03.09.1982 - VfL-Damen bestreiten Oberliga-Debut mit vielfachem Ersatz

Am morgigen Sonnabend beginnt für die Hanndball-Damen des VfL um 17.15 Uhr in der Stormarnhalle die neue Saison. Das Team steht dabei vor einem ganz schweren Debüt in der höchsten Spielklasse des Landes.

Mit TuS Lübeck kommt nämlich nicht nur der erklärte Meisterschaftsfavorit in die Oldesloer Kreisstadt, dazu drücken noch erhbeliche Personalprobleme. Vier seiner Spielerinnen - Jeanette Müller, Andrea Hasenberg, Anja Müller und Petra Payka - weilen nämlich noch auf Urlaub und stehen nicht zur Verfügung.

Diese Ausfälle treffen den VfL umso härter, als der Kader für die Oberligamannschaft, der ursprünglich 12 Spielerinnen umfassen sollte, inzwischen ohnehin auf nur noch 10 Spielerinnen geschmolzen ist. Meike Schäfer ist nämlich noch kurz vor Saisonbeginn zum Regionalisten TV Eilbek abgewandert und Heinke Juds hat es ebenso kurzfristig zu ihrem Heimatverein SV Boostedt in die Bezirksklasse zurückgezogen.

Mit dem verbliebenen Rest von 6 Aktiven - die Feldspielerinnen Andrea Güldenpfennig, Susanne Paetz, Wiebke Rickert und Katja Schopenhauer und den beiden Torhüterinnen Martina Pusch und Gudrun Fandrey - läßt sich das erste Oberligaspiel natürlich nicht allein bestreiten. Da die wieder für den Punktspielbetrieb gemeldete 2. Damen am Wochenende ebenfalls ihr erstes Punktspiel bestreitet und auch nur einen sehr kleinen Kader hat, sollen nun die drei A-Jugendlichen Susanne Pommerening Kirstin Timm und Sonja Plath für die Damenmannschaft freigeholt werden und den Stamm auffüllen.

Der VfL, der mit einem Durchschnittsalter von 19.9 Jahren ohnehin schon die jüngste Truppe in der Oberliga stellt, wird also mit einem blutjungen Team gegen den Meisterschaftsanwärter aus Lübeck antreten. Er wird sicher viel Mühe haben, gegen die wesentlich routinierteren Gäste ein ehrenvolles Ergebnis zu erzielen, hat sich aber vorgenommen, den hoffentlich wieder recht zahlreichen Zuschauern kämpferisch alles zu geben.

 

07.09.1982 -Ein Auftakt nach Maß
VfL-Damen zwangen den Favoriten in die Knie

Einen hervorragenden Start erwischte die Damenmannschaft der Handballabteilung in der schleswig-holsteinischen Oberliga. Eigentlich hatte man der Mannschaft für die Begegnung gegen TuS Lübeck 93 am Sonnabend in der Stormarnhalle nicht viele Chancen einräumen können, denn die Lübeckerinnen zählen zu den Meisterschaftsfavoriten in dieser Spielklasse und der VfL mußte auf einige Stammspielerinnen verzichten, die noch im Urlaub weilen.

Immerhin war Anja Müller vorzeitig aus den Ferien zurückgekehrt, so daß nur noch Andrea Hasenberg, Jeanette Müller und Petra Payka fehlten. Dennoch war die Personaldecke noch immer so dünn, daß man mit Sonja Plath und Kerstin Timm zwei Spielerinnen aus der A-Jugend für diese Begegnung hatten freigeholt werden müssen.

 

Die VfL-Damen aber ließen sich von diesen Umständen nicht beirren. Durch 2 Tore von Anja Müller und einen Treffer von Susanne Paetz führte der VfL schon nach 6 Minuten mit 3:0 und konnten diesen 3-Tore Vorsprung bis zur Pause halten.

