch Torhüterin Gudrun Noack, Susanne Paetz, Andrea Struppek und Margret Richter zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.2.1982

 

Donnerstag, 4. Februar 1982

(mth) … Am Sonntag um 18 Uhr steht für die Oldesloer Damen schon die nächste schwere Aufgabe ins Haus. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer muß bei Vorjahresmeister SC Berlin antreten, der sich als derzeitiger Tabellensechster mit 16:10 Punkten zwar nur noch sehr theoretische Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung ausrechnen kann, nach schwachem Saisonstart aber wieder im Kommen Ist und von den Oldesloer Damen in keinem Fall unterschätzt werden darf. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.2.1982

 

Sonntag, 7. Februar 1982

VfL-Damen festigten ihre Titelambitionen

Im Endspurt gelang 17:14-Sieg in Berlin

(mth) Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe wahrte mit einem 17:14-Sieg bei Vorjahresmeister SC Berlin ihre Chancen auf den Gewinn des Meistertitels in der Bezirksliga. Nach Minuspunkten liegt die Truppe von Trainer Ulli Meyer weiterhin gleichauf mit Spitzenreiter SV Mölln, der den SV Todesfelde mit 9:6 besiegte.

Für die Oldesloer Damen begann das Gastspiel in Berlin ganz nach Wunsch. Der Truppe um Jugendnationalspielerin Andrea Guldenpfennig gelangen Tempogegenstöße und Freiwurftricks fast nach Belieben und so führte man schnell über 5:3 mit 8:4. Dann aber kam Sand in das Getriebe des Oldesloer Spiels, so daß die Gastgeberinnen bis zum Seitenwechsel auf 8:8 gleichziehen konnten.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gerieten die Stormarnerinnen dann sogar mehrfach knapp in Rückstand, aber in den letzten zehn Minuten spielten sie dann ihre bessere Kondition aus und kamen über 15:12 zu einem noch sicheren 17:14-Erfolg.

Mit sieben Treffern war Andrea Güldenpfennig einmal mehr die erfolgreichste Torwerferin. Mit jeweils vier Treffern kamen ihr Susanne Paetz und Jeanette Müller am nächsten. Die beiden restlichen Tore erzielten Petra Payka und Wiebke Rickert. Außerdem kamen noch Torhüterin Gudrun Noack, Margret Richter, Kerstin Hennig, Petra Butschkau, Andrea Struppek und Andrea Hasenberg zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.2.1982

 

Donnerstag, 11. Februar 1982

Gleich zwei Spiele am Wochenende

Den VfL-Damen winkt die Tabellenführung

Voraussetzung: Siege über Berlin und Boostedt

(mth) In der Hallenhandball-Bezirksliga der Damen hat die Vertretung des VfL Oldesloe am Wochenende die große Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer hat nämlich gleich zwei Spiele zu absolvieren und könnte bei zwei Siegen wegen der dann besseren Tordifferenz den Möllner SV überholen, der ja bekanntlich bei gleicher Anzahl von Minuspunkten (je vier) wegen eines mehr gewonnenen Spiels die Tabelle anführt.

Aber vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Das gilt besonders für die erste Partie der Oldesloerinnen am Freitagabend um 20.15 Uhr in der Stormarnhalle. Gegner der Mannschaft um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig ist Vorjahresmeister SC Berlin. Das Hinspiel gegen diese Mannschaft fand erst am letzten Wochenende statt und die Oldesloerinnen mußten sich doch ziemlich strecken, ehe sie einen 17:14-Sieg unter Dach und Fach hatten.

Der Berliner SC hat zwar inzwischen keine Chance mehr, seinen Titel noch erfolgreich zu verteidigen, er hat sich aber dennoch geschworen, dem VfL das Leben so schwer wie möglich zu machen. Können die Oldesloerinnen aber ihre gute kämpferische Leistung aus der Partie vom letzten Wochenende wiederholen, trauen wir ihnen ohne weiteres auch den dritten Sieg gegen diesen Gegner in dieser Saison zu. Im Herbst letzten Jahres konnte sich die Truppe von Trainer Ulli Meyer nämlich auch im Pokalwettbewerb schon bei den Berlinerinnen durchsetzen.

Am Sonntag wartet dann in der zweiten Begegnung des Wochenendes eine nach der Papierform eher leichte Aufgabe auf die VfL-Damen, Der SV Boostedt, bei dem die Stormarnerinnen am Sonntag um 16.30 Uhr antreten, liegt noch ohne Punktgewinn am Tabellenende und war bislang für alle Mannschaften nicht mehr als Kanonenfutter.

