1981/82 - VfL Oldesloe Handball

Weibliche Jugend A

 

Freitag, 31. Juli 1981

VfL Handballmädchen brachten „Riesenpott“ mit nach Hause

(js) Auf eine eigentlich für sie typische Art hat sich die weibliche Handball-A-Jugend-Mannschaft des VfL Oldesloe bei den Sponsoren ihrer Kanada-Reise bedankt: Von jenseits des „großen Teichs“ brachten sie jetzt den wohl bisher größten Pokal in der VfL-Vereinsgeschichte mit in die Travestadt.

Begonnen hatte die Fahrt, für die die VfL-Mädchen aus der Bevölkerung sowie zahlreichen Firmen, zahlreiche Spenden erhalten hatten, mit Strapazen. Per Reisebus ging es am 2. Juli von Bad Oldesloe nach Frankfurt. Von Frankfurt aus „jetteten“ die zwölf Mädchen, die von Trainer Ulli Meyer und Manfred Fandrey begleitet wurden, nach Amsterdam, von wo aus es mit einer DC 10 in Richtung Kanada ging.

Um 15.10 Uhr Ortszeit wurden die Oldesloer schließlich in Edmonton von Ed Grenke, dem Beauftragten des gastgebenden Alberta Handball Team Association Edmonton, empfangen. Im Gegensatz zu den weiteren Reisetagen war der weitere Nachmittag verständlicherweise ohne Programm. Zunächst war nach der Busreise sowie nach dem neunstündigen Flug eine Ruhepause angesagt.

Bereits am nächsten Morgen waren die Mädchen wieder fit und schauten sich erst einmal die Ortschaft Edmonton genauer an. Am Nachmittag ging es dann geschlossen zu einer privaten Einladung bei dem Beauftragten des gastgebenden Vereins.

Nach einem weiteren „Urlaubstag“, an dem die VfL-Handballerinnen das berühmte Rodeo in Calgary besuchten, begann dann am Sonntag, dem 5. Juli, der sportliche Teil der Reise. In Calgary standen die Handball-Mädchen mehreren kanadischen Mannschaften zu einem Kräftevergleich gegenüber.

Trotz der niedrigen Temperaturen und des ungewohnten Freiluft-Rasenplatzes begann das Turnier für sie recht gut. Besser als in der Vorrunde konnte es eigentlich nicht mehr laufen. So entschieden die VfL-Mädchen die Begegnung mit der Mannschaft Edmonton II klar mit 7:0 Toren für sich. Dabei konnte Andrea Güldenpfennig fast alle Treffer mit Tempogegenstößen erzielen.

Gegen Calgary II und Banff SC hatten die Oldesloerinnen etwas mehr Mühe, konnten aber beide Spiele trotzdem mit 2:1 beziehungsweise 4:1 gewinnen. Damit war die Truppe von Trainer Ulli Meyer in die Zwischenrunde gelangt.

Dort mußten die Oldesloerinnen über die volle Spielzeit gegen den Viking Sport Club Calgary antreten. Zunächst mußten die Mädchen dabei einen 0:1-Rückstand hinnehmen, konnten aber bereits nach zwei Minuten durch Andrea Güldenpfennig ausgleichen. Mit einem Sprungwurf brachte kurz darauf Anja Bünger den VfL mit 2:1 in Führung. In den folgenden Minuten zog der VfL auf 5:3 davon. Bei diesem Spielstand hielt Martina Pusch einen Siebenmeter.

Im Gegenzug erhöhte Andrea Struppek auf 7:3. Katja Schoppenhauer war kurze Zeit später zum 8:3 erfolgreich, Susanne Paetz schloß einen Angriff mit dem 9:3 ab. Zur Pause stand es schließlich 11:6 für den VfL.

In der zweiten Spielhälfte kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Per Siebenmeter und mit einem sehenswerten Heber erhöhten Kirstin Timm und Katja Schoppenhauer anschließend auf 14:8. Dabei ließen sich die Spielerinnen auch nicht von zwei Gegentoren zum 14:10 beeindrucken, sondern setzten ihr druckvolles Spiel fort. Mit einem verwandelten Siebenmeter stellte Maren Boddien den äußerst beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung her. In der Schlußphase des Spiels drehten die VfL-Mädchen nochmals auf und stellten das deutliche 19:11-Endergebnis her.

Nachdem Martina Pusch bereits in der ersten Halbzeit eine fehlerfreie Partie zwischen den Oldesloer Pfosten geboten hatte, zeigte Anke Petersen, die in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, eine hervorragende Leistung. Mit vier Toren war Katja Schoppenhauer in dieser Begegnung die erfolgreichste Werferin im Team der Blau-Weißen. Andrea Güldenpfennig (drei), Anja Bünger (zwei), Susanne Paetz (drei). Andrea Struppek (zwei/einen Siebenmeter) Wiebke Rickert (drei), Kirstin Timm (ein/einen Siebenmeter) sowie Maren Boddien (ein/einen Siebenmeter) erzielten die restlichen Treffer. Mit diesem Sieg hatte sich der VfL für das in Edmonton stattfindende Finale qualifiziert, das zwei Wochen später ausgetragen wurde.

Diese zwei Wochen vergingen für die Handball-Mädchen aufgrund des umfangreichen Besuchs- und Trainingsprogramms fast schneller, als sie sich wünschten. So standen unter anderem mehrere Museumsbesuche und Tagesausflüge auf dem Kalender. Außerdem trainierte die Mannschaft regelmäßig und nahm zudem an Freundschaftsspielen teil.

Am Sonntag, dem 19. Juli fand schließlich in Edmonton das Endspiel um den begehrten Pokal statt. Gegner in dieser Partie war der Tornado Handball Club Edmonton.

Bei den sehr hohen sommerlichen Temperaturen hatten es beide Teams in dem Spiel recht schwer. Dabei erwischte der VfL vor großer Zuschauerkulisse den besseren Start. Aus der zweiten Reihe erzielten Andrea Güldenpfennig, Anja Bünger und Susanne Paetz bereits in der Anfangsphase eine deutliche 6:2-Führung für den VfL. Nachdem die Heimmannschaft zwischenzeitlich auf 6:4 aufgeholt hatte, erzielte Andrea Güldenpfennig mit einem gekonnten Freiwurftrick das 7:4, dem der Anschlußtreffer zu 7:5 durch Edmonton bis zur Pause folgte.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber das Spiel ausgeglichener gestalten. Sicher war das eine Folge der Umstellung der Edmontoner Abwehrreihe, die den Oldesloer Rückraum nahezu wirkungslos machte. Somit kamen die „Platzdamen“ dann auch auf 6:7 an die VfL-Mädchen heran, mußten aber im Gegenzug das 8:6 einstecken. Durch einen Siebenmeter erzielte Edmonton das 8:7, was Andrea Güldenpfennig mit ihrem Wurf zum 9:7 „beantwortete“.

Die Schlußphase wurde dann nochmals sehr spannend. Zwar erhöhte der VfL auf 12:9, doch konnte die Mannschaft ein stetiges Aufkommen der Gastgeber, die bis auf 11:12 herankamen, nicht verhindern. In diesem Spielabschnitt wurde Anke Petersen zur wichtigsten Stütze des VfL. Sie schien im Tor nahezu unüberwindlich und hielt ihr „Gehäuse“ von gegnerischen Treffern rein. 30 Sekunden vor Spielende kam dann schließlich die Entscheidung. Andrea Struppek verwandelte einen Elfmeter für ihre Mannschaft sicher zum 13:11 und damit zum Turniersieg.

Die Tore für den VfL erzielten: Andrea Güldenpfennig (vier). Anja Bünger (drei), Susanne Paetz, Andrea Struppek, Meike Schäfer, Kirstin Timm, Katja Schoppenhauer und Maren Boddin (je ein). In der ersten Spielhälfte zeigte Martina Pusch im Tor des VfL eine einwandfreie Leistung.

Bei der im Anschluß an die Spiele stattfindenden Siegerehrung erhielten die VfL-Spielerinnen je eine Medaille, einen Wimpel sowie den wohl größten Pokal in der Geschichte des VfL durch den Gastgeber Ed Grenke überreicht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.7.1981

 

Sonntag, 16. August 1981

Auch in neuer Formation schon wieder in guter Form

VfL-Handballmädchen in Altenholz Dritte

(mth) Die weibliche Handball-A-Jugend des VfL Oldesloe, die in den letzten Jahren mit vier Landesmeistertiteln, zwei norddeutschen, zwei Deutschen Meistertiteln und zwei norddeutschen Vizemeisterschaften so außerordentlich erfolgreich war, hat in neuer Formation – einige der Leistungsträgerinnen wie Andrea Güldenpfennig, Andrea Struppek, Wiebke Rickert und Susanne Paetz mußten aus Altersgründen die Mannschaft verlassen – ihren ersten Test für die neue Saison erfolgreich bestanden.