Im zweiten Spielabschnitt holten die Lübeckerinnen, in deren Reihen auch die Ex-Oldesloerin Renate Warnke mitwirkte, Tor um Tor auf und als sie kurz vor Spielschluß auf 13:13 ausgeglichen hatten, mußte man schon befürchten, der VfL würde noch um die Früchte seines hervorragenden Kampfgeistes gebracht werden. Aber die Oldesloer Damen behielten die Nerven im Zaum und mit einem verwandelten 7m stellte die einmal mehr überragende Andrea Güldenpfennig doch noch den 14:13 Erfolg ihrer Mannschaft sicher.

Mit 6 Treffern War Andrea Güldenpfennig trotz ständiger hautnaher Bewachung erfolgreichste Torwerferin des VfL. Susanne Paetz (4), Anja Müller (2), Wiebke Rickert und Katja Schopenhauer warfen die restlichen Tore. Außerdem kamen noch die beiden A-Jugend Spielerinnen Kerstin Timm und Sonja Plath zum Einsatz.

 

Freitag, 10. September 1982
VfL-Damen morgen in Kiel. Auch gegen KSV Holstein Kiel II nur Außenseiter.

(mth). Die Damenmannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe bestreitet am Sonnabend um 17.30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des KSV Holstein Kiel ihr erstes Auswärtsspiel in der gerade begonnenen Punktspielsaison in der schleswig-holsteinischen Oberliga. Wie schon der Gegner des letzten Wochenendes, der TuS Lübeck 93, gehören auch die Kieler Damen zum Favoritenkreis auf den Meistertitel in dieser Spielklasse und auch für diese Begegnung dürfen die Oldesloerinnen nur als Außenseiter gelten.

Dies um so mehr, als man gegen diesen Gegner erst kürzlich auf einem Turnier in Hamburg glatt mit vier Toren Unterschied verlor und Trainer Ulli Meyer weiterhin auf die noch im Urlaub befindlichen Stammspielerinnen Andrea Hasenberg und Jeanette Müller verzichten muß. Wieder mit von der Partie ist dagegen Petra Payka, die die Mannschaft sicherlich verstärken wird. Aber trotz der Außenseiterrolle rechnet sich der VfL natürlich auch in der Landeshauptstadt, gespielt wird in der Halle Elendsredder, eine Chance aus.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.9.1982

 

14.09.1982 - VfL-Damen weiter ungeschlagen
Auch ohne Auswechselungen bei Holstein Kiel bestanden

Die Damenmannschaft der Hand­ballabteilung des VfL Oldesloe überstand auch ihr zweites Sai­sonspiel in der schleswig-holstei­nischen Oberliga ohne Niederla­ge. Bei der zweiten Mannschaft des KSV Holstein Kiel erreich­ten die Oldesloerinnen ein 18:18-Unentschieden, obwohl die Mannschaft weiterhin auf An­drea Hasenberg und Jeanette Müller verzichten mußte und mit Ausnahme der Torhüterpo­stition keine Auswechslungs­möglichkeit hatte.

Beim Favoriten Holstein Kiel erwischten die VfL-Damen ei­nen guten Start. Nach dreißig Sekunden warf Andrea Gülden­pfennig den ersten Treffer, Anja Müller erhöhte mit einem Frei­wurftrick auf 2:0. Obwohl Su­sanne Paetz und Andrea Gül­denpfennig mit Siebenmeter-würfen scheiterten, erhöhte Kat­ja Schoppenhau mit zwei To-ren auf 4:2.

Torhüterin Marina Pusch hielt beim Stand von 4:3 einen Sie­benmeter. Petra Payka, Andrea Güldenpfennig mit einem Tem­pogegenstoß und Wiebke Rickert stellten den Pausenstand von 7:5 für den VfL her.

Durch zwei Zeitstrafen für Katja Schoppenhauer und Wieb­ke Rickert mußten die VfLerin­nen vier Tore zum 7:8 hinneh­men. Holstein Kiel erhöhte sogar auf 10:8. Dann drehten die VfL-Damen auf. Sechs (!) Tore in Folge brachten eine 14-.10-Fü­rung.