Zu leicht darf der VfL diese Begegnung aber natürlich trotz dem nicht nehmen, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und es wäre einfach zu ärgerlich für die Mannschaft um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg, wenn sie ihre Meisterschaftschancen ausgerechnet gegen diesen Gegner aufs Spiel setzen würde. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.2.1982

 

Freitag, 12. Februar 1982

(mth) … Die Oldesloer Damenmannschaft war in ihre erste Wochenendbegegnung gegen den Berliner SC nicht ohne Respekt gegangen, denn der Vorjahresmeister hatte dem VfL im Hinspiel nur fünf Tage zuvor doch erheblichen Widerstand entgegengebracht. Befürchtungen, die Truppe um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig könnte gegen diesen Gegner straucheln, schienen sich zunächst zu bestätigen, denn es dauerte geschlagene acht Minuten, ehe ihr der erste Treffer gelang.

Aber erst einmal in Schwung gekommen, war der VfL dann nicht mehr zu halten. Innerhalb von weiteren acht Minuten war das Spiel entschieden, denn in diesem Zeitraum ging der VfL mit 8:1 in Führung. Großen Anteil daran hatte die wieselflinke Petra Payka, die mit vier blitzsauberen Treffern für die „halbe Miete“ sorgte.

Danach konnte es der VfL dann wieder erheblich ruhiger angehen lassen, ohne daß der Vorsprung, der zwischenzeitlich auf 12:3 ausgebaut werden konnte, einmal ernsthaft in Gefahr geriet. Letztendlich war mit sechs Treffern dann auch in diesem Spiel Andrea Güldenpfennig noch erfolgreichste Werferin, gefolgt von Petra Payka (4), Wiebke Rickert (2). Andrea Hasenberg, Margret Richter und Susanne Paetz. Außerdem kamen noch Jeanette Müller, Andrea Struppek, Petra Butschkau, Kerstin Hennig und Torhüterin Gudrun Noack zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.2.1982

 

Sonntag, 14. Februar 1982

VfL-Damen nun Tabellenführer

Siege über SC Berlin und SV Boostedt

(mth) Die Damenhandballmannschaft des VfL Oldesloe ist in der Bezirksliga nun endlich auf dem Platz angelangt, wohin sie nach Meinung ihrer vielen Anhänger schon lange hingehört. Durch zwei Siege über den Berliner SC (15:10) und den SV Boostedt(13:6) übernahm die Truppe von Trainer Ulli Meyer die Tabellenführung vor dem punktgleichen Möllner SV durch die bessere Tordifferenz, Die Mannschaft hat nun alle Chancen, in den nächsten Wochen den angestrebten Meistertitel unter Dach und Fach zu bringen. …

Beim noch punktlosen SV Boostedt taten sich die Oldesloerinnen zwar überraschend schwer, aber über einen 6:2-Halbzeitvorsprung siegte die Mannschaft dennoch ungefährdet mit 13:6. Allein zehn Treffer steuerte dazu Andrea Güldenpfennig bei. Die drei restlichen Treffer steuerten Jeanette Müller (2) und Andrea Hasenberg bei.

Am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr steigt nun in Mölln das wohl entscheidende Spiel um die Meisterschaft zwischen dem Möllner SV und dem VfL Oldesloe. Der Sieger dieses Schlagerspiels hat beste Aussichten, den Bezirksmeistertitel zu erringen. Um dabei auch auf die Unterstützung der eigenen Anhänger nicht zu verzichten müssen, haben die VfL-Handballer einen Bus gemietet, der am Sonntag um 16.30 Uhr von der Stormarnhalle aus in Richtung Mölln fährt. Für Schlachtenbummler besteht Gelegenheit, diese Fahrt mitzumachen. Interessenten sollten sich möglichst umgehend mit Trainer Ulli Meyer beziehungsweise Manager Manfred Fandrey in Verbindung setzen.

Vor dem Spitzenspiel in Mölln aber müssen die VfL-Damen schon am Donnerstag um 20.10 Uhr beim TSV Ratekau antreten und auch diese Aufgabe darf von den Stormarnerinnen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.2.1982

 

Donnerstag, 18. Februar 1982

Tabellenführung verteidigt

Die VfL-Damen fahren mit Optimismus zum Spitzenspiel

Sieg in Ratekau ist gute Rückendeckung

(mth) Die Damenhandballmannschaft geht gut gerüstet in das vermutlich entscheidende Meisterschaftsspiel am Sonntag um 18.30 Uhr beim Möllner SV. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer verteidigte mit einem schwer erkämpften 21:19 (12:11)-Erfolg beim TSV Ratekau die erst am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung und führt jetzt mit zwei Punkten vor den Möllnerinnen, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen haben.