Die nach wie vor von Ulli Meyer trainierte Truppe, der Erfolgscoach trainiert in dieser Saison bekanntlich ja auch die Damenmannschaft des VfL, belegte bei einem gut besetzten Pokalturnier des TSV Altenholz den dritten Rang unter zehn Mannschaften.

In der Vorrunde blieben die Oldesloerinnen ungeschlagen. Gegen Gastgeber TSV Altenholz siegten sie zum Auftakt deutlich mit 10:3, mit dem TSV Owschlag hatten sie anschließend bei einem 5:4-Sieg erheblich mehr Mühe, um dann gegen ETV Kiel (13:5) und AMTV Hamburg (11:3) wieder deutlich die Oberhand zu behalten.

Im Halbfinale ging es dann gegen den Oberligarivalen TS Riemann Eutin, der sich nach spannendem Spielverlauf mit 6:4 gegen den VfL durchsetzen konnte. Spielentscheidend war dabei ein verworfener Siebenmeter bei einem 3:4-Rückstand.

Die Stormarnerinnen verpaßten damit die Gelegenheit zu einer Revanche gegen den deutschen Vizemeister TuS Alstertal. der sich im anderen Halbfinale klar durchsetzte und auch im Endspiel triumpfierte. An den Alstertalerinnen war der VfL in der letzten Saison bekanntlich im Finale um die Norddeutsche Meisterschaft gescheitert.

Im Spiel um den dritten Platz trafen die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer erneut auf den TSV Owschlag, der diesmal mit 8:6 ein wenig klarer geschlagen werden konnte. Die Tore warfen für den VfL in diesem Turnier Meike Schäfer, Katja Schoppenhauer (je 12), Kirstin Timm (10), Bettina Witten (7), Heinke Juds (5), Sonja Plath (3) und Kerstin Steffek (2). Im Tor kamen Martina Pusch und Anke Petersen zum Einsatz, die ihre größte Tat im ersten Spiel gegen Owschlag vollbrachten, als sie je einen Siebenmeter abwehrten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.8.1981

 

Dienstag, 25. August 1981

SV Hamberge/Hansfelde – VfL Oldesloe wJA 5:23

(mth) … Nicht untätig war am Wochenende die weibliche A-Jugend, die anläßlich der Einweihung der neuen Sporthalle in Hamberge weilte und, ohne viel Widerstand überwinden zu müssen, den SV Hamberge/Hansfelde mit 23:5 schlug, Meike Schäfer (7), Bettina Witten (5), Katja Schoppenhauer (4), Kerstin Steffek (3), Kirstin Timm und Sonja Plath (je 2) warfen dabei die Tore für den VfL.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.8.1981

 

Freitag, 28. August 1981

(mth) … Die andere Truppe von Trainer Ulli Meyer, die weibliche A-Jugend, weilte am letzten Wochenende nach ihrem Freundschaftsspiel beim SV Hamberge/Hansfelde noch bei einem Pokalturnier des VfL Geesthacht und konnte sich dort den Turniersieg sichern. In der Vorrunde schalteten die Oldesloerinnen TSV Schwarzenbek II (7:0), SV Lauenburg (2:0), und VfL Geesthacht II (10:1) aus und konnten sich trotz einer überraschenden 4:5-Niederlage gegen AMTV Hamburg den Einzug ins Halbfinale sichern.

Im Halbfinale trafen die Stormarnerinnen dann im spannendsten Spiel des Turniers auf den niedersächsischen Oberligisten MTV Soltau, der erst nach Verlängerung mit 5:4 besiegt wurde. Im Endspiel war dann wieder der AMTV Hamburg Gegner des VfL. Die Oldesloerinnen hatten aus ihrer Vorrundenniederlage gegen diesen Gegner die richtigen Schlüsse gezogen und sicherten sich mit einem klaren 5:0-Erfolg den Turniersieg.

Die Tore für den VfL im Verlauf des Turniers erzielten Meike Schäfer (11), Kirstin Timm, Kerstin Steffek (je 7), Katja Schoppenhauer (5) und Bettina Witten (3).

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.8.1981

 

Sonntag, 30. August 1981

Kaltenkirchener TS – VfL Oldesloe wJA 9:10 (4:6)

Die VfL-Mädchen haben die ersten Punkte „im Sack“

Mühevoller 10:9-Erfolg bei TS Kaltenkirchen

(mth) Langsam aber sicher kommt auch die neue Saison im Hallenhandball wieder auf Touren. Als erste Mannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe hatte das Aushängeschild der Abteilung, die weibliche A-Jugend, ein Punktspiel in der schleswig-holsteinischen Oberliga zu bestreiten.

Die neuformierte Mannschaft hatte in Kaltenkirchen ihre erste Prüfung zu bestehen und kam dabei zu einem 10:9 (6:4)-Erfolg über die aufgestiegene Kaltenkirchener Turnerschaft. Das erste Punktspieltor für die VfL-Mädchen erzielte schon nach wenigen Minuten Meike Schäfer. Nach dem prompten Ausgleich und einem von Bettina Witten verworfenen Siebenmeter brachten dann Kirsten van der Heyden mit zwei Distanzwürfen und Katja Schoppenhauer den VfL mit 4:1 in Führung.

Wer geglaubt hatte, die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer seien damit schon klar auf der Siegerstraße, sah sich aber im weiteren Spielverlauf getäuscht. Über einen 6:4-Halbzeitstand konnte der VfL seine Führung zwar zwischenzeitlich auf 8:4 ausbauen, aber dann riß plötzlich der Faden und die Gastgeberinnen konnten auf 8:8 gleichziehen. Im Endspurt aber hatten die Oldesloerinnen dann doch die besseren Nerven und siegten schließlich mit 10:9 knapp aber nicht unverdient.

Kirsten van der Heyden (4), Meike Schäfer (2), Katja Schoppenhauer, Kirstin Timm, Sonja Plath und Heinke Juds erzielten die Treffer für den VfL, für den ansonsten noch Martina Pusch, Anke Petersen, Kerstin Steffek, Bettina Witten und Birte Jüttner zum Einsatz kamen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.9.1981

 

Mittwoch, 9. September 1981

(mth) … Die weibliche A-Jugend des VfL, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga am Wochenende spielfrei war, weilte über das Wochenende im holländischen Hengelo, wo sie im Rahmen eines großen Jungmannturnieres zwei internationale Freundschaftsspiele austrug. Gegen eine holländische Auswahlmannschaft gelang der von Ulli Meyer und Ulli Münchow betreuten Mannschaft dabei ein glücklicher 9:8-Erfolg, der erst in letzter Minute herausgeworfen wurde, und gegen Gastgeber Herkules Hengelo siegten die Oldesloerinnen nach einem 9:2-Halbzeitvorsprung mit 15:12.

Kirsten van der Heyden (8), Meike Schäfer (je 8). Katja Schoppenhauer, Kirstin Timm, Bettina Witten (je 2), Kerstin Steffek und Birte Höppner erzielten in den beiden Spielen die Tore für den VfL, der beim alten Oldesloer Freund Johan van Harte wieder außerordentlich gastfreundlich aufgenommen wurde. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.9.1981

 

Freitag, 18. September 1981

(mth) … Auswärts muß am Sonntag um 15 Uhr die weibliche A-Jugend des VfL antreten, die nach längerer Pause – ihr erstes und bisher einziges Punktspiel in dieser Saison liegt schon drei Wochen zurück – wieder in das Geschehen in der schleswig-holsteinischen Oberliga eingreift. Gegner der Schützlinge von Trainer Ulli Meyer ist der VfL Bad Schwartau. Gegen diesen Gegner hat sich der VfL auch in den letzten so erfolgreichen Jahren nicht immer leicht getan.

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.1981

 

Sonntag, 20. September 1981

VfL Bad Schwartau – VfL Oldesloe 8:12

Weibliche A-Jugend bleibt ungeschlagen

(mth) … Die weibliche A-Jugend erwischte in Bad Schwartau einen außerordentlich guten Start und gingen schnell mit 1:0, 4:1 und 5:2 in Führung. Danach aber war dann für längere Zeit Sand im Getriebe beim amtierenden Landesmeister und da sich auch Torhüterin Martina Pusch nicht in Bestform befand, kamen die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 4:5 heran. Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Durststrecke für die Stormarnerinnen noch weiter fort.

 

Als der VfL Bad Schwartau dann aber sogar mit 6:5 in Führung gegangen war, wachten die Oldesloer Mädchen wieder auf. Anke Petersen, die nun das Tor hütete, gab der Abwehr neuen Halt und die entscheidenden Impulse gingen nun von Heinke Juds aus, die sich in eine tolle Form steigerte. Mit zwei Toren brachte sie ihre Mannschaft nun zunächst mit 7:6 in Führung, anschließend holte sie zwei Siebenmeter heraus, die Meike Schäfer sicher verwandelte und das vorentscheidende 10:7 erzielte sie wieder selbst. Danach ließen die Oldesloer Mädchen nichts mehr anbrennen und mit 12:8 brachten sie ihren zweiten Auswärtserfolg im zweiten Saisonspiel unter Dach und Fach.