In der Schlußphase verlor der Schiedsrichter völlig den Überblick. Durch vier (!) Siebenmeter konnte Holstein ausglei­chen. Andrea Güldenpfennig er­zielte mit drei Toren das 17:15. Holstein Kiel konnte wiederum ausgleichen. Nach Wiebke Rickerts 18:17 führte ein Tempoge­genstoß zum 18:18-Endstand.

Für den VfL spielten: Martina Pusch und Gudrun Fandrey je eine Halbzeit im Tor, Anja Müller (2 Tore), Wiebke Rickert (2), Susanne Paetz, Katja Schopenhauser (3), Petra Payka (1), Andrea Güldenpfennig (10).

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.9.1982

Freitag, 17. September 1982
Großes Handballprogramm in der Stormarnhalle.

(mth) … Endlich in Bestbesetzung kann auch die VfL-Damenmannschaft antreten, die am Sonnabend um 17.15 Uhr auf den Mitaufsteiger in der schleswig-holsteinischen Oberliga, den TSV Kronshagen, trifft. Gut in Erinnerung ist noch die Aufstiegsrunde der Damen, als der VfL sein Heimspiel gegen die Kronshagenerinnen nach sicherer Führung noch mit 15:16 verlor und damit den vorher schon sicher scheinenden Aufstieg in Gefahr brachte. Diese Scharte will die Truppe von Trainer Ulli Meyer morgen unbedingst auswetzen und da nun auch Andrea Hasenberg und Jeanette Müller wieder zur Verfügung stehen, sollte dieses Vorhaben für die Truppe um Andrea Güldenpfennig auch möglich sein.

Mit 3:1 Punkten aus zwei Spielen gegen Mitfavoriten auf den Meistertitel hat sich der VfL bisher ja trotz der vielen Ausfälle ausgezeichnet aus der Affaire gezogen, aber auch die Kronshagenerinnen haben noch nichts anbrennen lassen und gehören zu den vier Mannschaften, die nach zwei Spieltagen noch ohne Punktverlust sind. Mit einer spannenden Auseinandersetzung kann also fest gerechnet werden. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.9.1982

 

Sonnabend, 18. September 1982
Erfolgreiches Handball-Wochenende.

(mth) … Die Oldesloer Damen gerieten zunächst mit 0:2 gegen die Kronshagenerinnen in Rückstand, konnten aber bald aufholen und führten kurz vor der Pause mit 7:6, ehe den Gästen zum Seitenwechsel noch der Ausgleich zum 7:7 gelang. Auch nach der Pause hatte der VfL zunächst wieder einen schlechten Start und geriet mit 8:11 in Rückstand. Eine Umstellung in der Deckung und Tempospiel im Angriff sorgten dann aber erneut für eine Wende. Sekunden vor Schluß führte der VfL dann sogar mit 16:15, aber unmittelbar vor dem Abpfiff gelang den Gästen dann doch noch der Ausgleich.

 

Mit neun Treffern war Andrea Güldenpfennig einmal mehr die erfolgreichste Torwerferin beim VfL. Andrea Hasenberg (3), Anja Müller (2), Susanne Paetz und Jeanette Müller warfen die restlichen Tore. Außerdem spielten noch Martina Pusch, Gudrun Fandrey, Wiebke Rickert, Katja Schoppenhauer und Petra Payka für den VfL.

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.9.1982

 

29.09.1982 - 18:10 Erfolg über den MTV Itzehoe

Bei den VfL-Damen konnte Trainer Ulli Meyer doch auf die ehemalige Jugendnationalspie­lerin Andrea Güldenpfennig zu­rückgreifen, mußte aber auf Rückraumspielerin Anja Müller verzichten und hatte so, einschließlich der beiden Torhüterinnen, nur neun Spielerinnen zur Verfügung. Dennoch ging der VfL schnell mit 4:0 in Führung, ließ den Gastgeber zum Seitenwechsel aber auf 8:9 her­ankommen.

In der zweiten Halbzeit brauchten die Itzehoerinnen dann 20 Minuten, ehe sie mit ei­nem verwandelten Siebenmeter ihren neunten Treffer anbrach­ten und bis zu diesem Zeitpunkt war die Partie natürlich längst entschieden, denn der VfL hatte seinen Vorsprung auf 14:8 aus­gebaut.