In Ratekau schien der VfL zunächst einem sicheren Sieg entgegenzusteuern, denn schnell war die Mannschaft über 5:1 und 6:2 mit 7:3 in Führung gegangen. Dann aber ließ die Konzentration der Oldesloer Damen ein wenig nach, und die Ratekauerinnen konnten bis auf 6:7 herankommen. Dadurch gewarnt zog der VfL das Tempo dann wieder ein wenig an und baute den Vorsprung auf 12:8 aus, aber bis zum Seitenwechsel stand die Partie dann mit 12:11 für die Stormarnerinnen wieder auf des Messers Schneide.

Unmittelbar nach der Pause konnte der TSV sogar zum 12:12 ausgleichen, aber vier Tore hintereinander zum 16:12 sorgten dann wieder für Ruhe im Spiel der Oldesloerinnen. Die war auch nötig, denn der TSV Ratekau gab sich noch lange nicht geschlagen und „robbte“ sich immer wieder bis auf ein, zwei Tore heran. Erst als der VfL dann kurz vor Spielschluß mit 21:17 führte, war die Begegnung endgültig entschieden, auch wenn sich in der Schlußphase noch wieder Schwächen beim VfL bemerkbar machten, die den Ratekauerinnen noch zwei Tore bescherten.

Mit zehn Treffern war Andrea Güldenpfennig auch in diesem Spiel die herausragende Oldesloer Torwerferin. Ihr am nächsten kam Jeanette Müller mit vier Treffern, wovon drei aus verwandelten Siebenmetern herrührten. Wiebke Rickert, Petra Payka, Susanne Paetz (je 2) und Andrea Hasenberg erzielten die restlichen Treffer. Außerdem kamen noch Torhüterin Gudrun Noak, Andrea Struppek und Margret Richter zum Einsatz. Petra Butschkau, Silke Lauschke und Birgit Horn, die ebenfalls mit zum Aufgebot gehörten, wurden nicht eingesetzt.

Auf diesen Spielerstamm, zu dem noch Kersten Hennig stößt, kann Trainer Ulli Meyer auch im Spitzenspiel in Mölln zurückgreifen. Seine Truppe geht in dieses Spiel nicht ohne Respekt, schließlich wurde das Hinspiel, bei dem auf VfL-Seite allerdings Andrea Güldenpfennig fehlte, in eigener Halle zu Anfang des Jahres knapp verloren, aber dennoch mit Optimismus. Man will sich so teuer wie möglich verkaufen und hofft, mit einem Sieg den Meistertitel so gut wie unter Dach und Fach zu bringen.

Das Restprogramm sieht für den VfL dann nämlich leichter aus, denn die Möllnerinnen haben noch die schweren Auswärtsspiele in Berlin und Ratekau vor sich. Der Bus, mit dem die VfL-Damen am Sonntag um 16.30 Uhr von der Stormarnhalle aus die Reise zum Spitzenspiel antritt, und in dem auch Schlachtenbummler mitreisen können, ist noch nicht restlos ausgebucht. Interessenten, die sich noch entschließen, den VfL-Damen Rückendeckung zu geben, sollten sich umgehend mit Trainer Ulli Meyer oder Manager Manfred Fandrey in Verbindung setzen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.2.1982

 

Sonntag, 21. Februar 1982

Meistertitel jetzt greifbar nahe

Die VfL-Handballdamen gewannen das Spitzenspiel in Mölln mit 10:8

(mth) Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe ist ihrem Ziel, der Erringung des Meistertitels in der Bezirksliga, ein gutes Stück näher gekommen. Nach einer bis zum Schluß spannenden Partie schlug die Truppe von Trainer Ulli Meyer den Möllner SV, der lange Zeit die Tabelle vor dem VfL anführte und bis zu der Spitzenbegegnung nach Minuspunkten mit den Stormarnerinnen noch gleichauf lag, mit 10:8 (4:4).

Der VL hat nun im Kampf um die Meisterschaft alle Trümpfe in der Hand. Die Truppe liegt nun zwei Minuspunkte und vier Pluspunkte besser als die Möllnerinnen im Rennen und hat dazu noch das vermeintlich leichtere Restprogramm. Die Oldesloerinnen haben nun am nächsten Wochenende ihr letztes Saisonheimspiel gegen den MTV Henstedt und treffen dann in drei noch folgenden Auswärtsspielen mit SV Todesfelde, Lübecker Turnerschaft II und VfB Lübeck durchweg auf Mannschaften des unteren Tabellendrittels beziehungsweise des unteren Mittelfeldes, während die Möllnerinnen unter anderem noch den Berliner SC und den TSV Ratekau aufsuchen müssen und mit der zweiten Mannschaft des VfL Bad Schwartau (Dritter der Tabelle) auch noch einen dicken Heimbrocken zu bewältigen haben.