 

Die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer hat nun schon wieder 4:0 Punkte und nimmt zur Zeit den dritten Tabellenplatz ein. Mit fünf Toren war Heinke Juds auch die herausragende Torschützin ihrer Mannschaft. Meike Schäfer (3), Katja Schoppenhauer (2), Kerstin Steffek und Kirstin Timm steuerten die restlichen Treffer bei. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Sonja Plath, Bettina Witten, Birte Höppner und Kirsten van der Heyden zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.9.1981

 

Sonnabend, 26. September 1981

Heimpremiere mehrerer VfL-Handballmannschaften

(mth) Die neue Handballsaison ist zwar schon gut einen Monat alt, die Mannschaften des VfL Oldesloe aber haben sich in eigener Halle – abgesehen von einigen wenigen Freundschafts- und Pokalspielen – bisher sehr rar gemacht. Nun ist das natürlich nicht geschehen, weil die VfL-Handballer etwa Angst vor ihren eigenen Zuschauern gehabt hätten, nur war die Stormarnhalle an den betreffenden Wochen halt stets anderweitig besetzt, so daß man bisher ausschließlich hat auswärts antreten müssen.

An diesem Wochenende ist nun die „handballarme“ Zeit in der Stormarner Kreisstadt endlich vorbei. … Erstmals stellen sich dabei in eigener Halle auch die Renommiermannschaften der erfolgreichen VfL-Abteilung in eigener Halle vor. Den Anfang macht am Sonnabend ab 16 Uhr die weibliche A-Jugend, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den alten Rivalen MTV Herzhorn trifft.

Für den VfL, der als amtierender Landesmeister sein Gesicht doch erheblich verändert hat – insgesamt acht Spielerinnen aus dem letztjährigen Aufgebot sind nicht mehr dabei, weil sie entweder in die Damenklasse (Andrea Güldenpfennig, Wiebke Rickert, Andrea Struppek und Susanne Paetz) gewechselt sind, den Verein verlassen (Anja Bünger) oder mit dem Handball-Sport Schluß gemacht haben (Deike Eumann, Heike Büttner und Martina Ivens), sechs andere (Sonja Plath, Bettina Witten, Kerstin Steffek und Birte Höppner aus der eigenen B-Jugend, Kirstin Timm vom SSV Großensee und Kirsten van der Heyden vom SV Todesfelde) sind dafür hinzugekommen – ist die Ausgangsposition für dieses erste Heimspiel eigentlich nicht besonders gut.

Kerstin van der Heyden und Kerstin Steffek stehen wegen Klassenreisen Trainer Ulli Meyer nicht zur Verfügung, Meike Schäfer fällt eventuell wegen Erkrankung aus und auch Kirstin Timm ist auf Klassenreise, wird aber vermutlich „eingeflogen“. Einer Verlegung des Spiels aber haben die Herzhornerinnen nicht zugestimmt.

Trotz der zahlreichen Handicaps aber geht der VfL optimistisch in die Partie. Die Mädchen haben in ihren bisherigen beiden Auswärtsspielen gut zu gefallen gewußt und man hat auch vor dem MTV Herzhorn, der seine Mannschaft gegenüber der letzten Saison ebenfalls erheblich hat verändern müssen, keine Angst. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.9.1981

 

Sonnabend, 26. September 1981

VfL Oldesloe wJA – MTV Herzhorn 13:10 (8:4)

Die A-Jugend blieb weiter ungeschlagen

(mth) … Die weibliche A-Jugend, die gegen den MTV Herzhorn wie angekündigt nicht in bester Besetzung antreten konnte – Kerstin van der Heyden und Kerstin Steffek fehlten wegen Klassenreisen –‚ erwischte in ihrem ersten Heimspiel in dieser Saison einen schlechten Start und lag nach fünf Minuten mit 0:2 im Rückstand. Dann aber drehte der VfL, der die Rückraumschützinnen der Gäste sehr schnell immer besser in den Griff bekam, mächtig auf und zog über 5:2 auf 6:3 davon. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung dann sogar auf 8:4 ausgebaut werden.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte der VfL weiterhin das Geschehen eindeutig bestimmen. 10:4, 11:5 und schließlich 13:6 lauteten die Zwischenstände, die den erneuten Sieg der Truppe von Trainer Ulli Meyer nie mehr in Gefahr gerieten ließen. In der Schlußphase ließ die Konzentration bei den Oldesloerinnen dann zwar ein wenig nach, so daß die Herzhornerinnen durch vier verwandelte Siebenmeter noch auf 10:13 herankommen konnten, aber eine Wende konnten sie dem Spiel natürlich nicht mehr geben.

Für den VfL, der mit 6:0 Punkten hinter Riemann Eutin nun schon wieder den zweiten Tabellenlatz in der schleswig-holsteinischen Oberliga einnimmt, waren Katja Schoppenhauer und Meike Schäfer mit je vier Treffern die erfolgreichsten Torwerferinnen. Heinke Juds, Bettina Witten (je 2) und Kirstin Timm, die für dieses Spiel eigens von einer Klassenreise aus Dänemark „eingeflogen“ wurden, erzielten die restlichen Treffer. Außerdem waren noch Anke Petersen, Martina Pusch, Sonja Plath und Birte Höppner mit von der Partie. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.9.1981

 

Freitag, 2. Oktober 1981

(mth) … Mit Ausnahme der weiblichen D-Jugend, die am Sonnabend um 14.50 Uhr beim VfL Geesthacht antreten muß, genießen auch an diesem Wochenende wieder alle Handballmannschaften des VfL Oldesloe, für die Punktspiele auf dem Programm stehen, Heimrecht. Die Stormarnhalle ist am Sonnabendnachmittag und am Sonntag deshalb mit Handballspielen auch wieder ausgebucht.

Die Renommiermannschaft des VfL, die weibliche A-Jugend, in den letzten vier Jahren Landesmeister, dazu noch zweimal Deutscher Meister und norddeutscher Vizemeister, schickt sich auch in diesem Jahr wieder an, in der schleswig-holsteinischen Oberliga eine gute Rolle zu spielen. Obwohl Trainer Ulli Meyer das Gesicht der Mannschaft hat reichlich verändern müssen, ist die Truppe nach drei Spielen noch ohne Punktverlust und liegt schon wieder im Vorderfeld der Tabelle.

Am Sonntag um 15 Uhr ist im zweiten Heimspiel der Saison nun der alte Rivale TSV Nord Harrislee Gegner der Oldesloer Mädchen. Spiele dieser beiden Mannschaften sind in der Vergangenheit immer außerordentlich reizvoll gewesen, so daß auch diesmal wieder mit einer spannenden Auseinandersetzung zu rechnen ist. Der VfL ist zuversichtlich, wie zumeist in den letzten Jahren, auch in diesem Spiel die Oberhand zu behalten und damit den Marsch an die Tabellenspitze fortzusetzen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.10.1981

 

Sonntag, 4. Oktober 1981

VfL Oldesloe wJA – TSV Nord Harrislee 8:12 (6:4)

(mth) … Einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden gab es am Wochenende für die drei „ranghöchsten“ Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe. … Für die Niederlage zeichnete ausgerechnet die weibliche A-Jugend verantwortlich, die gegen den alten Rivalen TSV Nord Harrislee mit 8:12 verlor, und damit ihre erste Heimniederlage seit Bestehen der schleswig-holsteinischen Oberliga bezog. …

 

Die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft der VfL-Handballabteilung schien auch gegen den TSV Nord Harrislee einem sicheren Sieg zuzusteuern. Die Mannschaft dominierte in der ersten Halbzeit eindeutig und führte auch beständig mit zwei Toren. Meike Schäfer und Kirsten van der Heyden hatten mit je drei Treffern den Löwenanteil am 6:4-Vorsprung der Oldesloer Mädchen.

Nach dem Seitenwechsel aber war der VfL dann kaum noch wieder zu erkennen. Ganze zwei Tore (Meike Schäfer und Heinke Juds) brachten die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer nun noch zustande, und das war gegen eine Harrisleer Mannschaft, die sich prächtig zu steigern wußte – allen voran die ausgezeichnete Torhüterin –‚ zu wenig. Am Ende gab es beim VfL dann auch entsprechend lange Gesichter, denn der Gast hatte mit 12:8 verdient gewonnen.