In der Schlußphase wurden die Oldesloerinnen dann von den Schiedsrichtern klar benachtei­ligt, denn ihnen wurde nun eine Zeitstrafe nach der anderen auf­gebrummt, aber davon ließ man sich nicht beirren und baute den Vorsprung bis zum Schluß noch auf 18:10 aus.

Mit neun Treffern erzielte An­drea Güldenpfennig einmal mehr den Löwenanteil der 0ldesloer Tore und hatte damit ne­ben der glänzend disponierten Torhüterin Martina Pusch ent­scheidenden Anteil am Erfolg. Die restlichen Treffer teilten sich Susanne Paetz (4), Petra Payka, Andrea Hasenberg (je 2) und Jeanette Müller. Außerdem ka­men noch Gudrun Fandrey, Wiebke Rickert und Katja Schop­penhauer zum Einsatz.

 

Freitag, 1. Oktober 1982

(mth) … Hochbetrieb herrscht am Wochenende in der Oldesloer Stormarnhalle in Sachen Handball. Am Sonnabend von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 9 bis 18 Uhr belegen die Handballer des VfL die Halle mit Beschlag.

… Eine scheinbar leicht Aufgabe hat ab 17.15 Uhr die Damenmannschaft des VfL, die Schlußlicht TSV Ellerau erwartet. Gegen diesen Gegner hat der VfL schon in der letzten Saison im Pokal erfolgreich bestanden und es müßte eigentlich schon mit dem Teufel zugehen, wenn Andrea Güldenpfennig und Co nicht auch diese Partie ungeschlagen überstehen sollten.

Leichtsinnig allerdings darf die Truppe von Trainer Ulli Meyer auch in diese Begegnung nicht gehen, sonst könnte leicht der Kontakt zur Tabellenspitze verloren gehen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.10.1982

 

Sonnabend, 2. Oktober 1982

Die VfL-Damen übernahmen erstmalig die Oberliga-Tabellenführung.

(mth) Mit Siegen für die Damen-Oberliga und die Herren-Bezirksligamannschaft sowie einer Niederlage für die weibliche A-Jugend endeten am Wochenende die Spiele der drei ranghöchsten Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe.

Die VfL-Damen taten sich gegen Schlußlicht TSV Ellerau zunächst sehr schwer. Das lag sicherlich nicht zuletzt daran, daß Andrea Güldenpfennig kurz gedeckt wurde und die Mannschaft sich erst umstellen mußte. So gingen die Gäste zu Beginn mit 1:0, 2:1 und 3:2 in Führung. Als der VfL dann aber mit einem Zwischenspurt auf 6:3 und 7:4 davonzog, schienen die Fronten schon klar abgesteckt.

Aber noch gaben die Gäste nicht auf und bei 9:9, wenige Minuten vor Halbzeit, war wieder alles offen. Bis zum Seitenwechsel aber hatte der VfL mit vier Treffern hintereinander schon wieder einen klaren 13:9-Vorsprung herausgeworfen.

 

Dieser Abstand wurde im zweiten Spielabschnitt stets gewahrt und am Ende hatten die Oldesloerinnen schließlich mit 20:15 gewonnen, ohne daß sie sich deswegen ein Bein ausgerissen hätten.

In den Reihen des VfL wirkte erstmalig Martina Scheel mit, die kurzfristig vom Bundesligisten Union Hamburg in den Schoß ihres Stammvereins zurückkehrte. Sie blieb gegen Ellerau zwar noch ohne Torerfolg, verspricht für die Mannschaft aber eine große Verstärkung zu werden.

Mit vier Treffern war Susanne Paetz an diesem Tag erfolgreichste Torwerferin, Jeanette Müller, Petra Payka, Wiebke Rickert (je 3), Andrea Hasenberg. Anja Müller und Katja Schoppenhauer (je 2) waren außerdem noch erfolgreich.