Tritt der VfL konzentriert zu diesen Aufgaben an, dürfte ihm der Meistertitel nicht mehr zu nehmen sein. Ist dieses Ziel dann geschafft, steigt später noch eine Aufstiegsrunde zur schleswig-holsteinischen Oberliga, wobei die Aufstiegsaussichten nicht schlecht sind, denn immerhin steigen drei der vier Bezirksmeister in die höchste Spielklasse des Landes auf.

Aber das ist natürlich noch Zukunftsmusik. Kommen wir zunächst auf das „Konzert“ zurück, das mit dem VfL mit einem Paukenschlag zu Ende ging. Im ersten Spielabschnitt hatte der VfL das Glück, nie in Rückstand zu geraten. In einem Spiel, in dem beide Abwehrreihen dominierten, eröffnete, wie könnte es anders sein, Andrea Güldenpfennig für den VfL den Torreigen. Aber es sollte für Andrea der einzige Treffer in dieser Halbzeit bleiben, was sicherlich zum einen an der starken MölIner Deckung lag, seine Hauptursache aber wohl in der glänzenden MSV-Torhüterin hatte, die den VfL wie im Hinspiel schier zur Verzweiflung brachte.

Dennoch konnte der VfL nach dem Ausgleich in der achten Minute durch Jeanette Müller (Siebenmeter) und Susanne Paetz bis zur 15. Minute mit 3:1 in Front gehen, aber bis zur 22. Minute hatten die Gastgeberinnen wieder ausgeglichen. Postwendend brachte Wiebke Rickert mit einem tollen Heber von der Außenposition die Stormarnerinnen wieder in Führung. aber zu einem Halbzeitvorsprung reichte es dennoch nicht, denn als Susanne Paetz eine Zwei-Minuten-Strafe abzusitzen hatte, gelang dem MSV wieder der Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel sah es für den VfL plötzlich gar nicht gut aus, denn trotz Unterzahl erkämpften sich die Möllnerinnen erstmalig mit 5:4 eine Führung. Wiebke Rickert aber konnte noch im Gegenzug ausgleichen. Wenig später gelang dem VfL dann das gleiche Kunststück. Andrea Güldenpfennig erzielte das 6:5 als Andrea Hasenberg eine Strafzeit absitzen mußte, aber auch hier fiel der Ausgleich gleich im Gegenzug und auch der nächste Treffer von Andrea Güldenpfennig wurde von den Möllnerinnen postwendend ausgeglichen.

Dieses geschah in der 47. Minute. 60 Sekunden später schien sich die Waagschale dann sogar gegen den VfL zu neigen, denn der MSV ging nicht nur mit 8:7 in Führung, Andrea Struppek, inzwischen für Wiebke Rickert im Spiel, mußte dazu noch eine dritte Zeitstrafe für ihre Mannschaft in Kauf nehmen.

Aber der VfL, der schon bis hierhin unglaublich konzentriert zur Sache gegangen war, behielt die Nerven. Die Unterzahl wurde ohne Schaden überstanden und nach dem Gleichstand durch Andrea Güldenpfennig brachte Susanne Paetz ihr Team in der 55, Minute wieder mit 9:8 in Führung. Die Möllnerinnen wurden nun sichtlich immer nervöser und als Andrea Güldenpfennig in der 56. Minute dann das 10:8 warf, war das Spiel entschieden. Der MSV hatte nun nicht mehr Kraft und Nerven, dem Spiel noch einmal eine Wende zu gehen.

Der VfL setzte in Mölln nur acht Spielerinnen – Gudrun Noack, Susanne Paetz, Andrea Güldenpfennig, Wiebke Rickert, Andrea Hasenberg, Petra Payka, Jeanette Müller und Andrea Struppek ein, die allesamt ein Sonderlob, einzeln und als Mannschaft, verdienten. So konzentriert und so kämpferisch hatte man die Oldesloerinnen schon lange nicht mehr gesehen, und der Erfolg ließ dann zwar auch lange auf sich warten, aber er blieb verdientermaßen nicht aus. Margret Richter und Silke Lauschke, die die ganze Zeit auf der Bank ausharren mußten, freuten sich trotz ihres harten Loses am Ende aber nicht weniger als ihre Mannschaftskolleginnen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.2.1982

 

