1984/85  - VfL Oldesloe Handball -  Weibliche Jugend A

 

Mittwoch, 23. Januar 1985

VfL Bad Schwartau – VfL Oldesloe wJA 20:16 (9:7)

(mth) Für die Mädchen des VfL Oldesloe sieht es nach dieser Niederlage in der Nachholbegegnung dieser Woche böse aus. Die Truppe von Trainer Horst Leihe belegt mit 9:15 Punkten zur Zeit einen Abstiegsplatz und wird es in der derzeitigen Form schwer haben, diesen noch einmal zu verlassen.

In Bad Schwartau sah es für die Oldesloerinnen in der ersten Halbzeit lange sehr gut aus. Du Mannschaft führte mit 3:1, 4:2, 6:4 und 7:5 und schien das Spiel zu beherrschen, obwohl Stefanie Bernecker ständig kurz gedeckt wurde und so ihrem Team kaum Impulse geben konnte. Als die Schwartauerinnen dann Trotz Unterzahl auf 7:7 ausgleichen konnten, kippte das Spiel um.

Noch vor der Pause gingen die Gastgeberinnen mit 9:7 Führung und als bei einem Rückstand von 12:14 Stefanie Bernecker einen Siebenmeter Mitte der zweiten Halbzeit verwarf, war die Entscheidung gefallen. Die Oldesloer Mädchen leisteten sich nun ungewöhnlich viele technische Fehler, so daß Bad Schwartau den Vorsprung bis zum Spielende noch auf 20:16 ausbauen konnte.

Die Tore für den VfL erzielten: Dörte Knickrehni (6), Martina Gliewe (4), Marion Leihe (3), Stefanie Bernecker (2) und Bettina Kreidenberg. Außerdem kamen noch die Torhüterrinnen Antje Pannicke und Doris Ohlhöft sowie Anja Danger, Susanne Schwarz, Anja Gerth, Kerstin Brunthaler und Beate Lienau zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.1.1985

 

Freitag, 1. Februar 1985

(mth) … Durch eine ganze Reihe von Niederlagen in Folge – verbunden mit wenig überzeugenden Leistungen – ist die weibliche A-Jugendmannschaft des VfL inzwischen erheblich in Abstiegsnot geraten. Die Truppe von Trainer Horst Leihe ist zwar noch Tabellensiebenter, hat aber schon mehr Minuspunkte auf dem Konto als die beiden nächstplacierten Mannschaften. Eine davon, TSV Tarp, ist am Sonnabend um 16 45 Uhr Gast in der Stormarnhalle. Dieses Spiel dürfen die Stormarner Mädchen unter keinen Umständen verlieren, sonst droht in der Tat der Abstieg aus der höchsten schleswig-holsteinischen Liga, der der VfL ja seit ihrer Gründung angehört.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.2.1985

 

Sonnabend, 2. Februar 1985

VfL Oldesloe wJA – TSV Tarp 21:13 (8:5)

Luft im Abstiegskampf für die Mädchen des VfL

(mth) … Die weibliche A-Jugend des VfL Oldesloe verschaffte sich mit einem 21:13-Erfolg über den TSV Tarp ein wenig Luft im Abstiegskampf in der schleswig-holsteinischen Oberliga.

So deutlich, wie es das Endergebnis aussagt, war der Sieg für die Oldesloerinnen, die statt des in Urlaub befindlichen Horst Leihe zur Zeit von Ulli Münchow trainiert und betreut werden, lange Zeit nicht. Die Gäste führten in der Anfangsphase mehrfach und erst beim 5:4 Mitte der ersten Halbzeit übernahm der VfL, bei dem sie Stefanie Bernecker über das ganze Spiel einer kurzen Deckung „erfreute“, das Kommando.

Bis auf 8:5 konnte der VfL bis zur Halbzeit davon ziehen, was nicht zuletzt ein Verdienst von Torhüterin Doris Ohlhöft war, die kurz vor der Pause sogar einen Siebenmeter parieren konnte. Als nach dem Wechsel dann neben Stefanie Bernecker auch noch Martina Gliewe in Manndeckung genommen wurde, geriet der VfL noch einmal in Schwierigkeiten. Bis auf 8:9 kamen die Gäste heran.