 

Ein Beinbruch aber ist diese Niederlage für die Oldesloer Mädchen dennoch nicht. Jede Serie geht schließlich einmal zu Ende und mit 6:2 Punkten hat die Mannschaft als Tabellenzweiter hinter Riemann Eutin (8:0) und vor Harrislee (5:5) in der schleswig-holsteinischen Oberliga noch immer eine gute Ausgangsbasis. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.10.1981

 

Sonntag, 11. Oktober 1981

(mth) … Nur ein schmales Programm hatten am letzten Wochenende die Handballmannschaften des VfL Oldesloe. Die Damen und die Herren waren in der zweiten Runde des Bezirkspokals beschäftigt und die weibliche A-Jugend nahm an einem Turnier in Groß Ellershausen (bei Göttingen) teil. … Die weibliche A-Jugend blieb bei dem Turnierungeschlagen und holte sich in überlegener Manier den Turniersieg. …

Bei dem Turnier in Groß Ellershausen trumpfte die diesmal von Ulli Münchow und Karl-Heinz Wriedt betreute Mannschaft gleich im ersten Vorrundenspiel gegen den Gastgeber mächtig auf und schuf mit einem 11:1-Erfolg die Grundlage für den späteren Vorrundensieg. Im nächsten Spiel aber bekamen die Oldesloerinnen dann aber erheblich mehr Widerstand entgegengesetzt. Der Gegner aus Bad Sooden war völlig gleichwertig und erkämpfte sich ein verdientes 5:5-Unentschieden, wobei sich die Oldesloerinnen sogar noch bei Torhüterin Anke Petersen bedanken mußten, die in der Schlußphase des Spiels einen Siebenmeter abwehrte.

Im letzten Vorrundenspiel gegen den SV Hedemünden dominierte der VfL dann aber wieder eindeutig und siegte überlegen mit 10:4. Spannend war dann wieder das Zwischenrundenspiel gegen Bad Karlshafen. Die Stormarnerinnen gingen zur Halbzeit mit 5:3 in Führung und nur mit äußerster Kraftanstrengung konnten sie diesen Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Schluß (9:7) behaupten. Im Endspiel war dann wieder die Mannschaft aus Bad Sooden Gegner des VfL. Diesmal hatten die Oldesloerinnen keine Mühe mehr mit dem Gegner und mit einem sicheren 12:6-Erfolg wurde der Turniersieg unter Dach und Fach gebracht.

Kirstin Timm, die 17 Tore für den VfL erzielte, wurde darüber hinaus noch als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Die weiteren Treffer für den VfL, der nur knapp neben dem Turniersieg auch den Gewinn des Fairneßpreises verfehlte, erzielten Kirsten van der Heyden (14), Birte Höppner (10). Sonja Plath (5) und Sigrid Winterberg.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.10.1981

 

Sonntag, 18. Oktober 1981

VfL Oldesloe wJA – TG Rangenberg 17:7

(mth) … Die weibliche A-Jugend des VfL nutzte das punktspielfreie Wochenende in der schleswig-holsteinischen Oberliga zu einem Freundschaftsspiel gegen den Bezirksligisten TG Rangenberg. Ohne sich groß anzustrengen kamen die Oldesloerinnen dabei zu einem 17:7-Erfolg. Die Tore für den VfL, der in dieser Begegnung auf seine Stammspielerinnen Katja Schoppenhauer und Kirsten van der Heyden verzichten mußte, erzielten Sonja Plath (4), Kerstin Steffek, Heinke Juds, Meike Schäfer (je 3), Kirstin Timm und Bettina Witten (je 2). Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Sigrid Winterberg und Gaby Wernecke zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.10.1981

 

Freitag, 30. Oktober 1981

Die VfL-Mädchen wollen die Spitze im Auge behalten

(mth) Bis auf die männliche A-Jugend haben sämtliche Handballmannschaften des VfL Oldesloe, die am Wochenende im Einsatz sind, Heimrecht.

Den Anfang macht am Sonnabend um 16 Uhr die weibliche A-Jugend, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den TSV Munkbrarup trifft. Die Gäste haben sich als Neuling in der neuen Spielklasse bislang ausgezeichnet zurechtgefunden und nehmen mit 4:2 Punkten zur Zeit den dritten Tabellenplatz ein. Für die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer wird das Spiel sicher ein harter Brocken, zumal die Mannschaft unbedingt zwei Punkte unter Dach und Fach bringen will, um Spitzenreiter Riemann Eutin (8:0 Punkte) weiterhin auf den Fersen bleiben zu können. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.10.1981

 

Sonnabend, 31. Oktober 1981

VfL Oldesloe wJA – TSV Munkbrarup 19:11 (10:5)

Die A-Jugend hält Anschluß …

(mth) Außerordentlich zufrieden konnte am Wochenende die Handballabteilung des VfL Oldesloe mit dem Abschneiden ihrer „Renommiermannschaften“ sein. Die weibliche A-Jugend zeigte in der schleswig-holsteinischen Oberliga Aufsteiger TSV Munkbrarup mit einem 19:11-Sieg ganz deutlich, wer „Herr im Hause“ ist. …

 

Die VfL-Mädchen hatten gegen ihre Gäste aus Munkbrarup zwar einen etwas nervösen Beginn, als dann aber Kirstin Timm in der vierten Minute mit dem 1:0 den Bann brach, gab es für die Oldesloerinnen kein Halten mehr. Über 5:1 und 8:3 war mit 10:5 schon bei Halbzeit ein klarer Vorsprung herausgeworfen worden, und auch im zweiten Durchgang ließ der VfL trotz gelegentlicher Ruhepausen nichts mehr anbrennen und siegte jederzeit ungefährdet.

 

Mit fünf Treffern war Heinke Juds erfolgreichste Werferin Ihrer Mannschaft. Bettina Witten, Kirstin Timm (je 4), Meike Schäfer(3), Birte Höppner, Sonja Plath und Kirsten van der Heyden steuerten die restlichen Tore bei. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen (je eine Halbzeit im Tor) und Kerstin Steffek zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.11.1981

 

Freitag, 6. November 1981

(mth) … Die weibliche A-Jugend tritt in der schleswig-holsteinischen Oberliga bei KSV Holstein Kiel an (Sonnabend 18 Uhr) und will unbedingt versuchen, mit einem Sieg An-schluß an Spitzenreiter Riemann Eutin zu halten. In der letzten Saison gab der VfL bei den Kielerinnen den einzigen Punkt in der ganzen Saison ab und ist natürlich entsprechend vorgewarnt, auch wenn die Kielerinnen offensichtlich nicht mehr die Stärke vergangener Jahre haben. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 6.11.1981

 

Sonnabend, 7. November 1981

Holstein Kiel – VfL Oldesloe wJA 8:10

(mth) … Die weibliche A-Jugend hielt mit einem allerdings knappen 10:8-Erfolg beim KSV Holstein Kiel Anschluß an die Tabellenspitze in der schleswig-holsteinischen Oberliga. …

Die weibliche A-Jugend tat sich, wie schon im letzten Jahr, als man mit einem 12:12-Unentschieden den einzigen Verlustpunkt in der ganzen Saison hinnehmen mußte, beim KSV Holstein Kiel recht schwer. Der VfL war zwar während des ganzen Spieles in Führung, es gelang ihm aber nie, dem Gegner entscheidend davonzuziehen. Aber der 10:8-Erfolg reichte den Oldesloer Mädchen schließlich ja auch, um Anschluß an Tabellenführer Riemann Eutin halten zu können.

Die Tore für den VfL, bei dem Steffi Bernecker vom SV Todesfelde erstmals mitwirken konnte, die eine Verstärkung für den Rückraum zu werden verspricht, erzielten Kirstin Timm (4), Heinke Juds (3), Bettina Witten (2) und Meike Schäfer. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Steffi Bernecker, Sonja Plath, Kerstin Steffek und Birte Höppner zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.11.1981

 

Dienstag, 17. November 1981

(mth) … Morgen, am Bußtag, ist von den VfL-Teams nur die weibliche A-Jugend im Einsatz, die sich an einem Turnier des TSV Bremervörde beteiligt, das sie seit 1975 schon viermal gewinnen konnte. Ob den Oldesloerinnen ein weiterer Sieg gelingen kann ist nicht sehr wahrscheinlich, denn neben der verletzten Katja Schoppenhauer werden auch Heinke Juds, Meike Schäfer und Kirsten van der Heyden nicht mit von der Partie sein, da sie, ebenso wie Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig zu einem Juniorinnen-Sichtungsturnier des Landesverbandes in Neustadt eingeladen wurden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.11.19081

 

Mittwoch, 18. November 1981

(mth) … Am Bußtag beteiligten sich die weibliche A-Jugend an einem stark besetzten Turnier in Bremervörde, wo sie nach Siegen über TSV Bremervörde (7:3) und TV Oyten (8:6) und Niederlagen gegen den Deutschen Vizemeister TuS Alstertal (6:11) und VfL Hameln (8:11) den dritten Platz belegte. Mit Meike Schäfer, Heinke Juds und Kirsten van der Heyden, die zusammen mit Andrea Güldenpfennig in einer Junioren-Bezirksauswahl mitmischten, fehlten dem VfL allerdings drei der wertvollsten Stammspielerinnen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.11.1981

 

Sonnabend, 21. November 1981

Viel Handball In der Stormarnhalle

(mth) In der Stormarnhalle kommt es am Wochenende zu zahlreichen Handballspielen mit Mannschaften des VfL Oldesloe. … Die weibliche A-Jugend möchte mit einem Sieg gegen den Oldenburger SV (Sonntag 14.45 Uhr) Anschluß an Spitzenreiter Riemann Eutin halten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.11.1981