Freitag, 26. Februar 1982

Letztes Heimspiel der VfL-Damen

MTV Henstedt ist nicht zu unterschätzen

(mth) Nachdem in den letzten Wochen in der eigenen Halle kürzer getreten wurde, haben die Handballmannschaften des VfL Oldesloe am kommenden Wochenende in der Stormarnhalle wieder ein volles Programm. Am Sonnabend von 13.50 bis weit nach 20 Uhr und am Sonntag von 9.30 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein, stehen zahlreiche Oldesloer Mannschaften im Einsatz. …

Das „Kurztreten“ in den letzten Wochen trifft natürlich nicht auf die Damenmannschaft des VfL zu. Im Gegenteil: Die Truppe von Trainer Ulli Meyer hatte gleich mehrere „englische Wochen“ zu absolvieren, die von der Mannschaft mit bewundernswerter Kraft und mit großartigem Erfolg durchgestanden wurden.

Der VfL hat nun, vier Spiele vor Saisonabschluß, zwei Minuspunkte und vier Pluspunkte Vorsprung vor den Möllnerinnen, was angesichts des vermeintlich leichteren Restprogramms ausreichen sollte. Aber der VfL darf natürlich seine letzten Spiele nicht auf die leichte Schulter nehmen, die Überraschung könnte sonst riesengroß sein. Die Erfahrung allerdings, die die Truppe zu Beginn dieses Jahres im Heimspiel gegen den VfB Lübeck machte, als man den Gegner zu leicht nahm und prompt mit 15:16 unterlag, sollte Warnung genug sein.

Spielt aber die Truppe um die überragende Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig am Sonnabend gegen den MTV Henstedt, der in dieser Saison schon zweimal geschlagen wurde (im Hinspiel und im Pokal), nur in etwa so konzentriert auf, wie am letzten Sonntag in Mölln, sollte ihr gegen die ehrgeizigen Henstedterinnen keine Gefahr drohen. Dieses letzte Heimspiel der VfL-Damen beginnt am Sonnabend um 17.15 Uhr. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.2.1982

 

Sonnabend, 27. Februar 1982

Damen auf Meisterkurs

(mth) … Die Damenmannschaft setzte in der Bezirksliga ihre Siegesserie mit einem 15:10-Erfolg über den MTV Henstedt fort und dürfte die Bezirksmeisterschaft nun so gut wie in der Tasche haben, da gleichzeitig der Möllner SV bei Vorjahresmeister SC Berlin zwei Punkte einbüßte. Sechs Pluspunkte und vier Minuspunkte liegt die Truppe von Trainer Ulli Meyer nun drei Spiele vor Saisonabschluß vor dem härtesten Konkurrenten, und auch wenn alle drei noch ausstehenden Spiele auswärts ausgetragen werden müssen, dürfte nun eigentlich nichts mehr schief gehen. Auswärts schließlich sind die VfL-Damen in dieser Saison noch ohne jeden Punktverlust. …

Die Oldesloer Damen rissen sich gegen den MTV Henstedt kein Bein aus. Die Mannschaft tat immer nur so viel, um den Gegner sicher unter Kontrolle zu haben, ohne etwa den Ehrgeiz zu entwickeln, ihn zu deklassieren oder auf Torjagd auszugehen. So kam es dann auch, daß ein sicherer Vier-Tore-Vorsprung aus der ersten Halbzeit (7:3 und 8:4) vorübergehend bei 9:8 und 10:9 auf einen Treffer zusammenschmolz, aber der VfL war danach wieder in der Lage, die Zügel anzuziehen und gewann am Ende deutlich mit 15:10.

Andrea Güldenpfennig (5), Jeanette Müller (3), Wiebke Rickert, Andrea Hasenberg (je 2). Susanne Paetz, Silke Lauschke und Petra Payka erzielten dabei die Tore für die Oldesloer Damen, bei denen außerdem noch Gudrun Noack, Petra Butschkau, Kerstin Hennig und Margret Richter zum Einsatz kamen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.3.1982

 

Freitag, 5. März 1982

(mth) … Die Oldesloer Damen wollen am Sonnabend um 17.15 Uhr beim SV Todesfelde (gespielt wird in der Sporthalle in Fahrenkrug) der angestrebten Meisterschaft ein weiteres Stück näher kommen. Theoretisch benötigt die Truppe von Trainer Ulli Meyer noch vier Punkte, um ganz sicher zu sein, den Möllner SV am Ende der Saison hinter sich zu lassen. Zwei davon sollen in Todesfelde unter Dach und Fach gebracht werden. Aber der VfL darf auch die Todesfelderinnen, in deren Reihen mit Renate Warncke und Antje Schütt zwei Spielerinnen mitwirken, die zu den Meistermannschaften der VfL-A-Jugend 1979 und 1980 gehörten, nicht unterschätzen, und auf die leichte Schulter nehmen