Für die endgültige Entscheidung zugunsten des VfL sorgte dann hauptsächlich Dörte Knickrehm, die nicht nur fünf Siebenmeter verwandelte, sondern auch in der ungewohnten Rückraumposition, in die sie Münchow nach der engen Deckung seiner sonstigen Rückraumspielerinnen nahm, glänzte. Die Tarperinnen resignierten schließlich und so kam der VfL noch zu einem überaus sicheren Sieg, der in vorerst von einigen Abstiegssorgen befreit. Die Tore für den VfL erzielten: Dörte Knickrehm (7/5), Stefanie Bernecker, Martina Gliewe, Marion Leihe (je 4), Kerstin Brunthaler (2).

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.2.1985

 

Freitag, 15. Februar 1985

(mth) … Einen Punktgewinn kann man von der dritten VfL-Handballmannschaft, die außerhalb der Kreisgrenzen spielt, der weiblichen A-Jugend, nicht erwarten. Sie muß am Sonntag um 14 Uhr beim amtierenden und mutmaßlich auch neuen Landesmeister Holstein Kiel antreten. Da ist die Stormarner Truppe, die auch in dieser Partie von Ulli Münchow gecoacht wird, natürlich nur krasser Außenseiter. Aber unverwundbar sind auch die Kielerinnen nicht, wie kürzlich TSB Flensburg. einer der Mitbewerber des VfL im Kampf um den Klassenerhalt, deutlich machte Vielleicht gelingt ja auch dem VfL dort eine Sensation.

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.2.1985

 

Sonntag, 17. Februar 1985

Holstein Kiel – VfL Oldesloe wJA 34:14 (16:7)

(mth) Die Oldesloerinnen konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Es fehlte Torhüterin Doris Ohlhöft und einige der Spielerinnen waren noch von einer Grippe geschwächt. Trotzdem fuhr man guten Mutes zum Tabellenführer nach Kiel.

Die Kielerinnen ergriffen gleich zu Beginn die Initiative und lagen mit 3:0 in Führung, ehe Stefanie Bernecker zum 3:1 verkürzen konnte, Durch Fehler in der Deckung, Abspiel- sowie Fangfehler, machten es die Oldesloerinnen den Gastgebern aus Kiel leicht, zu Torerfolgen zu kommen. Über 7:3, 10:4, 11:5, 13:6 setzten die Kielerinnen ihr druckvolles Angriffsspiel fort, bis beim Stande von 16:7 die Seiten gewechselt wurden, In der ersten Halbzeit konnte Anja Gerth im Tor, des VfL noch einen Strafwurf abwehren.

In der zweiten Halbzeit sah es zunächst besser für die Mädchen des VfL aus. Dörte Knickrehm und Martina Gliewe konnten durch ihre Tore das Ergebnis für den VfL verbessern. Aber sofort zog Kiel das Tempo wieder an und nutzte die Fehler der Oldesloerinnen konsequent aus. Zum Schluß resignierten jedoch die VfLerinnen und Kiel konnte seinen Vorsprung noch ausbauen. Der Endstand von 34:14 machte auch den Leistungsunterschied beider Mannschaften deutlich.

Für den VfL spielten: Anja Gerth und Antje Pannicke im Tor, Stefanie Bernecker (6), Martina Gliewe (5), Dörte Knickrehm (2), Marion Leihe (1), Anja Danger, Susanne Schwarz, Bettina Kreidenberg, Kerstin Brunthaler und Beate Lienau.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.2.1985

 

Freitag, 22. Februar 1985

(mth) … Die weibliche A-Jugend erwartet am Sonntag um 13.15 Uhr Schlußlicht MTV Heide und muß unbedingt gewinnen, wenn der Abstieg aus der Oberliga vermieden werden soll.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.2.1985

 

Sonntag, 24. Februar 1985

VfL Oldesloe wJA – MTV Heide 24:16 (13:7)