Andrea Güldenpfennig hielt sich wegen der engen Deckung sehr zurück, saß auch ungewohnt lange auf der Bank und kam so nur zu einem Treffer. Außerdem wurden noch die beiden Torhüterinnen Gudrun Fandrey und Martina Pusch eingesetzt. Mit diesem Sieg hat der noch ungeschlagene VfL nun die Tabellenführung übernommen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.10.1982

Dienstag, 12. Oktober 1982
Mitaufsteiger Kronshagen überholte die spielfreien Oldesloer Damen.

(mth) In der schleswig-holsteinischen Oberliga der Handballdamen büßte der VfL Oldesloe am letzten Wochenende die gerade eine Woche zuvor eroberte Tabellenführung wieder ein. Ursache dafür aber war nicht etwa ein Punktverlust der Oldesloer Damen – die Truppe von Trainer Ulli Meyer war nämlich spielfrei – sondern ein 10:9-Erfolg von Mitaufsteiger TSV Kronshagen gegen den KSV Kremperheide.

Die Kronshagenerinnen weisen nun 10:2 Punkte auf gegenüber 8:2 Zählern der Stormarnerinnen. Auf diesen Punktestand kommt nach einem 21:14-Erfolg bei Holstein Kiel II inzwischen auch der TSV Neustadt. der wegen der minimal schlechteren Tordifferenz aber noch hinter den Oldesloern rangiert.

Nächste Aufgabe für den VfL ist am kommenden Sonnabend um 19 Uhr ein Gastspiel beim Tabellenvierten TSV Breiholz, der seine gute Form mit einem 21:10-Sieg beim MTV Itzehoe unterstrich. Die Oldesloerinnen müssen in diesem Spiel ohne Andrea Güldenpfennig auskommen, die für drei Wochen wegen einer Afrikareise fehlt. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.10.1982

Freitag, 15. Oktober 1982

(mth) … Nicht in bester Besetzung kann die Oberliga-Damenmannschaft des VfL am Sonnabend um 19 Uhr beim Tabellenvierten TSV Breiholz antreten. Die frühere Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig weilt zur Zeit auf einer Afrikareise und steht für diese und die beiden nächsten Begegnungen nicht zur Verfügung. Dennoch rechnet sich die Truppe von Trainer Ulli Meyer bei den Breiholzerinnen eine gute Chance aus, auch weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Schon in der letzten Begegnung gegen den TSV Ellerau wurde ja deutlich, daß auch die anderen Spielerinnen der Mannschaft Tore werfen können. Andrea Güldenpfennig wurde in dieser Begegnung bekanntlich kurz gedeckt. hielt sich entsprechend zurück und warf nur einen von 20 Treffern. So gesehen war das Spiel gegen Ellerau sicher eine gute Generalprobe und ganz in diesem Sinne wollen Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg und ihre Mitspielerinnen auch in Breiholz auftrumpfen. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.10.1982

 

19.10.1982 - die Damen kamen unter die Räder

(mth). … Die VfL-Damenmannschaft mußte ohne Andrea Güldenpfenng beim TSV Breiholz eine empfindliche 5:12-Niederlage einstecken und fiel auf den fünften Tabellenplatz zurück. …

Ganz böse unter die Räder kam die Damenmannschaft des VfL in Breiholz. Ohne Andrea Guldenpfennig lief beim VfL überhaupt nichts zusammen und die Mannschaft geriet schnell ausssichtslos in Rückstand. Erst kurz vor der Pause gelang Su­sanne Paetz der erste Treffer für die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer, bis dahin aber hatten die Breiholzerinnen schon mit 6:0 geführt, so daß mit 1:6 die Seiten gewechselt wurden. Durch Tref­fer von Petra Payka, Jeanette Müller und Andrea Hasenberg kam der VfL nach der Pause dann zwar auf 4:6 heran, aber damit hatte die Truppe dann auch schon ihr Pulver verschossen.