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und das hätte der VfL beinahe im Hinspiel in der Stormarnhalle zu spüren bekommen, als er nach zwischenzeitlich klarer Führung am Ende zufrieden sein konnte, mit 24:23 gewonnen zu haben. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.3.1982

 

Sonnabend, 6. März 1982

Meistertitel fast „im Sack“

VfL-Damen siegten in Todesfelde klar mit 28:16

(mth) Zwei Siege und eine – überflüssige – Niederlage gab es für die Handballmannschaften des VfL Oldesloe. Für die Siege sorgten die Damen-Bezirksliga-Mannschaft (28:16 bei SV Todesfelde) und die weibliche A-Jugend-Oberliga-Vertretung (13:8 bei TS Bad Bramstedt), während die Herren-Bezirksliga-Mannschaft bei VfL Bad Schwartau II mit 11:12 unterlag.

Die Oldesloer Damen ließen in Todesfelde niemals Zweifel über den späteren Siegeraufkommen. Schon nach sechs Minuten führten sie mit 7:0 (!!) und damit war schon alles gelaufen. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer konnte es sich dann leisten, die Sache streckenweise ruhiger angehen zu lassen. Immer dann, wenn die Todesfelderinnen etwas aufkamen, zog der VfL aber wieder etwas an und baute den Vorsprung fast nach Belieben aus.

Alle eingesetzten Spielerinnen im Feld beteiligten sich am Torsegen. Am erfolgreichsten waren Andrea Hasenberg, Andrea Güldenpfennig, Petra Payka und Jeanette Müller mit je fünf Treffern. Wiebke Rickert, Susanne Paetz, Kerstin Hennig (je 2), Petra Butschkau und Birgit Horn teilten sich die restlichen Tore. Im Tor stand Gudrun Noack, die unter anderem drei Siebenmeter parierte.

Mit dem Sieg in Todesfelde kamen die Oldesloerinnen dem Gewinn der Meisterschaft ein gutes Stück näher. Aus den beiden noch ausstehenden Spielen braucht der VfL nun nur noch einen Punkt und dieser sollte schon am nächsten Sonnabend beim Gastspiel beim Abstiegskandidaten LT II leicht zu holen sein. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.3.1982

 

Freitag, 12. März 1982

VfL-Damen wollen den Titel holen

(mth) Für die Handballabteilung des VfL Oldesloe stehen am Wochenende noch einmal zahlreiche Spiele auf dem Programm und es sind einige Begegnungen von höchster Wichtigkeit dabei.

So wollen beispielsweise die VfL-Damen in der Bezirksliga am Wochenende ihren Meistertitel endgültig unter Dach und Fach bringen. Und es spricht eigentlich alles dafür, daß der Truppe von Trainer Ulli Meyer dieses Vorhaben gelingen wird. Die Mannschaft um Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg benötigt aus den beiden letzten Spielen nur noch einen einzigen Punkt Lind es müßte schon mit dem Teufel zugehen, wenn dieser nicht aus dem Gastspiel am Sonntag um 14.30 Uhr in der Lübecker Meesenhalle gegen die zweite Mannschaft der Lübecker Turnerschaft herausspringen wird.

Die Hansestädterinnen haben bislang in dieser Saison erst vier Punkte auf ihrem Konto, und sie werden den SV Boostedt als Absteiger in die Bezirksklasse begleiten müssen. Auf die leichte Schulter wollen die Oldesloerinnen diese Begegnung dennoch nicht nehmen, denn leichtfertig will man sich nicht um die Früchte der Saison bringen, und in dieser Beziehung ist man ja schon, denkt man an die überflüssige Niederlage gegen den VfB Lübeck, gegen den es eine Woche später dann noch im letzten Saisonspiel geht, ein gebranntes Kind. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.3.1982

 

Sonntag, 14. März 1982

VfL-Damen sind Meister

(mth) … Die VfL-Damen brachten in ihrem vorletzten Saisonspiel mit einem sicheren 17:11-Erfolg bei der zweiten Mannschaft der Lübecker Turnerschaft den Bezirksmeistertitel endgültig unter Dach und Fach. …

Die Oldesloer Damen rissen sich bei der Begegnung in Lübeck kein Bein mehr aus. Dennoch hatten sie die zweite Mannschaft der Lübecker Turnerschaft jederzeit sicher im Griff und gewannen nach einer 9:6-Halbzeitführung mit 17:11. Mit jeweils fünf Treffern waren Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg und Jeanette Müller die erfolgreichsten Torwerferinnen des VfL in diesem Spiel. Andrea Güldenpfennig (3), Susanne Paetz, Andrea Struppek, Petra Payka und Petra Butschkau erzielten die restlichen Treffer. In Lübeck kamen außerdem noch Torhüterin Gudrun Noack, Birgit Horn und Kerstin Hennig zum Einsatz. Zum Kader der VfL-Meistermannschaft gehören außerdem noch Silke Lauschke und Wiebke Rickert und Margret Richter.