 

Sonntag, 22. November 1981

VfL Oldesloe wJA – Oldenburger SV 16:9

(mth) … Meike Schäfer, Heinke Juds und Kirsten van der Heyden wirkten gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Oldenburg in einem Freundschaftsspiel in der Stormarnhalle nicht mit, dennoch gelang dem VfL, bei dem Katja Schoppenhauer nach zweimonatiger Verletzungspause wieder mitwirkte, ein klarer 16:9-Erfolg. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.11.1981

 

Freitag, 27. November 1981

A-Jugend will Revanche in Harrislee

BAD OLDESLOE (mth). … Die weibliche A-Jugend muß in der schleswig-holsteinischen Oberliga beim TSV Nord Harrislee antreten (Sonnabend 16.15 Uhr) und will alles daransetzen, um sich für die Hinspielniederlage in eigener Halle zu revanchieren und damit weiter Anschluß an Spitzenreiter Riemann Eutin halten. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.11.1981

 

Sonnabend, 28. November 1981

TSV Nord Harrislee – VfL Oldesloe wJA 8:9 (3:8)

Erfolgreiche Revanche stand lange auf des Messers Schneide

VfL-Mädchen siegten in Harrislee mit 9:8

(mth) Die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung hat in der schleswig-holsteinischen Oberliga erfolgreich Revanche für ihre bisher einzige Niederlage in dieser Saison genommen. Beim TSV Nord Harrislee, gegen den sie in eigener Halle mit 8:12 verloren hatten, siegten die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer denkbar knapp mit 9:8, nachdem sie zur Halbzeit schon mit 8:3 in Führung gelegen hatten.

Für die Oldesloer Mädchen lief es in der ersten Halbzeit ganz nach Wunsch. Trainer Ulli Meyer konnte erstmalig in dieser Saison alle zwölf zum Stamm der Mannschaft gehörenden Spielerinnen einsetzen, was zur Folge hatte, daß der VfL das Spiel fast nach Belieben beherrschte.

Über 2:0, 5:1 und 7:2 gingen die Stormarnerinnen mit 8:3 bis zum Seitenwechsel in Führung. wozu Kirstin Timm (3), Heinke Juds (2), Kerstin Steffek, Sonja Plath und Bettina Witten die Treffer beisteuerten. Damit schien für den VfL alles gelaufen, zumal Kerstin Steffek kurz nach dem Seitenwechsel den Vorsprung sogar auf 9:3 erhöhen konnte.

Aber dann sollte es doch noch einmal spannend werden. Als die Harrisleerinnen mit zwei Toren auf 5:9 herangekommen waren, ahnte noch niemand im Oldesloer Lager etwas Böses, und auch, daß Steffi Bernecker dann einen Siebenmeter verwarf, wurde noch nicht tragisch genommen.

Danach aber kam es für die VfL-Mädchen dann knüppeldick. Gleich drei Oldesloer Spielerinnen (Birte Höppner, Heinke Juds und Sonja Plath) wurden nun kurz hintereinander für zwei Minuten vorn Platz gestellt, wobei die VfL-Bank wenigstens mit zwei dieser Hinausstellungen haderte. In der Überzahl konnten die Gastgeberinnen durch zwei verwandelte Siebenmeter auf 7:9 verkürzen und fünf Minuten vor dem Abpfiff hieß es dann sogar durch ein Feldtor nur noch 8:9.

Der VfL hatte mit seinen eigenen Würfen nun kein Glück mehr – Kerstin van der Heyden traf allein dreimal das Holz des gegnerischen Tores – und in der dramatischen Schlußphase mußten dann Anke Petersen und Martina Pusch je noch einen Siebenmeter abwehren, um noch einen Punktverlust abzuwenden.

Außer den schon genannten Spielerinnen kamen beim VfL, der mit 12:2 Punkten hinter TS Riemann Eutin (12:0) weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der schleswig-holsteinischen Oberliga einnimmt, noch Katja Schoppenhauer und Meike Schäfer zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.12.1981

 

Sonnabend, 5. Dezember 1981

(mth) … 90 Minuten vor dieser Begegnung (Anm.: VfL Damen gegen TSV Breiholz im DHB-Pokal) trifft die weibliche A-Jugend des VfL in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den Tabellenletzten TSV Altenholz und sollte in der Lage sein, mit einem Sieg auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter TS Riemann Eutin zu bleiben. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.12.1981

 

Sonnabend, 5. Dezember 1981

VfL Oldesloe wJA – TSV Altenholz 15:5 (7:4)

(mth) … Einen sicheren Sieg verbuchte die weibliche A-Jugend des VfL gegen das Schlußlicht der schleswig-holsteinischen Oberliga TSV Altenholz. Die Oldesloerinnen, die mit nunmehr 14:2 Punkten hinter Spitzenreiter TS Riemann Eutin (14:0) weiterhin den zweiten Tabellenplatz einnehmen, gewannen mit 15:5 nachdem sie zur Halbzeit „nur“ mit 7:4 geführt hatten.

Der amtierende Landesmeister war mit dem Ziel in das Spiel gegangen, es den Eutiner Mädchen in etwa gleich zu tun, die den TV Altenholz mit 34:3 abgekanzelt hatten. Mit diesen Erwartungen hatte man sich offensichtlich aber ein wenig zu sehr unter Erfolgsdruck gesetzt, womit die jungen VfL-Mädchen offensichtlich nicht so ganz fertig wurden. So dauerte es bis zur achten Minute, ehe Heinke Juds das 1:0 für den VfL erzielte. Zuvor mußte Martina Pusch schon zwei Siebenmeter abwehren, um einen Rückstand für ihre Mannschaft zu verhindern.

Nach dem 7:4-HaIbzeitvorsprung bliesen die Oldesloerinnen im zweiten Durchgang dann zu einer Generaloffensive, erzielten acht Tore hintereinander und kamen so noch zum deut-liehen 15:5-Erfolg. Meike Schäfer (5) und Heinke Juds (4) hatten den größten Anteil an den Torerfolgen der Oldesloer Mädchen. …

STORMARNER TAGEBLLATT vom 9.12.1981

 

Freitag, 18. Dezember 1981

(mth) … Nach der Pause am letzten Wochenende greifen an diesem Wochenende auch die drei ranghöchsten Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe wieder in das Pflichtspielgeschehen ein.

Den Anfang macht am Sonnabend um 16 Uhr in der Stormarnhalle die weibliche A-Jugend. die den Tabellenvierten der schleswig-holsteinischen Oberliga, die Turnerschaft aus Kaltenkirchen, erwartet. Das Hinspiel in Kaltenkirchen konnten die Oldesloerinnen nur denkbar knapp mit 10:9 für sich entscheiden. Will die Truppe von Trainer Ulli Meyer. die zur Zeit mit 14:2 Punkten hinter TS Riemann Eutin (14:0) den zweiten Platz in der Tabelle belegt, den Anschluß an den Spitzenreiter nicht verlieren, muß dieses Spiel unbedingt gewonnen werden. Die Truppe um Heinke Juds und Meike Schäfer wird zur Verwirklichung dieses Vorhabens von vornherein konzentriert an diese Aufgabe herangehen müssen, um vor einer unangenehmen Überraschung sicher zu sein. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.12.1981

 

Sonnabend, 19. Dezember 1981

VfL Oldesloe wJA – Kaltenkirchener TS 14:6 (9:3)

Sieg für weibliche A-Jugend

(mth) Die weibliche A-Jugend blieb durch einen deutlichen 14:6-Erfolg über TS Kaltenkirchen auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter der schleswig-holsteinischen Oberliga, TS Riemann Eutin. …

 

Schnell entschieden war die Partie in der Oberliga der weiblichen A-Jugend zwischen dem VfL und TS Kaltenkirchen. Die Oldesloerinnen drehten gleich zu Spielbeginn mächtig auf und gingen mit 7:1 in Führung, womit eigentlich schon alles gelaufen war. Nach der 9:3-Pausenführung ließ der VfL es im zweiten Spielabschnitt dann wesentlich ruhiger angehen. Der sichere Erfolg aber geriet nie in Gefahr. Heinke Juds, Meike Schäfer (je 3), Sonja Plath, Kirstin Timm, Kerstin Steffek (je 2), Kirsten van der Heyden und Katja Schoppenhauer erzielten die Tore für die Oldesloerinnen, für die außerdem noch Martina Pusch, Anke Petersen, Bettina Witten und Steffi Bernecker zum Einsatz kamen.