(mth) In einem nur mäßigen Spiel geriet der VfL gegen das Schlußlicht der Tabelle nie ernsthaft in Gefahr. Schon nach 5 Minuten führte die von Ulli Münchow betreute Truppe mit 3:0 und befand sich damit eindeutig auf der Siegesstraße. Die Heider kämpften zwar aufopferungsvoll, aber ihre spielerischen Mittel waren einfach zu bescheiden, um den VfL ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach einem 13:7-Halbzeitvorsprung erreichte die Führung kurz vor Schluß mit 24:14 ihren höchsten Stand, ehe die Heiderinnen dann das Ergebnis mit zwei Treffern noch etwas erträglicher für sie gestalten konnten. Die Tore für den VfL in dieser Partie warfen: Stefanie Bernecker (8/1), Dörte Knickrehm (7/2), Martina Gliewe (5), Kerstin Brunthaler, Marion Leihe, Beate Lienau und Anja Danger. Außerdem kamen noch Susanne Schwarz und die beiden Torhüterinnen, Doris Ohlhöft und Anja Gerth, die beide je einen Siebenmeter parierten, zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.2.1985

 

Freitag, 1. März 1985

(mth) … Von den drei Mannschaften des VfL Oldesloe, die auf Bezirks- und Landesebene spielen, hat nur, die Oberligamannschaft der weiblichen A-Jugend Heimrecht.

Sie trifft am Sonnabend um 15 Uhr in der Stormarnhalle auf den TSV Kronshagen. Der Gegner der Truppe von Trainer Horst Leihe, der am Sonnabend wieder auf der Bank sitzen wird, aus dem Kreis Rendsburg/Eckernförde nahe der Kieler Stadtgrenze liegt in der Tabelle zwei Platze vor dem VfL. Er ist mit Sicherheit aus anderem Holz geschnitzt als am letzten Wochenende Schlußlicht MTV Heide.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.3.1985

 

Sonnabend, 2. März 1985

VfL Oldesloe – TSV Kronshagen 28:29 (14:13)

(mth) Beide Mannschaften zeigten in dieser Partie denkbar schlechte Abwehrleistungen, so daß fast jeder Wurf ein Tor war. Der VfL führte bis fünf Minuten vor Schluß der Partie fast ständig, ging in einer hektischen Schlußphase dann aber doch noch unter. Die Schuld daran war nicht zuletzt bei der Betreuung – Horst Leihe und Ulli Münchow – zu suchen. Bei nur acht vorhandenen Spielerinnen – alle anderen waren kurzfristig ausgefallen – hatten sie die aus der B-Jugend hochgeholte Birte Petersen als zweite Torhüterin nominiert, Als dann Martina Gliewe sieben Minuten vor Spielschluß eine dritte – unberechtigte – Zeitstrafe bekam, und folglich ganz ausscheiden mußte, war keine Ersatz-Feldspielerin mehr vorhanden, so daß der VfL die Partie in Unterzahl beenden mußte. Martina Gliewe war zuvor mit zehn Treffern erfolgreichste Torwerferin des VfL gewesen. Dörte Knickrehm (9/5), Stefanie Bernecker (5), Beate Lienau und Anja Danger (je 2) steuerten die restlichen Treffer bei.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.3.1985

 

Sonntag, 10. März 1985

Riemann Eutin – VfL Oldesloe wJA 23:19 (11:11)

Die weibliche A-Jugend des VfL schaffte Klassenerhalt

(mth) Die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe kann auch in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse des Landes, der Oberliga, spielen. Bei TS Riemann Eutin unterlagen die Oldesloer Mädchen in ihrem vorletzten Saisonspiel zwar mit 19:23, da aber zur gleichen Zeit auch TSB Flensburg (13:17 bei TSV Tarp) eine Niederlage kassierte, können sie von den Grenzstädterinnen nun nicht mehr eingeholt werden, selbst wenn diese das direkte Duell zum Saisonschluß gewinnen sollten.

Mit Doris Ohlhöft, Antje Pannicke, Anja Danger, Susanne Schwarz und Bettina Kreidenberg mußte der VfL in dieser Partie gleich fünf Spielerinnen ersetzen. Dennoch begann die Mannschaft sehr konzentriert und ging mit 4:1 in Führung. Beim 6:6 hatten die Eutinerinnen den VfL zwar eingeholt, aber bei diesem Gleichstand blieb es bis zur Pause (11:11). Nach dem Wechsel ging Riemann dann mit 15:11 in Führung, aber der VfL konnte noch einmal zum 15:15 ausgleichen. Bis zum 17:17 stand die Partie dann auf des Messers Schneide, ehe Riemann dann im Schlußspurt das Spiel noch relativ deutlich für sich entschied.