Im Nachhinein stellte sich dann heraus, daß die VfL-Damen diesen Sieg gar nicht mehr so dringend nötig hatte, denn der Möllner SV unterlag zur gleichen Zeit dem SV Ratzeburg mit 7:8 und fiel auf sechs Punkte (nach Minuszählern gerechnet) hinter die Stormarnerinnen zurück. Die Truppe von Trainer Ulli Meyer bestreitet nun in 14 Tagen beim VfB Lübeck ihr letztes Meisterschaftsspiel, hat dann eine längere Pause und wird im Mai versuchen, in der Aufstiegsrunde gegen die anderen Bezirksmeister den Aufstieg in die schleswig-holsteinische Oberliga zu schaffen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.3.1982

 

Freitag, 26. März 1982

(mth) … Ohne Bedeutung sind die letzten Spiele der VfL-Damen. … Die Oldesloer Damen um Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig haben schon vor der Begegnung beim VfB Lübeck (Sonntag 20 Uhr) den Bezirksmeistertitel in der Tasche. Ohne Ehrgeiz allerdings geht der VfL nicht in dieses Spiel, denn immerhin gilt es gegen die Hansestädterinnen eine 15:16-Hinspielniederlage wettzumachen, die die Truppe von Trainer Ulli Meyer lange um den Meistertitel bangen ließ. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.3.1982

 

Sonntag, 28. März 1982

(mth) …Ohne Belang war die Niederlage der Damen (12:15 bei VfB Lübeck) und das Remis der weiblichen A-Jugend (12:12 gegen Holstein Kiel). Bezirksmeistertitel (Damen) und Vizelandesmeisterschaft (A-Jugend) gerieten durch diese Punktverluste in den letzten Saisonspielen nicht in Gefahr. …

Für die Oldesloer Damen hat sich der VfB Lübeck zu einem Angstgegner entwickelt. Nachdem schon das Hinspiel mit 15:16 in eigener Halle verloren wurde, gab es nun auch zum Saisonabschluß in Lübeck eine Niederlage. Der VfL, der ohne die erkrankte Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig auskommen mußte, bestimmte nur in der Anfangsphase das Spiel, lag bei 5:4 das letztemal in Führung und konnte im zweiten Spielabschnitt, als fünf Zeitstrafen kassiert wurden und zwei Siebenmeter verworfen wurden, kaum noch mit dem verdient siegenden Gegner mithalten.

Susanne Paetz, Jeanette Müller (je 3), Andrea Hasenberg (2), Petra Payka, Kerstin Hennig, Birgit Horn und Wiebke Rickert erzielten die Tore für den VfL, der außerdem noch Gudrun Noack, Petra Butschkau, Andrea Struppek und Silke Lauschke einsetzte.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.3.1982

 

Dienstag, 27. April 1982

Interessanter Test für VfL-Damen

(st) Am Mittwoch um 20 Uhr in der Stormarnhalle erwarten die Handballdamen des VfL Oldesloe den Meister der schleswig-holsteinischen Oberliga, TS Kaltenkirchen, zu einem Freundschaftsspiel.

Die Gäste bereiten sich zur Zeit auf die Aufstiegsspiele zur Regionalliga vor. VfL-Trainer Ulli Meyer möchte vor allem einige Nachwuchsspielerinnen testen. Aus der A-Jugend-Mannschaft sollen Torhüterin Martina Pusch, Linkshänderin Meike Schäfer und Kreisläuferin Katja Schoppenhauer die erste Damenmannschaft verstärken.