 

Großen Anteil an der klaren Überlegenheit des VfL hatten Kirstin Timm und Steffi Bernecker, die mit viel Erfolg die gefährlichste Kaltenkirchener Werferin kurz deckten. In der Tabelle nimmt der VfL mit 16:2 Punkten weiterhin den zweiten Platz hinter TS Riemann Eutin (16:0) ein. Nur diese beiden Mannschaften, die sich schon ein gutes Stück vom Feld abgesetzt haben, können noch als Anwärter auf den Gewinn des Landesmeistertitels angesehen werden. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.12.1981

 

Freitag, 8. Januar 1981

Spitzenreiter Riemann Eutin prüft die VfL-Mädchen

Vorentscheidung im Meisterschaftskampf

(mth) Alle Handballmannschaften des VfL Oldesloe, die am Wochenende im Einsatz sind, haben Heimrecht in der Stormarnhalle. Das wichtigste Spiel aus Sicht der Oldesloer findet dabei am Sonnabend um 16 Uhr statt, wenn in der schleswig-holsteinischen Oberliga der Landesmeister der letzten vier Jahre den derzeitigen Tabellenführer Riemann Eutin empfängt.

Die Ostholsteinerinnen sind nach acht Spielen in dieser Saison noch immer ohne jeden Punktverlust und führen dabei mit zwei Punkten Vorsprung – nach Minuspunkten gerechnet – vor den Oldesloer Mädchen. Nur diese beiden Teams kommen für den Landesmeistertitel noch in Frage, denn der Tabellendritte (TSV Munkbrarup) hat schon sechs beziehungsweise acht Minuspunkte mehr auf seinem Konto als die beiden führenden Mannschaften.

Die Truppe von Trainer Ulli Meyer geht sicherlich nicht als Favorit in das Spitzentreffen. Die Eutinerinnen, die fast die gleiche Besetzung wie im Vorjahr aufbieten können, während beim VfL nur noch fünf Spielerinnen der letztjährigen Meistermannschaft mit von der Partie sind, haben im bisherigen Verlauf der Saison eine Reihe von Rekordergebnissen erzielt (unter anderem 33:4 gegen TSV Altenholz) und sind im Gegensatz zu den Oldesloerinnen noch nie in Gefahr geraten, einen Punkt abzugeben.

Aber der VfL gibt dieses Spitzenspiel natürlich nicht kampflos verloren. Die Mannschaft um die Landesauswahlspielerinnen Martina Pusch, Meike Schäfer und Heinke Juds will sich so teuer wie irgend möglich verkaufen und baut auch eine wenig auf die Unterstützung durch das eigene Publikum. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.1.1982

 

Sonnabend, 9. Januar 1982

VfL Oldesloe wJA – Riemann Eutin 11:13 (4:6)

Die Mädchen verloren nach großem Kampf

(mth) Lange Gesichter gab es am Wochenende in der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Mit der weiblichen A-Jugend und der Damenmannschaft hatten die beiden im Einsatz befindlichen „Renommiermannschaften“ des VfL Niederlagen einstecken müssen. Dabei kam die 11:13-Niederlage für die A-Jugend Riemann Eutin nicht unerwartet, und die VfL-Mädchen haben sich nach dem großen Kampf, den sie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der schleswig-holsteinischen Oberliga lieferten, auch keinerlei Vorwürfe zu machen.

 

Als Spitzenspiel der schleswig-holsteinischen Oberliga der weiblichen A-Jugend angepfiffen wurde, war die Stormarnhalle mit rund 300 Zuschauern so gut wie noch nie in dieser Saison besetzt. Und die Erwartungen auf ein spannendes Handballspiel zwischen den beiden einzig noch verbliebenen Anwärtern auf die Landesmeisterschaft wurden nicht betrogen.

Auf guten Handball allerdings mußte man geraume Zeit warten, denn beide Mannschaften begannen die Partie außerordentlich nervös und leisteten sich viele Abspielfehler und unüberlegte Torwürfe. Den Oldesloer Mädchen gelang es dabei nie, in Führung zu gehen. Stets mußten sie in der ersten Halbzeit einem Rückstand hinterher laufen und nur zweimal (1:1 und 3:3) gelang ihnen der Gleichstand. Hauptursache dafür war eine unerklärliche Siebenmeterschwäche, denn Meike Schäfer, Kirstin Timm und Bettina Witten konnten bis zum Seitenwechsel gleich drei Strafwürfe nicht verwandeln. Ein wenig Pech kam auch noch hinzu, denn ein Pfostenwurf von Kirstin Timm, ein Lattenabpraller von Heinke Juds und der Siebenmeter von Bettina Witten, der vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte, hätten leicht auch den Weg ins Tor finden können. Auf der anderen Seite gab es in der Oldesloer Deckung auf der rechten Seite eine empfindliche Lücke, in die die cleveren Eutiner Mädchen immer wieder hineinstießen.

 

Aber der VfL gab sich trotz dieses Rückstandes zur Pause noch keineswegs geschlagen. Die Mannschaft hatte zwar kurz nach dem Seitenwechsel noch das 4:7 hinzunehmen, und mußte auch noch den Ausfall der flinken Bettina Witten, die verletzt ausschied, verkraften, sie fightete aber entschlossen zurück und hatte Mitte der zweiten Halbzeit bei 8:8 wieder gleichgezogen. Wäre der VfL gegen die nun wieder nervös werdenden Gäste zu diesem Zeitpunkt endlich einmal in Führung gegangen, hätte man das Spiel vielleicht gänzlich an sich reißen können.

Aber eine Führung blieb den Stormarnerinnen versagt. Statt dessen erzielten die Eutinerinnen nun vier Treffer in Serie und beim Spielstand von 8:12 war die Partie natürlich endgültig zu ihren Gunsten gelaufen. Die Oldesloerinnen steckten zwar mit bewundernswertem Kampfgeist nie auf, aber zu mehr als einer Resultatsverbesserung reichte es gegen die einen Tick besseren Gäste nicht mehr. Die Tore für den VfL, bei dem Torhüterin Martina Pusch herausragte, erzielten Heinke Juds (2), Katja Schoppenhauer (3), Kerstin van der Heyden (2), Stefanie Bernecker (2), Meike Schäfer und Kirstin Timm. Außerdem kamen noch Bettina Witten, Sonja Plath und Birte Höppner zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.1.1982

 

Freitag, 15. Januar 1982

(mth) … Alle anderen VfL-Handballmannschaften, die am Wochenende noch im Einsatz sind, müssen ihre Spiele auswärts austragen. Darunter auch die weibliche A-Jugend, für die in der schleswig-holsteinischen Oberliga nach der Niederlage am letzten Wochenende gegen Spitzenreiter Riemann Eutin der Meisterschaftszug sicherlich abgefahren ist, die mit einem Sieg beim Tabellendritten TSV Munkbrarup (Sonnabend 16.30 Uhr) aber ihren zweiten Platz untermauern will. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.1.1982

 

Sonnabend, 16. Januar 1982

TSV Munkbrarup – VfL Oldesloe wJA 7:11 (6:4)

VfL-A-Jugend behielt den zweiten Platz

(mth) Außer der Damenmannschaft, die sich im Pokalspiel gegen den Regionalligisten TSV Nord Harrislee so großartig schlug, mußten alle anderen Handballmannschaften des VfL Oldesloe am Wochenende auswärts antreten. Dabei kam in der schleswig-holsteinischen Oberliga die weibliche A-Jugend nach einem 4:6-Halbzeitrückstand beim Tabellendritten TSV Munkbrarup zu einem 11:7-Erfolg, mit dem der zweite Tabellenplatz hinter TS Riemann Eutin behauptet wurde. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.1.1982

 

Donnerstag, 4. Februar 1982

(mth) … Außer den Damen sind am Wochenende auch sonst fast alle VfL-Handballmannschaften im Punktspieleinsatz. Die weibliche A-Jugend trifft dabei in der schleswig-holsteinischen Oberliga am Sonnabend um 16 Uhr auf den alten Rivalen VfL Bad Schwartau. Die VfL-Mädchen wollen alles daransetzen, um mit einem Erfolg über den Tabellenvierten aus der Marmeladenstadt den zweiten Platz hinter dem souveränen Spitzenreiter TS Riemann Eutin zu verteidigen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 4.2.1982

 

Sonnabend, 6. Februar 1982

VfL Oldesloe wJA – VfL Bad Schwartau 18:10 (10:7)

(mth) … In der schleswig-holsteinischen Oberliga der weiblichen A-Jugend schlug der VfL Oldesloe den alten Rivalen VfL Bad Schwartau unerwartet sicher mit 18:10 und sollte nun die Vizemeisterschaft hinter dem souveränen Tabellenführer TS Riemann Eutin sicher in der Tasche haben. …

Die weibliche A-Jugend des VfL ließ sich in der Begegnung gegen den VfL Bad Schwartau die vorangegangene dreiwöchige Spielpause nicht anmerken. Die Mannschaft ging schnell mit 2:0 in Führung und behauptete diesen Vorsprung ganz sicher bis zum Halbzeitstand von 10:7. Im zweiten Spielabschnitt drehten die jungen Oldesloer Mädchen dann aber erst richtig auf und erhöhten in prächtiger Spiellaune den Vorsprung fast nach Beliehen. Der Gegner aus Bad Schwartau hatte nun kaum noch etwas entgegenzusetzen und mußte die klare Überlegenheit des VfL anerkennen.