Sechs weiteren Treffern der Breiholzerinnen stand nun nur noch ein Tor von Susanne Paetz gegenüber und am Ende war mit 5:12 die erste Saisonniederlage der VfL-Damen perfekt. Außer den schon genannten Spielerin­nen kamen beim VfL noch Martina Pusch, Gudrun Fand rey. Wiebke Ricken, Katja ,Schoppenhauer und Martina Scheel zum Einsatz.STORMARNER TAGEBLATT vom 19.10.1982

Freitag, 29. Oktober 1982
Wichtige Spiele für die Damen, Herren und die weibliche A-Jugend des VfL.

(mth) … Am Sonnabend um 17.15 Uhr hat die VfL-Damenmannschaft in der Oberliga Mitaufsteiger TSV Kremperheide bei sich zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer hat sich für diese Begegnung viel vorgenommen. Die schwere 5:12-Niederlage vor zwei Wochen beim TSV Breiholz soll unter allen Umständen ausgebügelt werden.

Der VfL-Coach kann dabei auch wieder auf Andrea Güldenpfennig zurückgreifen, die in Breiholz so schmerzlich vermißt wurde. Erstmals darf auch Neuzugang Hanne Tresemer für den VfL spielen. Dagegen muß Ulli Meyer auf Katja Schoppenhauer verzichten, die wegen einer Fußverletzung für mehrere Wochen ausfällt. Aber auch ohne sie müßte den Oldesloerinnen, wenn sie nur einigermaßen Normalform erreichen, ein Sieg möglich sein. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.10.1982

 

Sonnabend, 30. Oktober 1982
VfL-Damen siegten.

(mth) Ohne Niederlage blieben am Wochenende die drei höchstklassigen Handballmannschaften des VfL Oldesloe. Die Oberligamannschaften der Damen und der weiblichen A-Jugend schafften gegen VfL Bad Schwartau beziehungsweise TSV Kremperheide sichere Siege und die Herren-Bezirksligamannschaft trennte sich von Spitzenreiter TSV Schwarzenbek mit einem 18:18-Unentschieden.

… Nur am Anfang hatte auch die VfL-Damenmannschaft im anschließenden Oberligaspiel gegen den Mitaufsteiger TSV Kremperheide Probleme, Mit 2:1 und 3:2 gingen die Gäste aus dem Kreis Steinburg auch zweimal in Führung, dann aber übernahm der VfL eindeutig das Kommando, führte zwischenzeitlich (9:4, 10:5 und 11:6) schon mit fünf Toren Vorsprung, ehe Kremperheide bis zur Halbzeit bei 8:11 wieder etwas näher herankam.

Im zweiten Durchgang baute der VfL seinen Vorsprung dann unaufhörlich bis zum Endstand von 23:12 aus. Imponierend war dabei das Tempospiel in weiten Strecken der zweiten Halbzeit, das die VfL-Damen demonstrierten und hoffnungsfroh für die Zukunft stimmt auch, daß Martina Scheel, die in den letzten beiden Spielen noch nicht ganz die erhoffte Stärkung der Mannschaft war, nun Bindung zur Mannschaft gefunden zu haben scheint. Sie bot eine vorzügliche Leistung – wie überhaupt die ganze Mannschaft – und war zusammen mit Andrea Güldenpfennig (je fünf Treffer) auch erfolgreichste Torschützin.

Andrea Hasenberg (4), Jeanette Müller, Susanne Paetz (je 3), Petra Payka, Anja Müller und Hanne Tresemer erzielten die restlichen Tore. Von den Feldspielerinnen ging damit nur Wiebke Rickert leer aus. Im Tor überzeugten sowohl Martina Pusch, die unter anderem drei Siebenmeter abwehrte, als auch Gudrun Fandrey. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.11.1982

 

Freitag, 5. November 1982
Handball am Wochenende.

(mth) … Die erste VfL-Damenmannschaft, die durch den klaren Erfolg über TSV Kremperheide auf den dritten Platz in der schleswig-holsteinischen Oberliga vorstieß, muß mit dem TSV Neustadt einen der Meisterschaftsanwärter aufsuchen. Die Neustädterinnen verloren am letzten Sonntag beim MTV Itzehoe mit 12:15 und gaben dadurch die Tabellenführung ab und sind als Tabellenvierter punktgleich mit dem VfL. Kann die Truppe von Trainer Ulli Meyer an die hervorragende Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen, trauen wir ihr auch am Sonnabend in Neustadt (Spielbeginn ist um 19 Uhr in der Gogenkroghalle) ein gutes Abschneiden zu. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.11.1982

 

Sonnabend, 6. November 1982
VfL-Handballer waren erneut außerordentlich erfolgreich.