Für den VfL spielten in Eutin: Anja Gerth und Birte Petersen (im Tor), Marion Leihe (2 Treffer), Dörte Knickrehm, Stefanie Bernecker (6), Martina Gliewe (8), Kerstin Brunthaler, Beate Lienau, Kathrin Ascheberg, Nicole Röhrs und Katrin Peters.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.3.1985

 

Freitag, 15. März 1985

(mth) … Schon ihr letztes Saison-Punktspiel trägt die Oberligamannschaft der weiblichen A-Jugend am Sonntag um 15 Uhr in der Stormarnhalle gegen den TSB Flensburg aus. Eigentlich haben die Oldesloerinnen seit dem letzten Wochenende ja den Klassenerhalt endgültig sicher, da TSB Flensburg aber gegen seine Niederlage beim TSV Tarp Protest eingelegt hat und niemand genau weiß, wie dieser Protest entschieden wird, braucht die Mannschaft noch einen Punkt, um wirklich ganz in Sicherheit zu sein.

VfL Oldesloe gegen TSB Flensburg (Sonntag 15 Uhr).

Eigentlich ist der VfL ja seit dem letzten Wochenende trotz der Niederlage in Eutin schon in Sicherheit, um aber möglichen Komplikationen wegen des Protestes des TSB Flensburg gegen die Niederlage in Tarp aus dem Weg zu gehen, wollen und müssen die Spielerinnen um die Torjägerin Stefanie Bernecker, Dörte Knickrehm und Martina Gliewe noch einmal voll konzentriert gegen die Grenzstädterinnen zur Sache gehen. Schon mit einem Remis aus dieser Partie wäre der VfL über jeden Zweifel in der Abstiegsfrage erhaben.

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.3.1985

 

Sonntag, 17. März 1985

VfL Oldesloe wJA – TSB Flensburg 30:25 (13:10)

(mth) Der VfL begann die Partie sehr konzentriert und ging über 2:0 und 4:1 mit 9:3 in Führung. Ein verworfener Siebenmeter von Dörte Knickrehm (sie traf den Pfosten) leitete dann eine Aufholjagd der Flensburgerinnen ein. Bis zur Halbzeit waren sie auf 10:13 herangekommen und bald nach dem Wechsel wurde es beim Stand von nur noch 16:15 für den VfL eng. Dann aber konnte der VfL über 19:16, 24:18 und 26:21 wieder davonziehen und landete schließich einen verdienten 30:25-Erfolg.

Mit elf Treffern hatte daran Stefanie Bernecker großen Anteil, aber Dörte Knickrehm stand ihr mit acht Toren kaum nach. Die weiteren Treffer teilten sich Katrin Peters (4), Martina Gliewe (3), Kerstin Brunthaler und Marion Leihe (je 2). Außerdem kamen noch Anja Gerth, Birte Petersen (im Tor), Anja Danger, Susanne Schwarz, Beate Lienau und Kathrin Ascheberg zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.3.1985

 

Donnerstag, 27. Juni 1986

Die VfL-Mädchen sind gut in Schuß

(st) Im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison besuchte die weibliche A-Jugend-Oberligamannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe, die von einem neuen Trainer, Jörg Fischer, völlig neu formiert werden muß, kürzlich zwei Turniere in Niedersachsen. In Seelze erreichte die Stormarner Truppe unter sieben Mannschaften einen zweiten Rang, in Lüneburg unter acht Teams den dritten Platz.

Der VfL konnte mit diesem Abschneiden recht zufrieden sein, zumal auf Stammtorhüterin Doris Ohlhöft und Karin Burmeister verzichtet werden mußte. Zum Einsatz kamen für den VfL bei diesen beiden Turnieren: Birte Petersen, Silvia Steding, Anke Dabelstein, Kerstin Brunthaler, Martina Gliewe, Marion Leihe, Nicole Röhrs, Katrin Peters, Anja Danger, Marion Ständer und Susanne Schwarz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.6.1985

 

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