Erfolgreichste Werferinnen der Oldesloerinnen waren mit je vier Treffern Meike Schäfer und Kirsten van der Heyden. Bettina Witten (3), Kirstin Timm (2), Kerstin Steffek, Steffi Bernecker, Katja Schoppenhauer, Birte Höppner und Heinke Juds warfen die restlichen Tore. Außerdem kamen noch die beiden Torhüterinnen Martina Pusch und Anke Petersen je eine Halbzeit zum Einsatz.

Die Oldesloer Mädchen schraubten ihr Punktekonto damit auf 20:4. Spitzenreiter TS Riemann Eutin ist noch ohne jeden Punktverlust und hat 24:0 Zähler. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.2.1982

 

Donnerstag, 11. Februar 1982

(mth) … In der schleswig-holsteinischen Oberliga der weiblichen A-Jugend sollte der VfL, der am letzten Wochenende nach langer Spielpause beim glatten 18:10-Erfolg über den VfL Bad Schwartau zu gefallen wußte, seinen zweiten Platz auch beim MTV Herzhorn behaupten können. Die Herzhorner Mädchen, die in den beiden letzten Jahren zu den härtesten Rivalen des VfL im Ringen um den Landesmeistertitel zählten, haben durch den Wechsel von Jugendnationalspielerin Kerstin Jönßon in die Damenmannschaft erheblich an Schlagkraft verloren und belegen zur Zeit nur den vorletzten Platz. Das Spiel in Herzhorn beginnt am Sonnabend um 18 Uhr. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.2.1982

 

Sonnabend, 13. Februar 1982

MTV Herzhorn – VfL Oldesloe wJA 12:10

(mth) … Aus der Reihe tanzte die weibliche A-Jugend des VfL, die beim Tabellenvorletzten, MTV Herzhorn, eine etwas überraschende 10:12-Niederlage bezog. Der zweite Platz der Oldesloerinnen in der schleswig-holsteinischen Oberliga ist dadurch aber noch nicht in Gefahr geraten. …

 

Die weibliche A-Jugend des VfL zeigte sich in Herzhorn nicht von ihrer besten Seite. Sie ging gegen den MTV nur einmal beim 1:0 in Führung durch Kirstin Timm in Führung und rannte sonst beständig einem Vorsprung des Gegners hinterher. Durch Zwischenspurts kam der VfL zwar immer wieder dicht an den Gegner heran, aber letztendlich konnte nach vielen vergebenen Torchancen eine 10:12-Niederlage doch nicht verhindert werden. Die Tore für die Stormarner Mädchen warfen Kirsten van der Heyden (5), Kirstin Timm, Maike Schäfer (je 2) und Katja Schoppenhauer. Außerdem kamen noch Anke Petersen, Martina Pusch, Stefanie Bernecker, Birte Höppner, Bettina Witten und Heinke Juds zum Einsatz. Auf die verletzten Sonja Plath und Kerstin Steffek mußte Trainer Ulli Meyer in dieser Partie verzichten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.2.1982

 

Mittwoch, 3. März 1982

Internationale Freundschaftsspiele

(mth) Internationale Gäste haben heute zwei Handballmannschaften des VfL Oldesloe in der Stormarnhalle. Die weibliche A-Jugend (18 Uhr) und die weibliche B-Jugend (19 Uhr) messen heute ihre Kräfte mit Mannschaften des befreundeten Sportclubs aus Borlänge in Schweden. Für die A-Jugend-Oberliga-Mannschaft von Trainer Ulli Meyer sicherlich eine willkommene Abwechslung, denn im Punktspielbetrieb gibt es gerade eine mehrwöchige Pause, und für die weibliche B-Jugend, am letzten Wochenende gerade wieder überlegen Kreismeister geworden, soll dieses internationale Freundschaftsspiel als Aufgalopp für die in zehn Tagen beginnenden Bezirksmeisterschaften gelten.

STORMARNER TAGEBLÖATT vom 3.3.1982

 

Mittwoch, 3. März 1982

VfL Oldesloe wJA – Borlänge 17:15

(mth) … Die weibliche Jugend A und die weibliche Jugend B des VfL trugen in der Stormarnhalle internationale Freundschaftsspiele gegen die befreundeten Mannschaften aus Borlänge (Schweden) aus. Die Oldesloerinnen siegten dabei bei der A-Jugend knapp mit 17:15, während die B-Jugend klar mit 14:9 die Oberhand behielt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.3.1982

 

Freitag, 5. März 1982

(mth) … Die weibliche A-Jugend trifft nach langer Spielpause am Sonntag um 18.15 Uhr auswärts auf TS Bad Bramstedt. Die Oldesloerinnen haben gegen diesen Gegner in dieser Saison noch nicht gespielt. Wollen die Stormarnerinnen ihren zweiten Platz in der schleswig-holsteinischen Oberliga hinter Riemann Eutin nicht gefährden, müssen sie dieses Spiel unbedingt gewinnen. Aber Vorsicht ist geboten, denn der Tabellensiebente kämpft verzweifelt gegen den Abstieg.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.3.1982

 

Sonntag, 7. März 1982

Bramstedter TS – VfL Oldesloe wJA 8:13 (1:9)

(mth) … Ähnlich wie die Oldesloer Damen machte auch die weibliche A-Jugend bei ihrem Sieg in Bad Bramstedt schon in der ersten Halbzeit alles klar. Die diesmal von Ulli Münchow betreute Mannschaft führte schon zum Seitenwechsel mit 9:1 und konnte den Vorsprung sogar auf 11:1 ausbauen. Kirstin Timm hatte mit sechs Toren entscheidenden Anteil an dem sicheren 13:8-Erfolg.

Meike Schäfer, Kerstin Steffek, Kirsten van der Heyden, Sonja Plath, Bettina Witten und Heinke Juds erzielten die restlichen Treffer. Außerdem kamen noch Anke Petersen, Martina Pusch, Birte Höppner, Katja Schoppenhauer und Stefanie Bernecker zum Einsatz. Mit Meike Schäfer und Katja Schoppenhauer hatte der VfL gegen die überharten Bramstedterinnen leider zwei verletzte Spielerinnen zu beklagen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.3.1982

 

Freitag, 12. März 1982

(mth) … In guter Form präsentierte sich am letzten Wochenende die weibliche A-Jugend, für die es gilt, den zweiten Tabellenplatz in der schleswig-holsteinischen Oberliga zu verteidigen. Sie tritt am Sonntag um 11 Uhr beim TSV Altenholz an und gilt für diese Begegnung als Favorit. Der souveräne Tabellenführer in der Oberliga, TS Riemann Eutin, ist von den Oldesloerinnen zwar wohl nicht mehr einzuholen, aber ein Vizemeistertitel ist nach vier Landesmeisterschaften hintereinander ja auch ein stolzer Erfolg. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.3.1982

 

Sonntag, 14. März 1982

TSV Altenholz – VfL Oldesloe wJA 8:18

Erfolg für die Mädchen

(mth) … Die weibliche A-Jugend verteidigte ihren zweiten Platz in der schleswig-holsteinischen Oberliga hinter dem als Meister nun feststehenden TS Riemann Eutin durch einen 18:8-Erfolg beim TSV Altenholz. …

Die weibliche A-Jugend des VfL hatte auch ohne Torhüterin Martina Pusch, Katja Schoppenhauer (beide verletzt) beim als Absteiger schon feststehenden TSV Altenholz keine Mühe, um zu einem sicheren 18:8-Erfolg zu kommen. Den Oldesloer Mädchen, für die Kirstin Timm (5), Steffi Bernecker, Sonja Plath (je 3). Bettina Witten, Meike Schäfer, Kerstin Steffek (je 2) und Kirsten van der Heyden die Tore erzielten, brauchen nun aus den letzten drei Saisonspielen nur noch einen Punkt, um hinter Meister TS Riemann Eutin den Vizelandesmeistertitel endgültig unter Dach und Fach zu bringen. In Altenholz kamen außerdem noch Anke Petersen, Birte Höppner und Heinke Juds zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.3.1982

 

Freitag, 19. März 1982

Ganz wichtige Aufgaben für das VfL-Mädchenteam

(mth) … In die Dr. Heinrich-Vogler-Halle verlegt wurde das Spiel der weiblichen Oberliga-Vertretung der A-Jugend des VfL gegen TS Bad Bramstedt (Spielbeginn Sonntag 11.15 Uhr). Die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer will sich in diesem Spiel den einen noch notwendigen Punkt zur endgültigen Sicherung des Vizelandesmeistertitels sichern.