Für die VfL-Damen um die ehemalige Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig beginnen die Aufstiegsspiele zur Oberliga am 12. Mai. Die Zuschauer dürfen auf einen interessanten Vergleich hoffen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.4.1982

 

Mittwoch, 28. April 1982

Ein gelungener Aufgalopp

VfL-Damen schlugen TS Kaltenkirchen 21:20

(mth) Die Damenhandballmannschaft des VfL Oldesloe ist für die Aufstiegsspiele zur schleswig-holsteinischen Oberliga, die am 12. Mai mit dem Heimspiel gegen den TSV Kremperheide beginnen, gut gerüstet. Nach der längeren Pause seit Beendigung der Punktspiele in der Bezirksliga schlug die Truppe von Trainer Ulli Meyer in der Stormarnhalle in einem Freundschaftsspiel den Oberliga-Meister TS Kaltenkirchen mit 21:20 (14:12).

Gegenüber der Punktspielsaison trat der VfL in leicht veränderter Aufstellung an. Mit Meike Schäfer, Katja Schoppenhauer und Martina Pusch waren drei Spielerinnen aus der Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend in die Mannschaft eingebaut worden. Sie, die in der kommenden Saison in die Damenklasse überwechseln, sollen auch in den Aufstiegsspielen eingesetzt werden und insbesondere Meike Schäfer und Martina Pusch erwiesen sich gleich bei dem ersten Auftritt als echte Verstärkungen.

Prächtig in Form aber präsentierte sich vor allem Andrea Güldenpfennig. Sie drehte vor allen in der ersten Halbzeit mächtig auf und erzielte allein in der ersten Halbzeit neun Treffer, darunter nicht weniger als fünf erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße. Im zweiten Spielabschnitt ließ die Jugendnationalspielerin, die lange Zeit auch auf der Bank blieb, es dann ruhiger angehen und begnügte sich mit einem weiteren Treffer.

Die restlichen Tore für den VfL erzielten Andrea Hasenberg (4), Wiebke Rickert (3), Meike Schäfer (2), Susanne Paetz und Jeanette Müller. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Margret Richter und Silke Lauschke zum Einsatz.

Der VfL hat in der gezeigten Verfassung sicherlich gute Chancen, den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen, auch wenn der Sieg über die Kaltenkirchenerinnen sicherlich nicht überbewertet werden sollte.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.4.1982

 

Dienstag, 4. Mai 1982

Letzter Test vor der Aufstiegsrunde

(mth) Zu einem letzten Testspiel vor Beginn der Aufstiegsrunde zur schleswig-holsteinischen Oberliga, die am 12. Mai um 20.15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Meister des Bezirkes West, TSV Kremperheide, beginnt, erwartet die DamenHandballmannschaft des VfL Oldesloe morgen um 20 Uhr in der Stormarnhalle die Regionalliga-Mannschaft der Lübecker Turnerschaft. VfL-Trainer Ulli Meyer wird auch in diesem Spiel wieder Martina Pusch, Meike Schäfer und Katja Schoppenhauer aus der weiblichen A-Jugend einsetzen, die auch in der Aufstiegsrunde zum Einsatz kommen werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.5.1982

 

Mittwoch, 5. Mai 1982

Schöner 12:10-Erfolg

VfL-Damen schafften auch den Regionalligisten

(mth) Bestens gerüstet für die in der kommenden Woche beginnende Aufstiegsrunde zur Oberliga ist die Damen-Handballmannschaft des VfL Oldesloe. Eine Woche nach dem Sieg über Oberliga-Meister TS Kaltenkirchen besiegten die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer in einem weiteren Freundschaftsspiel in der Stormarnhalle den Regionalligisten Lübecker Turnerschaft mit 12:10 (6:5).

In der Begegnung, die wegen der gleichzeitigen Fußballübertragung im Fernsehen (Göteborg gegen den HSV) fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit stand, wechselte die Führung bis zum 8:7 für den VfL Mitte der zweiten Halbzeit ständig ab. Dann aber gab der VfL seinen Vorsprung nicht mehr ab und holte einen verdienten Sieg.

Die Tore für den VfL warfen Andrea Hasenberg, Jeanette Müller (je 3), Andrea Güldenpfennig (2), Susanne Paetz, Petra Payka, Katja Schoppenhauer und Silke Lauschke, die es als einzige Spielerin fertigbrachte, für den VfL einen Siebenmeter zu verwandeln. Fünf weitere Strafwürfe vergaben die Oldesloerinnen. Außerdem kamen noch Gudrun Noack, Margret Richter, Wiebke Rickert und Meike Schäfer zum Einsatz. Martina Pusch, deren Einsatz auch geplant war, mußte wegen einer Verletzung zuschauen.

Die Lübeckerinnen waren dem Vernehmen nach ohne ihre stärkste Spielerin in Oldesloe angetreten, dennoch so glauben wir, ist der Erfolg über den Regionalligisten für den VfL sicherlich Anlaß, mit Optimismus in die kommende Aufstiegsrunde zu gehen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.5.1982

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