(mth) … Die Damen erkämpften beim Mitbewerber um den Meistertitel, TSV Neustadt, nach hochdramatischem Spiel ein 17:17-Unentschieden. …

Hochdramatisch verlief das Spiel der VfL-Damen beim vorjährigen Vizemeister TSV Neustadt. Die Oldesloerinnen gerieten schnell in Rückstand und schienen bei einem Spielstand von 4:8 in der ersten Halbzeit schon klar auf der Verliererstraße zu sein. Mit einer Energieleistung aber wurde noch bis zur Pause ein 8:8-Gleichstand erreicht.

Im zweiten Spielabschnitt ging der VfL dann sogar mit 10:8 in Führung und dieser Zwei-Tore-Vorsprung wurde bis zum 15:13 gehalten. Etliche technische Fehler verhinderten bis zu diesem Zeitpunkt eine noch klarere VfL-Führung. Nach einem vor Gudrun Fandrey gehaltenen Siebenmeter setzte der TSV Neustadt dann aber zu einem energischen Endspurt an. Bis zwei Minuten vor Spielschluß drehten sie den Spieß um und sahen beim 17:15 schon wie der sichere Sieger aus.

Jeanette Müller erreichte dann aber per Siebenmeter den Anschlußtreffer und ihr war es auch vorbehalten, Sekunden vor dem Abpfiff noch den Ausgleich zu schaffen. Bei ihrem letzten Treffer verletzte sie sich aber so schwer, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte und ihrer Mannschaft in nächster Zeit vermutlich fehlen wird.

Die Torausbeute für den VfL teilten sich Andrea Güldenpfennig (8), Jeanette Müller (3), Andrea Hasenberg, Anja Müller und Wiebke Rickert (je 2). Außerdem kamen noch Petra Payka, Martina Scheel und die beiden Torhüterinnen Martina Pusch und Gudrun Fandrey zum Einsatz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.11.1982

Sonntag, 21. November 1982
Schlappe der Damen.

(mth) … Die Oldesloer Damen kassierten trotz klarer 8:4-Halbzeitführung gegen TS Bad Bramstedt eine 16:17-Niederlage in eigener Halle und haben nun vorübergehend den Kontakt zur Tabellenspitze verloren. …

Die Oldesloer Damen, bei denen Trainer Ulli Meyer weiterhin auf Jeanette Müller und Katja Schoppenhauer verzichten mußte, schienen gegen TS Bad Bramstedt zunächst einem sicheren Sieg entgegenzusteuern; obwohl ihr Spiel bei weitem nicht optimal lief, wurde bis zur Pause ein sicherer 8:4-Vorsprung herausgeworfen.

Dann aber kam plötzlich Sand ins Getriebe und mit fünf Toren hintereinander führten die Gäste plötzlich mit 9:8. Über 11:9, 13:10 und 15:12 konnten die Oldesloer Damen dann zwar das Heft wieder an sich reißen, aber eine zweite eklatante Schwächeperiode bescherte den Gästen noch einmal vier Tore hintereinander. In einer dramatischen Schlußminute konnte Andrea Güldenpfennig zwar zunächst noch auf 16:16 ausgleichen, aber fünf Sekunden vor Spielschluß war die Niederlage der VfL-Damen mit dem 17. Treffer der Bramstedterinnen dann besiegelt.

Mit sechs Toren war Andrea Güldenpfennig zwar einmal mehr erfolgreichste VfL-Werferin, aber auch ihre Form war am Sonntag, wie die ihrer Mitspielerinnen, nicht optimal. Susanne Paetz (5), Martina Scheel (2), Petra Payka, Anja Müller und Andrea Struppek warfen die restlichen Treffer. Außerdem kamen noch Hannelore Tresemer, Andrea Hasenberg, Wiebke Rickert und die beiden Torhüterinnen Gudrun Fandrey und Martina Pusch zum Einsatz. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.11.1982

Freitag, 10. Dezember 1982
Die VfL-Damen müssen auch beim Schlußlicht aufpassen.