Bereits heute um 20.30 Uhr müssen die Oldesloer Mädchen bei ihrem Nachfolger TS Riemann Eutin als Landesmeister antreten. Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Ostholsteinerinnen müssen für dieses Spitzenspiel, in dem es allerdings um nichts mehr geht, da Riemann als Landesmeister schon feststeht, als Favorit angesehen werden, aber die Oldesloerinnen haben sich vorgenommen, ihrem Nachfolger – in den letzten vier Jahren war stets der VfL Oldesloe Landesmeister der weiblichen A-Jugend – einen großen Kampf zu liefern. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.3.1982

 

Freitag, 19. März 1982

Riemann Eutin – VfL Oldesloe wJA 14:10 (7:7)

(mth) … Die Oldesloer Truppe kassierte beim neuen Meister Riemann Eutin eine 10:14-Niederlage. Bis zur Halbzeit (7:7) hielten die Oldesloerinnen ausgezeichnet mit, gingen nach dem Seitenwechsel gegen einen an diesem Tag keineswegs unschlagbaren Meister sogar mit 9:8 in Führung, aber als sich dann technische Fehler häuften, konterten die Ostholsteinerinnen und kamen noch zu einem standesgemäßen Erfolg. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.1982

 

Sonntag, 21. März 1982

Bramstedter TS – VfL Oldesloe wJA 21:8

Die VfL-Mädchen holten den Vizemeistertitel

(mth) Die weibliche A-Jugend der Handballabteilung des VfL Oldesloe, die in den letzten vier Jahren die schleswig-holsteinische Landesmeisterschaft errang, konnte auch in dieser Saison einen großen Erfolg verbuchen. Hinter TS Riemann Eutin, der in diesem Jahr die überlegene Mannschaft stellte, belegte die Truppe von Trainer Ulli Meyer den zweiten Platz und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft.

Die letzten dafür noch nötigen Punkte holte sich die Mannschaft am einem sicheren 21:8-Erfolg über TS Bad Bramstedt. Die Bramstedterinnen konnten in dieser Partien nur in den ersten Minuten mithalten, dann aber demontierten die Oldesloerinnen die gegnerische Abwehr nach Belieben und gerieten nie in Gefahr. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.1982

 

Freitag, 26. März 1982

(mth) … Ohne Bedeutung sind die letzten Spiele der weiblichen A-Jugend. … Die weibliche A-Jugend hat hinter dem neuen Meister TS Riemann Eutin die Vizemeisterschaft schon sicher, möchte die Saison gegen Holstein Kiel (Sonnabend 16 Uhr in der Stormarnhalle) aber natürlich mit einem Sieg beenden. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.3.1982

 

Sonnabend, 27. März 1982

VfL Oldesloe wJA – Holstein Kiel 12:12

(mth) … Ohne Belang waren die Niederlage der Damen (12:15 bei VfB Lübeck) und das Remis der weiblichen A-Jugend (12:12 gegen Holstein Kiel). Bezirksmeistertitel (Damen) und Vizelandesmeisterschaft (A-Jugend) gerieten durch diese Punktverluste in den letzten Saisonspielen nicht in Gefahr. …

Für die weibliche A-Jugend des VfL begann das letzte Saisonspiel in der schleswig-holsteinischen Oberliga recht verheißungsvoll, denn gegen Holstein Kiel führten die Oldesloerinnen schnell mit 6:3. Dann aber riß der Faden und die Gäste aus der Landeshauptstadt kamen noch zu einem verdienten 12:12-Unentschieden, wobei ihr Ausgleichstreffer Sekunden vor dem Abpfiff fiel. Kirstin Timm (6), Kirsten van der Heyden (3), Meike Schäfer (2) und Katja Schoppenhauer warfen in diesem Spiel die Tore für den VfL. Außerdem kamen noch die Torhüterinnen Martina Pusch und Anke Petersen, Kerstin Steffek, Sonja Plath, Birte Höppne und Bettina Witten zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.3.1982

 

Mittwoch, 7. April 1982

VfL-Handballjugend gewann Vergleichskämpfe

(st) Kreisauswahlmannschaften aus Göttingen der weiblichen C-, B- und A-Jugend weilten am letzten Wochenende in Stormarn und Trainer Ulli Meyer von der Handballabteilung organisierte kurzfristig Vergleichskämpfe der Niedersachsen gegen entsprechende VfL-Mannschaften. Dabei konnten die Oldesloer alle drei Spiele für sich entscheiden. Nur knapp mit 8:6 behielt dabei die VfL-C-Jugend die Oberhand. Mit 21:15 machte es die B-Jugend da schon etwas deutlicher und glatt mit 18:9 siegte schließlich die Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend, die ihrem Gegner vor allem konditionell klar überlegen war.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.4.1982

 

Freitag, 16. April 1982

(mth) … Die weibliche A-Jugend des VfL unternahm über die Osterfeiertage eine ausgedehnte Tournee, auf der sie in Hamburg beim SC Hansa 10/11 und in Everswinkel (bei Münster) jeweils zweite Plätze auf gutbesetzten Turnieren belegte und zum Abschluß noch ein Freundschaftsspiel beim SC Langenhagen mit 13:11 gewann.

STORMARNER TAGEBLLATT vom 16.4.1982

 

Freitag, 30. April 1982

VfL-A-Jugend wurde Zweiter

(st) Die weibliche Handball-A-Jugend des VfL Oldesloe besuchte am letzten Wochenende ein Turnier des SC Union Hamburg 03 und kam dabei auf den zweiten Platz. Die von Horst Leihe und Ulli Meyer betreute Mannschaft präsentierte sich dabei in der Formation, die im nächsten Jahr die Punktspiele in der schleswig-holsteinischen Oberliga aufnehmen wird, verzichtete also auf die Spielerinnen, die in der neuen Saison in die Damenklasse überwechseln. Durch Siege über VfL Stade (3:1), TSV Niendorf (7:4) und Wandsbek 72 (4:3) und ein Remis (2:2) gegen den SC Norderstedt qualifizierten sich die Oldesloerinnen für das Endspiel. Gegen Gastgeber Union Hamburg hatte die junge Oldesloer Truppe dann aber keine Kraft mehr und verlor das Finale glatt mit 2:10.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.4.1982

 

Sonnabend, 5. Juni 1982

Wachablösung ist erfolgt

Horst Leihe formt die neue A-Jugend-Mannschaft

(mth) Die Oberliga-Mannschaft der weiblichen A-Jugend der Handballabteilung des VfL Oldesloe, die in den letzten Jahren so viele Erfolge einheimsen konnte – sie wurde unter anderem zweimal Deutscher Meister und viermal Landesmeister und schnitt auch in diesem Jahr mit der Vizelandesmeisterschaft hervorragend ab –‚ ist inzwischen für die kommende Saison neu formiert worden.

Gravierende Wechsel hat es dabei nicht nur beim Spielerstamm – es scheiden unter anderem Meike Schäfer, Heinke Juds, Katja Schoppenhauer, Martina Pusch und Anke Peter-sen aus – gegeben, auch in der Mannschaftsführung hat es einen Wachwechsel gegeben. Ulli Meyer, mit dessen Arbeit die vielen Erfolge untrennbar verbunden sind und der in der abgelaufenen Saison die Doppelbelastung auf sich nahm, die Damen und die weibliche A-Jugend zu trainieren und zu betreuen, wird sich in Zukunft ganz auf die Damen, die ja bekanntlich den Aufstieg in die schleswig-holsteinische Oberliga schaffte, konzentrieren. Sein Nachfolger bei der weiblichen A-Jugend ist der Rümpeler Horst Leihe.

Trotz der vielen Abgänge in die Damenmannschaft kann auch er sich auf eine spielstarke Truppe stützen, die im wesentlichen mit der Mannschaft identisch ist, die im letzten Jahr Landesmeister der B-Jugend wurde und in diesem Jahr ungeschlagen Kreismeister wurde, beim Versuch, die Bezirksmeisterschaft erfolgreich zu verteidigen, allerdings scheiterte.

Die neuformierte Truppe hat inzwischen ihre ersten Tests bereits hinter sich. In einem Freundschaftsspiel gelang gegen den TSV Kroog in der vorletzten Woche ein knapper 16:15-Sieg. Susanne Pommerening (7), Eike Fröhlich (3), Kirstin Timm, Bettina Kreidenberg (je 2), Bettina Witten und Birte Höppner erzielten dabei die Tore für den VfL, der auf Stefanie Bernecker in dieser Partie verzichten mußte.

Sie war bei einem großen Turnier über Pfingsten in Berlin-Tempelhof aber wieder mit von der Partie und trug wesentlich mit neun Toren zu einem ausgezeichneten dritten Platz gegen starke Konkurrenz bei. Die VfL-Truppe blieb in diesem Turnier ungeschlagen, hatte aber das Pech, im Halbfinale gegen eine Kreisauswahl aus Harburg nach unentschiedenem Spielausgang ein Siebenmeterwerfen mit 9:10 zu verlieren.

Außer Stefanie Bernecker waren für den VfL in Berlin noch Kirstin Timm (12), Bettina Kreidenberg, Susanne Pommerening (je 6), Bettina Witten (3), Eike Fröhlich (2) und Birte Höppner erfolgreich. Im Tor konnte sich Britta Börner unter anderem durch drei gehaltene Siebenmeter auszeichnen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.6.1982

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