(mth) Auswärtsspiele haben am Wochenende die erste Damen- und die erste Herrenmannschaft des VfL Oldesloe zu bestreiten. Die Oberligadamen müssen am Sonntag um 17.45 Uhr bei Schlußlicht FT Neumünster antreten. Ein Blick auf die Tabelle weist diese Aufgabe als sehr leicht für die Oldesloerinnen aus.

Die Neumünsteranerinnen haben nach zehn Spielen zwar schon neun Niederlagen und erst einen Punkt errungen. Aber der VfL darf seinen Gegner dennoch nicht unterschätzen. Fünf Spiele nämlich verlor FT Neumünster lediglich mit einem Tor Unterschied und zum anderen ist die Personalnot bei der Truppe von Trainer Ulli Meyer riesengroß. Martina Scheel, Jeanette Müller und Katja Schoppenhauer fallen beim VfL mit Sicherheit aus, so daß die verbleibenden Feldspielerinnen alle ohne Auswechslung werden durchspielen müssen. Die Oldesloerinnen werden also mit voller Konzentration in das Spiel gehen müssen, um mit einem Sieg weiter den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.12.1982

Sonntag, 12. Dezember 1982
Bittere Niederlagen für die Damen des VfL Oldesloe.

(mth) Mit derben Enttäuschungen endeten am letzten Wochenende die Auswärtsspiele der Damen- und Herrenmannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe. Die Oldesloer Damen kassierten in der schleswig-holsteinischen Oberliga bei Schlußlicht FT Neumünster eine 16:18-Niederlage, mit der man trotz der personell prekären Situation nicht gerechnet hatte, und die VfL-Herren verloren mit 15:24 beim SV Oldenburg ihr drittes Auswärtsspiel hintereinander überaus deutlich.

Im letzten Punktspiel des Jahres 1982 bekamen die Oldesloer Damen ihr Verletzungspech sehr bitter zu spüren. Beim Tabellenletzten FT Neumünster, der seinen ersten Saisonsieg landete, spielten die VfLerinnen mit ihrer wohl letztmöglichen Besetzung. Sollten die immer noch verletzten Spielerinnen Katja Schoppenhauer, Jeanette Müller und Martina Scheel nicht bald wieder einsatzfähig sein, wird es wohl schwer werden, die Talfahrt zu stoppen.

 

In Neumünster konnten zwar die Außenspielerinnen Petra Payka und Wiebke Rickert das 2:0 vorlegen, mußten aber anschließend drei Tore in Folge hinnehmen (2:3). Es entwickelte sich in der ersten Spielhälfte ein sehr wechselvolles Spiel. Torhüterin Martina Pusch konnte einen Siebenmeter halten. Mannschaftsführerin Andrea Hasenberg erzielte das 6:6, Andrea Güldenpfennig verwandelte einen Siebenmeter mit einem sehenswerten Heber.

Nach dem Pausenstand von 9:9 gerieten die VfLerinnen in Rückstand. Lediglich Petra Payka erreichte Normalform, ansonsten wurden viele große Torgelegenheiten kläglich vergeben. Andrea Güldenpfennig, Anja Müller und Susanne Paetz verwarfen je einen Siebenmeter. Die Deckung reagierte bei Rückraumwürfen selten. 18:15 führte Neumünster in der Schlußphase deutlich. Wiebke Rickert konnte für den VfL noch auf 16:18 verkürzen.

Trainer Ulli Meyer setzte folgende Spielerinnen ein: Martina Pusch und Gudrun Fandrey (im Tor), Petra Payka (3 Tore), Susanne Paetz (3), Andrea Güldenpfennig (4), Anja Müller, Andrea Hasenberg (3), Hannelore Tresemer, Wiebke Rickert (3). …

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.12.1982

 

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